Zum 1. Januar 2013 haben acht Städte in Deutschland Umweltzonen eingeführt, drei weitere folgen im Laufe der nächsten Monate. Andere Städte, die bereits über eine Umweltzone verfügen, verschärfen ihre Regelung und erlauben nur noch die Einfahrt mit der grünen Plakette. Darauf weist der VCD jetzt in einer Pressemitteilung hin und begrüßt diese Entwicklung.

Für den ökologischen Verkehrsclub sind die Umweltzonen „ein wichtiges und effektives Instrument für die Luftreinhaltung”, wie man am Beispiel der Stadt Berlin sehen könne: Im vergangenen Jahr konnte Berlin erstmals seit 2008 den europäischen Grenzwert für Feinstaub einhalten. Damit blieb den Menschen in der Hauptstadt mehr als die Hälfte des gesundheits- und klimaschädlichen Dieselrußes erspart, der ohne Umweltzone entstanden wäre.

Auch in Mönchengladbach, Langenfeld und Remscheid starteten mit dem neuen Jahr die Umweltzonen. Rund um die Stadt Ludwigsburg schlossen sich gleich mehrere Gemeinden ebenfalls zum Jahresanfang zu einer großen Umweltzone zusammen. Darüber hinaus führen Mainz und Wiesbaden ab Februar eine Umweltzone ein, Wendlingen folgt im April 2013.

Um die angestrebte Dieselrußminderung zu erreichen seien allerdings regelmäßigen Kontrollen nötig sowie die Beschränkung auf Fahrzeuge mit einer grünen Plakette. Bisher sei das in elf deutschen Städten der Fall, Tendenz zunehmend. Acht Städte, die 2013 eine Umweltzone einführen, schalten von Anfang an auf grün. 23 bereits bestehende Umweltzonen werden von gelb oder rot auf grün verschärft.