Das war sie also, die Flut der Öko-Autos. Jahrelang waren sie angekündigt worden, als Elektroauto, als Hybrid, als Studie oder als Vorserienmodell. In diesem Jahr, so berichten die Medienvertreter halbwegs überrascht, war sie da: Die Flut der Öko-Autos auf dem Genfer Salon.

Die Modelle und die dahinter stehende Technik werden ganz unterschiedlich bewertet. Interessant ist ja auch immer die Verfügbarkeit: Nur wenige Modelle haben einen konkreten Liefertermin, noch immer gibts es viele Absichtserklärungen. Das andere Problem ist, dass viele Hersteller die Hybridtechnik nutzen, um ihre Topmodelle aufzuwerten: Ob bei Anschaffungspreisen jenseits der 40.000 Euro ein Spareffekt von 2 Litern pro 100 Kilometer noch so attraktiv ist und ob die Reduzierung von 12 auf 10 Liter genauso verkaufsfördernd ist, wie die von 6 auf 4 Liter, sei dahingestellt.

Meine Favoriten, ganz subjektiv und nur stellvertretend für viele ökologische Verbesserungen:

Honda Jazz Hybrid. Foto: Honda

Honda Jazz Hybrid. Foto: Honda

Der Honda Jazz erscheint mir bei einem Anschaffungspreis von knapp 20.000 Euro und einer Auslieferung schon im April 2011 ein attraktives Angebot für all diejenigen zu sein, die jetzt einen umweltfreundlichen Neuwagen anschaffen wollen. 4,5 Liter Normverbrauch und moderne Technik für diesen Preis, das könnte das Umsteigen leichter machen.

Der Multivan Blue Motion. Foto: VW

Der Multivan Blue Motion. Foto: VW

Der VW T5 gehört zu den viel geschmähten Transportern, über deren schlechte Presse auch hier neulich berichtet wurde. Dass man auch einem konventionell angetriebenen mit viel Technik noch einiges an Umweltfreundlichkeit herauskitzeln kann, beweist VW mit dem VW T5 Multivan Blue Motion: Mit 115 PS soll der 7-Sitzer dank Spritspartechnik zum sparsamsten VW-Bus aller Zeiten werden – mit gerade mal 6,4 Litern Normverbrauch.