Die etwas überspitzte Titelzeile ist in meinen Augen passend zu einer Studie, über die ich gerade auf der ADAC-Seite gelsen habe: Demnach leben die meisten E-Autofahrer in Deutschland in Kleinstädten oder auf dem Land. Das etwas umstrittene Thema der geringen Reichweiten bei E-Autos scheint demnach nicht die große Rolle zu spielen. Entscheidender sind vielmehr die Solaranlage auf dem Dach der Häuslebesitzer und der Carport mit eigener Ladestation: „Die Mehrzahl der E-Auto-Nutzer ist nicht auf öffentliche Ladestationen angewiesen”, heißt es dort zusammenfassend.

Und: Mehr als die Hälfte der privaten Nutzer von E-Autos wohnt in Gemeinden von weniger als 20.000 Einwohnern. Das sei das Ergebnis einer am 26. Mai veröffentlichten Studie des Instituts für Verkehrsforschung am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). Demnach lebt nur etwa jeder Fünfte der Befragten in einer größeren Stadt mit mehr als 100.000 Einwohnern.

Den ganzen Bericht gibts hier: E-Autos fahren nur in Städten? Von wegen! | Das elektrische Fahrtenbuch.