Der neue Panda 4x4. Foto: Fiat

Der neue Panda 4x4. Foto: Fiat

Warum gerade diese Pressemitteilung aus all den Neuheiten zum Pariser Automobilsalon? Auf dem Internationalen Pariser Automobilsalon wird der neue Fiat Panda 4×4, das einzige allradgetriebene Fahrzeug im A-Segment, vorgestellt, berichtet Fiat jetzt in einer Pressemitteilung.

Eigentlich kein großes Ding, den Panda 4×4 gibts schon länger. Wer in Deutschland noch keinen in freier Wildbahn erlebt hat, sollte Urlaub in der Schweiz machen. Dort düsen die Allrad-Minis auch im Winter über kleinste Sträßchen, um die Post zu den Menschen zu bringen.

Der Panda der dritten Generation ist auch mit Allradantrieb Nachfolger eines Bestsellers, der vor rund 30 Jahren auf den Markt kam. Fiat bezeichnet ihn jetzt als „aktuelle Interpretation des Zeitgeistes”.

Tatsache ist, der Kleine ist der Beleg dafür, dass nützliche Eigenschaften der Mobilität nicht unbedingt mit viel Masse und Protzerei verbunden sein müssen. Aber das ist ja bekannt: Die meisten Geländewagen und SUVs kreuzen durch die Citys und bekommen niemals Kontakt zu einem echten Feldweg.

Der Fiat Panda 4×4 ist mit zwei Motorisierungen erhältlich, beide kombiniert mit Start&Stopp-Automatik: der neue 0.9 TwinAir Turbo mit 85 PS und der Diesel 1.3 Multijet II mit 75 PS. Im Vergleich zum 1.2 Fire der Vorgängergeneration bietet der TwinAir Turbo ein um 40 Prozent höheres Drehmoment. Dies gewährleistet zusammen mit dem speziellen 6-Gang-Getriebe mit niedertourigem ersten Gang besseres Anfahren am Berg, mehr Durchzug beim Starten, höhere Elastizität und bessere Beschleunigung. Ähnliche Verbesserungen bietet auch der Multijet II-Motor, wo das Drehmoment 30 Prozent höher ist.

Fiat hat den Vierrad-Panda moderner gemacht, komfortabler und auch etwas sparsamer. Der fünftürige Fiat Panda 4×4 ist 3,68 Meter lang, 1,67 Meter breit und 1,60 Meter hoch. Der Radstrand beträgt 2,30 Meter, die Spurweite vorne 1,41 Meter, hinten 1,40 Meter.

Der Panda 4×4 ist mit einem permanenten Allradantrieb ausgestattet, der von einer elektronischen Steuerung geregelt wird, Fahrzeugsignale entsprechend der Straßenhaftung auswertet und die Antriebskraft gleichmäßig proportional auf die Vorder- und Hinterachse verteilt. Das System ist mit einem Getriebe des Typs „Torque-on-demand“ mit zwei Differentialen und einer elektronisch gesteuerten Kupplung ausgerüstet. Weitere Vorteile sind die vollautomatische Funktionsweise und die Wartungsfreiheit.

Der Panda 4×4 verfügt serienmäßig über eine Fahrdynamikregelung (Electronic Stability Control) mit elektronischem Sperrdifferenzial (Electronic Locking Differential). Dieses System bietet weitere Unterstützung während der Fahrt und beim Anfahren auf rutschigem Untergrund (Schnee, Eis, Matsch, etc.). Das Sperrdifferenzial arbeitet mit Bremseingriff auf die Räder, welche die Haftung verlieren (oder mehr als die anderen rutschen). So wird die Antriebskraft auf diejenigen Räder übertragen, die höhere Gripwerte aufweisen. Diese Funktion kann über einen Schalter hinter dem Ganghebel manuell aktiviert werden und ist bei Geschwindigkeiten unter 50 km/h wirksam.

In Paris zwei weitere wichtige neue Mitglieder der Panda-Familie vorgestellt: Die Version „Trekking“ soll die Verbindung zwischen der 4×2-Version und der 4×4-Optik schaffen, bei der ein intelligenter Vorderradantrieb mit „Traction+“-Technologie und starkem Offroad-Look kombiniert wird.

Der Panda „Natural Power“ mit dem 0.9 TwinAir Turbomotor mit 80 PS hat ein Dual-Fuel-System (Methan und Benzin), das nach Fiats Auskunft die Vorteile von Methan in Bezug auf Betriebskosten und Umweltfreundlichkeit mit der TwinAir-Technologie in einem Turbo-Motor verbindet.