Nein, der Volkswagen eT! kann und will ncith nach Hause telefonieren. Er hat auch sonst nur wenig mit dem bekannten Spielberg-Wesen zu tun. Aber er kann elektrisch fahren – sogar alleine: Das als Zustellauto konzipierte Nutzfahrzeug soll die Auslieferungen in den Städten umweltfreundlicher und ruhiger gestalten.

VW et! - Studie eines rein elektrischen Zustellfahrzeugs

Das wohl aufsehenerregendste Merkmal des et! – der vorerst nur als Studie existiert und sicher noch lange Zeit nicht im Straßenbild erscheinen wird – ist die Möglichkeit, ihn fernzusteuern. Die von VW selbst in der Pressemitteilung gefeierte „Neuerfindung des Zustellfahrzeugs” wird also noch etwas auf sich warten lassen. Dann aber soll der eT! „alternativ von der Beifahrerseite aus via Drive Stick” zu lenken sein.

Die Volkswagen Konzernforschung hat gemeinsam mit der Deutschen Post und der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig das neue Fahrzeug-Konzept für die Zustell- und Logistikbranche entwickelt. Gefördert durch das Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit präsentierte man jetzt eine Zukunftsvision mit einem rein elektrisch angetriebener Transporter,der dem Zusteller von Haus zu Haus folgen kann oder fahrerlos zum Zusteller kommen kann.

Alternativ kann der Fahrer den Wagen von der schnell zu erreichenden und mit einem Stehsitz ausgestatteten Beifahrerseite über einen Drive Stick dirigieren. Auf der Beifahrerseite – also dem Gehweg und damit dem Arbeitsbereich des Zustellers zugewandt – gibt es deshalb eine in 2 Stufen elektrisch öffnende Schiebetür, die einen extrem schnellen Zustieg in den Wagen sowie einen ebenso schnellen Zugriff auf die Postsendungen ermöglicht. Unnötige Laufwege um das Fahrzeug herum sollen damit vermieden werden.

Schon jetzt hat das Konzept große Resonanz in den Medien gefunden – ungeachtet der Tatsache, dass eine Realisierung – wenn überhaupt – in weiter Ferne ist. Dafür sieht das Vehikel wohl auch einfach zu knuffig aus…

Fernsteuerung, Nebenher-Fahren und kommen auf Zuruf