Fahrradträger verbessern die mobilen Möglichkeiten im Auto. Bild: Opel

Fahrradträger verbessern die mobilen Möglichkeiten im Auto. Bild: Opel

Fahrradfahren ist – wenn schon nicht immer eine Alternative – so doch eine tolle Ergänzung zum Auto: Die Lange Strecke motorisiert zurücklegen, dann umsteigen auf den Drahtesel. Wer schon einmal die Räder einer vierköpfigen Familie auf den Familien-Van gehieft hat, der ahnt, dass das Modell nicht überall auf Akzeptanz stößt.

Unter den Autoherstellern gibts nur ganz wenige Lösungen, die die Kombination Auto und Fahrrad attraktiver machen. Wer einen Neuwagen kauft, der findet in Opels Trägersystem eine Lösung.

Opel selbst lobt, dass mit den Heckträgern, die ab Werk vorgesehen sind, bis zu 20 Prozent Kraftstoffersparnis gegenüber Dachträgersystemen möglich seien. Außerdem sorge der Mechanismus, der derzeit bei neun Modellen verfügbar ist, für einfache, rückenschonende Handhabung, Kofferraumvolumen und -zugriff blieben auch mit Fahrrädern am Heck erhalten.

Der Meriva verfügt über den Fahrradträger genauso wie Astra Fünftürer und Sports Tourer, Corsa Drei- und Fünftürer, Antara, Mokka und der Zafira Tourer. Sogar das kleinste Modell, der ADAM kann bis zu zwei Bikes aufnehmen.

FlexFix heißt das System und ist ins Heck der Fahrzeuge integriert. Der Träger gleitet wie eine Schublade aus dem hinteren Stoßfänger. Nach Gebrauch verschwindet das System nahezu unsichtbar im Fahrzeugheck, ohne das Ladevolumen des Kofferraums einzuschränken. Die niedrige Höhe des Trägers erleichtert zudem das Beladen mit Fahrrädern. Größter Vorteil des Systems und von den Rückenexperten gelobt: Der (Fahrrad)-Fahrer muss weder umständlich einen Träger auf dem Dach des Autos montieren, noch mühsam und vorsichtig die Räder über Kopf auf den Träger heben. Zum Befestigen der Fahrräder auf dem FlexFix-System sind zudem keine speziellen Halterungen oder Werkzeuge nötig. Auch in der Garage bleibt mehr Platz, denn hier wird kein Stauraum für den Fahrradträger benötigt.

Außerdem sei – anders als bei Dachträgersystemen – durch die Fixierung der Räder hinter dem Fahrzeugheck die Reisegeschwindigkeit nicht auf 120 km/h beschränkt. Die stabile Anordnung kommt der Sicherheit im Falle scharfen Bremsens oder bei einem Aufprall zugute. Sobald der Rückwärtsgang eingelegt wird, ertönt ein akustisches Signal. Der Warnton signalisiert dem Fahrer die durch das FlexFix-System größere Fahrzeuglänge. Zusätzlich berücksichtigt der Parkpilot beim Rangieren und Rückwärtseinparken das ausgefahrene FlexFix-System.

Der Astra Sports Tourer und der Kompaktvan Zafira Tourer können mit der zweiten Generation des FlexFix-Trägers bis zu vier, der Lifestyle-SUV Mokka kann bis zu drei Fahrräder satteln. Im beladenen Zustand kann diese FlexFix-Version so abgekippt werden, dass sich die Kofferraumklappe öffnen lässt. Der Laderaum bleibt weiterhin von außen zugänglich – selbst bei maximal vier montierten Bikes.

Die Preise für das FlexFix Fahrradträgersystem fangen bei rund 600 Euro an, für die Zweierträger sind Erweiterungssätze verfgbar. Andere Heckträger mit gleicher oder ähnlicher Funktionalität setzen auf Anhängerkupplung als Basis, die freilich ebenfalls Mehrkosten verursacht.

Fahrradträger verbessern die mobilen Möglichkeiten im Auto. Bild: Opel

Fahrradträger verbessern die mobilen Möglichkeiten im Auto. Bild: Opel

Fahrradträger verbessern die mobilen Möglichkeiten im Auto. Bild: Opel

Fahrradträger verbessern die mobilen Möglichkeiten im Auto. Bild: Opel