Radschnellweg zwischen Frankfurt und Darmstadt könnte schon bald vor allem Pendler aufs umweltfreundliche Fahrrad umsteigen lassen – wenn es nach den Frankfurter Plänen geht. Ihnen zufolge sind Radschnellwege „ein Element zur Förderung des Radverkehrs im Alltag, insbesondere für Pendler”. Die qualitativ hochwertigen, möglichst direkte Wege sollen zügiges Radfahren erlauben und damit das Rad im Wettbewerb der umwelftfreundlichen Verkehrsmittel noch attraktiver machen.

Bereits im Sommer 2012 hatte der Regionalverband eine regionale Potentialstudie zu Radschnellwegen erstellt. Von den sechs prinzipiell für einen Radschnellweg geeigneten Korridoren wurde die Pilotstrecke Frankfurt – Darmstadt zur „vertieften Betrachtung” ausgewählt.

Seit 2013 existiert befasst sich ein projektbegleitender Arbeitskreis unter der Leitung des Regionalverbandes mit dem Thema, zusammen mit allen sieben beteiligten Anrainerkommunen sowie der Hochschule Darmstadt als wissenschaftliche Begleitung. Sei Herbst 2013 gibt es eine Vorstudie, die den Verlauf der Trasse sondiert, als Nächstes kommt eine Machbarkeitsstudie.

Hier gibts ein PDF zum Projektstand

Radschnellwege gibts bislang vor allem in den fahrradfreundlicheren Nachbarländern Dänemark und Holland. Sie sollen breit angelegt sein (drei Meter) und auch das schnellere Fortkommen der Pedelecs sichern. Weitere Verbesserungen sind möglich, vom Winterdienst bis zur Beleuchtung.