Suchmaske bei pkw.de

Suchmaske bei pkw.de

Seit einiger Zeit fällt die Werbung für eine weitere Auto-Börse ins Auge: pkw.de macht sich daran, den Platzhirschen mobile.de und autoscout24.de Konkurrenz zu machen. Nach den Plänen und Entwicklungen des Herausforderers habe ich Pressereferent Thomas Wiemer gefragt.

gruener-fahren.de: Wie kommt man als Newcomer dazu, die großen Autobörsen herauszufordern?

pkw.de: Die Caroo GmbH ist ein Portfoliounternehmen der Media Ventures GmbH. Investiert wird in junge Medien- und Technologieunternehmen. Mit-Geschäftsführer ist Vermarktungsexperte Dirk Ströer, der als Teilhaber der Ströer Out-of-Home Media sein bundesweites Außenwerbe-Potenzial beisteuert. Wir konnten unfür unsere Werbung auf die Ströer Gruppe zurückgreifen, die in Deutschland über 230.000 Werbeflächen verfügt – derzeit ist pkw.de bundesweit mit 35.000 Plakaten präsent.

Aber das alleine genügt sicher nicht.

Nein, wir wollen unseren Kunden auch einen echten Mehrwert bieten. Deswegen haben wir einen Free Call Service eingeführt: Damit können Interessenten kostenlose Festnetz-Telefonate zum Fahrzeuganbieter führen.

Macht sich bei Ihnen die Abwrackprämie in der Nachfrage nach Autos bemerkbar?

Wir konnten am Jahresanfang bei pkw.de einen leichten Rückgang der Inserate für Fahrzeuge bis 2.500 Euro erkennen, gleichzeitig bemerkten wir ein stark gestiegenes Interesse an Neu- und Jahreswagen.
Das alles vor dem Hintergrund von über 500.000 Börsenbesuchern im Monat – Tendenz stark steigend.

Deutlich im Fokus stehen die Fahrzeuge bis 15.000 Euro und hier vor allem Neu- und Jahreswagen.

Sie könnten einen Beitrag für die umweltbewegten Interessenten tun und eine Suche nach Verbrauch und / oder CO2-Ausstoß ermöglichen. Die Daten liegen ja vor in Ihrer Datenbank.

Geplant ist das derzeit nicht, aber ich gebe die Anregung gerne an unsere Technik-Abteilung weiter.

Ärgerlich für viele Suchende sind falsche oder irreführende Angaben: Da bleiben Autos relativ lange stehen, die schon weg sind. Oder Händler stellen 50 verschiedene Modelle in allen Farben und Variationen ein, die nicht vorrätig sind, aber bestellt werden können – wie generell jedes Auto. Das treibt die Angebotszahl in die Höhe ohne echten Nutzen.

Unsere Angebote werden ständig gefiltert, wir legen sehr viel Wert auf unser Qualitätsmanagement. Wenn wir „schwarze Schafe“ entdecken, werden die Angebote sofort entfernt.