Posted on 28 Februar 2011 by admin

Golf mit XL1-Technik?
Der VW XL1 mit seinem seinem legendär niedrigeren Verbrauch von einem Liter war gerade vorgestellt, da berichtete die amerikanische Website autpbloggreen.com schon über einen VW Golf, der mit weniger exotischem Design und praktikableren Nutzwerten immerhin einen Verbrauch von 2,8 Litern pro 100 km erreichen könnte. (Report: VW shooting to launch 83 mpg Golf by 2020).
Das Blog zitiert Berichte, wonach viel von der XL1 Technologie bis 2020 dem Golf zu einem 83-mpg-Verbrauch verhelfen könnte (Miles-per-gallone ist die amerikanische bzw englische Verbrauchsberechnung; nach dieser Website entspricht 83 mg (US) eben 2,76 l / 100 km).
Details über den (möglichen) Golf der Zukunft gibts in dem autobloggreen-Artikel.
Posted on 23 Februar 2011 by Joachim Ott
„Clever fahren 2011” heißt das kostenlose Spritspartraining, das Volkswagen zusammen mit dem Naturschutzbund Deutschland (NABU) in vielen Städten anbietet. Experten zeigen dabei Autofahrern, wie man durch eine effiziente Fahrweise Verbrauch und Emissionen senken kann. Die Spritspartrainings werden bereits seit 2004 angeboten.
Pro Trainingstag lernen etwa 36 Teilnehmer, wie man durch eine effiziente Fahrweise den Spritverbrauch um bis zu 25 Prozent senkt. Wegen der aktuellen Klimadebatte und den hohen Spritpreisen stoßen die Trainingstage von Jahr zu Jahr auf größere Resonanz, berichtet Volkswagen in einer Pressemitteilung.
Autofahrer können sich bei Interesse an die Volkswagen Partner oder die lokale NABU-Gruppe wenden. Die kostenlosen Trainings finden jeweils samstags von 10 bis 16 Uhr statt. Durchgeführt werden sie von Trainern der Volkswagen driving experience, die dafür Fahrzeuge mit besonderer Messtechnik bereitstellen.
Die Details
Posted on 16 Oktober 2009 by admin

Honda FCX Clarity
Ein Zeit lang schien es, al ob die Zukunft des Automobils einer Dreierkombination gehört: Elektro-Fahrzeuge, Hybridautos und Verbrennungsmotoren werden in naher Zukunft in unterschiedlicher Zusammensetzung das Geschehen dominieren.
Gas? Eher eine Übergangstechnik. Brennstoffzelle? Zu aufwändig für den Alltagseinsatz.
Aber die Studien der Autobauer sind natürlich auf den Weg gebracht und werden weiter verfolgt. Jetzt sind Volkswagen und Honda wieder auf die Bühne getreten. “Volkswagen bringt Brennstoffzellenfahrzeuge auf die Straße”, heißt eine Pressemitteilung, in der es um die Alltagstauglichkeit des Energieträgers Wasserstoff geht.

Volkswagen Brennstoffzellen-Fahrzeuge im Praxis-Test
Der Volkswagen Konzern unterstützt die Initiative Clean Energy Partnership (CEP) mit sechs Brennstoffzellenfahrzeugen der neusten Generation. Ab Ende Oktober werden zwei Volkswagen Tiguan HyMotion, zwei Caddy Maxi HyMotion und zwei Audi Q5 HFC unter realen Bedingungen im Berliner Stadtverkehr gestestet. Ziel ist es, die Alltagstauglichkeit von Wasserstoff als Kraftstoff in Fahrzeugen zu demonstrieren und wertvolle Erkenntnisse zur Weiterentwicklung dieser Technologie zu gewinnen.
Auf die Hoffnung folgt Ernüchterung: “Die ersten Volkswagen Modelle mit einem ausreichend langlebigen und bezahlbaren Brennstoffzellen-antrieb könnte es aus unserer Sicht um 2020 geben. Parallel dazu ist aber auch der Ausbau einer lückenlosen Wasserstoffinfrastruktur erforderlich.”
Honda nahezu zeitgleichauf seine Website Hondazeroemissions.eu hin: Dort gibt es neben den üblichen schicken Bildern auch zahlreiche Info-Dokumente und Videos, eines davon erklärt auch die Funktionsweise des FCX Claritiy, des Honda-Brennstoffzellen-Modells.
Posted on 05 März 2009 by admin

Studie: Polo Blue Motion
Volkswagen hat ihn schon: Den “sparsamsten Fünfsitzer der Welt”. Naja, man kann ihn noch nicht kaufen, aber er wurde jetzt als Studie auf dem Genfer Autosalon vorgestellt. Verbrauch: 3,3 Liter, CO2-Emission: 87 g/km. Die Realisierungschancen, so schreibt Volkswagen in einer Pressemitteilung, seien “extrem hoch”.
Vor einem möglichen Serienstart müsse jedoch die Entwicklung des komplett neuen 1,2-Liter-TDI abgeschlossen werden. Dann könne der supersparsame Polo im Februar 2010 in Produktion gehen. Volkswagen baut dabei unter anderem auf eine Start-Stopp-Automatik und die Rekuperation zur Nutzung der Bremsenergie. Allein diese zwei Technologien senken den Verbrauch des 55 kW / 75 PS starken Dreizylinder-Dieseldirekteinspritzers um bis zu 0,2 Liter auf 100 Kilometern.
Das Wägelchen selbst wiegt nur 1.080 Kilo, ein Aerodynamik-Paket für die um 10 Millimeter abgesenkte Karosserie (unter anderem mit modifizierter Frontpartie), ein aerodynamisch optimierter Unterboden und rollwiderstandsarme Reifen auf 15-Zoll-Leichtmetallfelgen sollen weitere Einsparungen ermöglichen: “In der Summe aller Maßnahmen ergibt sich eine Kraftstoffersparnis von insgesamt 0,8 Litern. Die CO2-Emissionen werden so um rund 20 Prozent gesenkt.”
Posted on 05 März 2009 by admin
Bei Volkswagen setzt man auf Biokraftstoffe. Das europäisches Forschungsprojekt Optfuel unter Führung der Volkswagen Aktiengesellschaft soll einer Pressemitteilung zufolge die Großproduktion von Biokraftstoffen der zweiten Generation vorantreiben: „optimised fuels for sustainable transport“, das steht für Kraftstoffe aus Holz und Holzreststoffen.
Das Produktionsverfahren der neuen Kraftstoffe beruht auf der Vergasung von Holz bei 1400°C. OPTFUEL soll den Weg ebnen für eine Großanlage mit einer Kapazität von 200.000 Tonnen Diesel jährlich. Die Demonstration der Prozesskette beginnt mit dem Anbau von 200 ha Weide, Pappel und Robinie. Die schnell wachsende Biomasse dient als Rohstoff für die Herstellung des Kraftstoffs am Standort Freiberg, wo das Unternehmen Choren bereits eine Versuchsanlage zur Erzeugung von 15.000 Tonnen Diesel pro Jahr betreibt. Mit den Messdaten der Freiberger Anlage soll der zukünftige Produktionsprozess verbessert und die Voraussetzung für eine Großanlage geschafft werden.
Die beteiligten Autobauer nutzen den erzeugten Biokraftstoff, um ein hochqualitatives Kraftstoffgemisch für die aktuelle Motortechnologie zu entwickeln. Vorgängerprojekte hätten gezeigt, so der Pressetext, dass sich eine deutliche Reduzierung der Abgasemissionen erreichen lässt.
Zehn Partner aus fünf Ländern haben sich in dem Projekt OPTFUEL zusammengetan, um in den nächsten 3,5 Jahren den neuen Biokraftstoff herzustellen. Beteiligt sind die Autobauer Volkswagen, Ford, Renault und der Anlagenbauer Choren Industries aus dem sächsischen Freiberg, concawe als Vertreter der europäischen Mineralölindustrie, Invensys Process Systems, ein Technologieanbieter für Prozesssimulation, Prozessauslegung und –optimierung, Die Forschungseinrichtungen IfP (Frankreich), CERTH (Griechenland) und IITD (Indien) und der deutsche Projektentwickler Syncom.
Die Europäische Union unterstützt das Forschungsprojekt mit 7,8 Millionen Euro aus dem 7. Forschungsrahmenprogramm.