Studie von VW: Der Bulli-Nachfolger

Studie von VW: Der Bulli-Nachfolger

Gerade hatten wir es hier noch von der scheinbaren Umwelt-Unverträglichkeit der Bulli-Nachfolger, da zaubert Volkswagen anlässlich des Genfer Autosalons schon mal eine Studie für einen neuen, umweltverträglicheren Bulli-Nachfolger aus dem Hut.

„Comeback eines automobilen Lebensgefühls”, so überschreibt man bei VW die „Weltpremiere des neuen Bulli” von Volkswagen in Genf. Begründen kann man das sicher sowohl mit dem ansprechenden Design als auch mit der Tatsache, dass zumindest die Studie des neuen Kompaktvans von einem rein elektrischen Antrieb ausgeht.

Mit dem Ur-Modell des Volkswagen, dem T1 von 1950 hat er seine Rundungen gemein. Allerdings ist der Microbus titulierte neue Van auch sichtlich geschrumpft. Inwiefern sich die Rolle des geräumigen Lastenesels mit den Einschränkungen des Elektroantriebs verträgt, wird sich weisen: sechs Sitzplätz und eine „Info-/Entertainment-Steuerung via iPad” ist ja ganz nett. Aber die Rolle des Ur-Bullis reichte eben vom Umzugswagen bis zum Urlaubsgefährt für die Großfamilie. Schade, wenn da nur noch der Single mit Surfbrett als Benutzer übrig bliebe.

Das sogenanntes Zero-Emission-Vehicle soll es immerhin auch eine Reichweite von 300 Kilometern bringen, die Aufladung an einer speziell für Elektrofahrzeuge ausgelegten „Stromzapfsäule“ soll in weniger als einer Stunde geschehen.

Alternativ seien auch Benzin- und Diesel-Direkteinspritzer von Volkswagen Teil des Konzeptes, heißt es in einer VW-Pressemitteilung. Die Neuauflage des Bulli soll gerade mal vierMeter lang sein, 1,75 Meter breit und 1,70 Meter hoch. Der T1 war etwas länger und höher, dafür schmaler. Mit einem Radstand von 2,62 Metern nutzt der Bulli die Gesamtlänge überdies sehr gut aus. Markant sind zudem die im Verhältnis zur Fahrzeugbreite großen Spurweiten des Bulli (vorn und hinten 1,50 Meter).

Bulli-Studie

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