Toyota vermeldet offensichtlich einen milliardenschweren Verlust, so ist heute den Medien zu entnehmen. Angesichts sinkender Verkaufszahlen und des starken Yen sei das Geschäft von Toyota spürbar eingebrochen. Für das gesamte Geschäftsjahr rechne das Unternehmen mit einem Verlust von 350 Milliarden Yen, umgerechnet rund drei Milliarden Euro.

Nicht viel besser geht es den deutschen Kollegen, die zum Jahreswechsel ja oft schon mit Kurzarbeit die Notbremse gezogen haben. BMW wurde offensichtlich nicht so schwer getroffen, wie erwartet und sei 2008 mit einem blauen Auge davon gekommen. Neuen Prozent weniger Autos wurden verkauft – bei den Finanzdienstleistungen dagegen verzeichnete man ein Plus von 12,8 Prozent: Wenn es denn doch ein BMW sein musste, so kann man schlussfolgern, dann eben auf Pump.

Aber vielleicht ist diese Schlußfolgerung ungerecht, denn Autobanken scheinen generell gut wegzukommen: In manchen Häusern gebe es jetzt keine Neukunden-Aufnahmen mehr. Erst müsste der Ansturm der bisherigen Kunden abgearbeitet werden. Autobanken galten bei den Kunden als seriös und „ungefährlich“, weil sie sich nicht an den riskanten Spekulationsgeschäften beteiligten.