BMW führend beim Spritsparen meldet der ADAC dieser Tage. Ein bißchen kommt mir das Vorurteil der Motorjournalisten in Erinnerung. Dort wurde lange Zeit gemutmaßt, die führenden deutschen Auto-Zeitschriften könnten testen und untersuchen was sie wollten: Irgendwie käme immer ein deutscher Hersteller als Sieger raus.

Was muss man also tun, um die bayrische Nobelmarke als Spritsparer Nummer eins aufs Podest zu heben?

Zunächst mal hat man offensichtlich beim ADAC nichts Neues erforscht, sondern die eigenen Datenbanken ausgewertet:

„Die deutschen Autohersteller bauen – bezogen auf ihr Angebotsspektrum – die Fahrzeuge mit dem geringsten Verbrauch und damit mit dem günstigsten CO2-Ausstoß. Das hat der ADAC bei einem Vergleich von über 8 000 Fahrzeugen aus seiner Datenbank ermittelt. So ist allein BMW in den fünf Fahrzeuggrößenklassen siebenmal unter den Top 3 zu finden. Mit dem 630i Coupé Sport-Automatic (CO2-Ausstoß 184g/km) stellt das Münchner Werk sogar einen Sieger (Oberklasse Benzin). „

Tja, ihr Umwelt-Trottelchen da draußen: Statt kleiner Smarts, Audi A2 oder Drei-Liter-Lupos hättet ihr mal besser den BMW 630i Coupé Sport-Automatic gekauft ;-).

Das Deutschland trotz Ignorierung der Hybrid-Technik mal wieder die Nase vorne hat, scheint damit ja fast amtlich:

„Von insgesamt 34 Fahrzeugen, die es in der Verbrauchsliste unter die ersten drei geschafft haben, stammen nur elf aus der Produktion ausländischer Konzerne.“