Greenpeace zu Elektroautos

Greenpeace zu Elektroautos

Die Medien nehmen sich zunehmend des Themas Elektromobilität an. Das hat natürlich nicht nur Fukushima und der Energiewende in Deutschland zu tun. Aktuell befeuert auch Diskussion um die staatliche Förderung der Elektroautos (Milliarden für die Förderung von Elektroautos) das Thema und die Debatten um die Nachhaltigkeit und Umweltfreundlichkeit der Elektroautos.

Spannend empfand ich in diesem Zusammenhang den Hinweis, den das heute-Journal neulich brachte. In der Rubrik „Treibhausgase” wurde berichtet, dass der Strom aus Atomenergie, Kohlekraft und Gas, die immer noch ein Großteil des Strom-Mixes ausmachen, sich das negativ auf die Ökobilanz auswirke. Die Energiewende würde das ändern.

Im Fernsehbeitrag war das noch eindrucksvoller durch einen CO2-Vergleich zwischen einem Elektroauto und einem konventionellen Fahrzeug belegt. Streicht man nämlich den Passus vieler Werbe-Veröffentlichungen, in dem es heißt, die CO2-Bilanz falle ausgesprochen günstig für das Elektroauto aus, wenn man den Strom zum Aufladen aus erneuerbaren Energien gewinnt, so bleibt von den positiven Aspekten für den Klimaschutz nicht viel übrig.

Wer also keine Solartankstelle am Haus hat, der muss zumindest zu Ökostrom wechseln.

Das dieser Aspekt nicht neu ist, im Hype um Elektroautos allerdings etwas untergeht, das beweist auch dieser Beitrag von Greenpeace aus dem Jahr 2008:

Nach Angaben von BMW verbraucht der Elektro-Mini 15 Kilowattstunden auf 100 Kilometer. Rechnet man dieses auf den durchschnittlichen CO2-Ausstoß pro Kilowattstunde von Vattenfall um, so ergeben sich für den Mini rund 133,5 Gramm CO2 pro Kilometer.