Cycle Chic® - Lust am Radfahren in der Stadt

Cycle Chic® - Lust am Radfahren in der Stadt

Cycle Chic® klingt ja zunächst mal nach Mode. Und auch der Untertitel „Style over speed” rückt das Ganze in den modischen Bereich. Wer jetzt noch als erstes die Erfolgsmeldung liest, die Website gehöre zu den ”Ten best fashion bloggers”, der wendet sich vielleicht wieder ab: Mode und Radfahren ist für viele ja nicht das dringendste Thema.

Wäre schade, den Cyclechic ist sehr viel mehr als Fahrradmode (obwohl die hier auch eine wichtige Rolle spielt). Die Website zeigt vor allem Fotos von radfahrenden Kopenhagenern. Das klingt jetzt vielleicht noch nicht so prickelnd, ebenso wie der Mode-Aspekt. Aber es gibt mittlerweile viele europäische Ableger, sozusagen Partner-Blogs in Lissabon, Helsinki und Bordeau, aber auch in New York und Vancouver.

Was vermittelt wird ist meiner Einschätzung nach vor allem die Freude am Radeln in der Stadt. Radfahren als Lebensstil, als Weltanschauung, als lustvolle Art, die Welt zu verbessern. Und in der Tat macht die Ansammlung kleiner Berichte und vieler Bilder auch wirklich Lust darauf, dazu zu gehören.

Es geht nicht um teure Technik, nicht um neueste Mode. Auch wenn sich bei den Fotos wirklich viele Modethemen wie ein roter Faden durchs Blog ziehen. „Happy cycling”, der Gruß unter einigen Beiträgen, bringt wohl am deutlichsten die Botschaft der Cycle Chic Blogs zum Ausdruck.

Cycle Chic und seine Ableger, das sind sicher keine Blogs mit riesigem praktischen Nährwert, neuesten Nachrichten oder Trends, nichts, was man wirklich jeden Tag verfolgen muss. Aber es macht Laune mitzulesen, meist geht es dabei eh nur um Bilder und Bildunterschriften.

Hier erfährt man, wie und warum das alles im Jahr 2007 begann, und wie man sich selbst sieht: „On Cycle Chic readers can view daily the rewards of established bicycle culture.” Und natürlich begann es in Kopenhagen, schließlich sieht man sich dort als World’s Cycling Capital.