Brennstoffzellen-Fahrzeug Honda Clarity. Bild: Honda

Brennstoffzellen-Fahrzeug Honda Clarity. Bild: Honda

Mit rund 38,4 Millioenen Euro will ein Zusammenschluss von führenden Automobilherstellern, Wasserstoffanbietern und international tätigen Energieberatungen die Brennstoffzellentechnologie selbst, aber auch die entsprechende Wasserstoffinfrastruktur nach vorne bringen. Mitbegründer von HyFIVE (Hydrogen For Innovative Vehicles), dem größten Projekt zur Förderung von Brennstoffzellenelektrofahrzeugen in Europa, ist unter anderem Honda, berichtet das Unternehmen jetzt in einer Pressemitteilung.

Alle fünf an HyFIVE beteiligten Automobilhersteller arbeiten an eigenen Brennstoffzellenelektrofahrzeugen. In London haben sie sich darauf geeinigt, insgesamt 110 der emissionsfreien Pkw an verschiedenen Orten in Europa einzusetzen und gemeinsam an einem neuen Wasserstofftankstellennetz zu arbeiten.

Die Brennstoffzellentechnologie nutzt Wasserstoff und den Sauerstoff aus der Umgebungsluft, um elektrischen Strom zu erzeugen. Die einzige Emission, die dabei entsteht, ist Wasserdampf. Brennstoffzellenelektrofahrzeuge sind theoretisch doppelt so effizient wie konventionell angetriebene Fahrzeuge, benötigen also nur die Hälfte des Treibstoffs und sind zudem sehr leise. Sie lassen sich schnell betanken und haben Reichweiten von bis zu 600 Kilometern. Dank sinkender Kosten und einer besseren Infrastruktur steigen die Chancen für eine Verbreitung dieser bahnbrechenden Technologie stetig an.