Tag Archive | "Umwelt"

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VCD kritisiert IAA-Motto

Posted on 16 September 2011 by admin

Die mächtige PR-Maschinerie der Autohersteller arbeitet auf Hochtouren: Anderes als Weltpremieren kündigt man schon gar nicht mehr an, und natürlich wird alles besser bei den Automodellen der Zukunft.

Das Motto der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) lautet „Zukunft serienmäßig”, doch der VCD kritisiert, dass das, was zu sehen ist, nur stückweise dem wohl klingenden Leitspruch entspreche. Die Autohersteller würden weiterhin auf Autokonzepte von vorgestern setzen und verdienten insbesondere mit den gängigen Luxuslimousinen, die einen enormen Spritverbrauch aufweisen Rekordsummen, so der ökologische Verkehrsclub jetzt in einer Pressemitteilung.

Gerd Lottsiepen, Verkehrspolitischer Sprecher des Verkehrsclub Deutschland (VCD) meint sogar, die Einführung von Zukunftstechnologien sei in Deutschland „völlig verschlafen” worden und verweist auf Japan. Während Toyota und Honda die Hybridisierung bereits bei Kleinwagen einführen, fände man den Hybridantrieb bei deutschen Herstellern ausschließlich unter den Luxuslimousinen.

Damit werden laut Lottsiepen lediglich die Spritschlucker im Normtest unter zehn Liter Verbrauch gebracht. „Allein der Bau der effizientesten und schnellsten Pkw im sogenannten Premiumsegment reicht aber nicht aus, um gegenüber der Konkurrenz aus Asien zu bestehen.”

Auch beim Thema Elektromobilität sieht der VCD Aufholbedarf und kritisiert, dass die Autoindustrie E-Autos als Allheilsbringer präsentiere. Dabei steht kein Elektroauto aus dem Volkswagen- und Daimler-Konzern oder von BMW auf der IAA, das noch in diesem Jahr gekauft werden kann. Die Autohersteller, so Lottsiepens Fazit, lenken mit der Elektromobilität von ihren Hauptaufgaben ab, den CO2-Ausstoß für die gesamte Fahrzeugflotte zu senken

In der Sonderschau zur Elektromobilität in Halle 4 sind viele Konzeptstudien zu sehen: kleine, leichte Ein- und Zweisitzer. Das kann ein Einstieg in eine zukunftsfähige Mobilität sein. Die Fahrzeuge passen allerdings nicht in einen von Höchstgeschwindigkeitsideologie beherrschten Realverkehr, in der über zwei Tonnen schwere Geländewagen den Ton angeben. Bezahlbare Elektrofahrzeuge werden auch zukünftig klein und in ihrer Höchstgeschwindigkeit begrenzt sein.

Mit Blick auf den EU-weit geltenden CO2-Grenzwert von durchschnittlich 130 Gramm pro Kilometer, der ab 2015 für die gesamte Neuwagenflotte gilt, sind die meisten Autohersteller auf der Zielgeraden, so heißt es weiter in der Pressemitteilung. Das ist angesichts der viel zu schwachen Vorgaben keine großartige Leistung. EU-weit lag der CO2-Ausstoß im vergangenen Jahr bei 140 Gramm pro Kilometer, in Deutschland bei 151. Im europäischen Vergleich ist der durchschnittliche CO2-Ausstoß der in Deutschland verkauften Autos damit viel zu hoch. Laut einer Analyse der Europäischen Umweltagentur weist Deutschland 2010 mit einem Minus von 1,8 Prozent zudem die niedrigste Reduktionsrate auf.

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ADAC: „Gewichtsabhängige Bewertung der CO2-Emissionen nicht zielführend”

Posted on 06 Juli 2011 by admin

Der ADAC kritisiert die Gesetzesvorlage zur Energieverbrauchskennzeichnung für Pkw: Die gewichtsabhängige Bewertung der CO2-Emissionen sei nicht zielführend, heißt es dort, und konkreter: Schwere Autos würden bevorzugt und dies sorge für Verunsicherung bei den Autofahrern.

Bei wem denn auch nicht? Verbrauchsarme Kleinwagen werden nach dem jetzigen Stand der Planung vielfach als „rot“, große Pkw mit hohem Verbrauch als „grün“ gekennzeichnet. Der eigentliche Sinn des Labels, über die Energieeffizienz eines Fahrzeugs zu informieren, wird damit ausgehebelt.

Statt dessen fordert der Automobilclub eine Energieverbrauchskennzeichnung für Autos nach dem „Kühlschrank-Modell“ aus. Dieses habe sich beispielsweise bei Elektrohaushaltsgeräten bewährt. Allerdings müssten die tatsächlichen CO2-Emissionen laut ADAC im Bewertungsschema besser berücksichtigt werden, was in der Gesetzesvorlage wohl derzeit nicht der Fall ist.

Eine unabhängige Vergleichsbasis der Umweltfreundlichkeit von Pkw sieht der ADAC in seinem hauseigenen ADAC EcoTest. Bewertet werde dort nicht nur CO2-Ausstoß, sondern auch die Schadstoffemissionen wie zum Beispiel Partikel und Stickoxide. Dabei berufe sich der ADAC nicht auf die Angaben der Hersteller, sondern auf eigene, nach strengeren Standards erhobene Messwerte.

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Der englische Guardian und das Thema Umwelt

Posted on 02 Juli 2010 by admin

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Die Kollegen des britischen Guardian leisten in meinen Augen hervorragende Arbeit: Zur guten Berichterstattung kommt nicht nur ein ausgebieiger und qualitativ sehr hochwertiger Multimedia-Teil, der gerade erste wieder ausgezeichnet wurde. Es gibt in der lobenswerten Online-Ausgabe auch die Rubrik “Umwelt” und dort wiederum eine eigene Kategorie “electric, hybrid and low emission cars”.

Aktuell wurde der auch hier schon vorgestellte electric Smart getestet: Video: Bibi van der Zee roadtests the latest electric Smart car | Environment | guardian.co.uk. Dass die Testerin nicht gerade sehr begeistert ist, spricht prinzipiell auch nicht gegen die Berichterstattung. Nach britischer Art nimmt man hier halt kein Blatt vor den Mund.

Auch die Übersicht The UK’s greenest Car ist einen Blick wert, die höchste Attraktivität haben aber sicher die Videobeiträge.

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Ist jetzt Spritsparen Trumpf – und die Marke egal?

Posted on 02 April 2010 by admin

Das behauptet zumindest Spiegel Online in einem seiner jüngsten Artikel: Umfrage zum Autokauf: Spritsparen ist Trumpf – Marke egal . Demnach zählt für Deutschlands Autofahrer zur Zeit beim Pkw-Kauf vor allem der Kraftstoffverbrauch. Der Anschaffungspreis sei für Konsumenten einer neuen Untersuchung zufolge zweitrangig, sogar die Automarke sei der Hälfte der Käufer gleichgültig.

Wer bisher – wie ich – glaubte, dass Autos bei uns noch immer “aus dem Bauch heraus” gekauft werden, dass Marken und das dazugehörige Image eine große Rolle spielen, der sollte sich nach diesen neuesten Erkenntnissen wohl getäuscht fühlen: Für 95 Prozent der Autofahrer sei der Spritverbrauch ein sehr wichtiges oder wichtiges Kriterium beim Fahrzeugkauf. Auf Platz zwei landete der Anschaffungspreis (93 Prozent). Das ergab eine Umfrage der Deutschen Energie-Agentur (Dena).

Design, Marke und Motorleistung würden dagegen dem Bericht und der Untersuchung zufolge nur für rund die Hälfte der Befragten eine wichtige Rolle spielen. Das mag alles ganz wissenschaftlich und korrekt sein. Aber es erinnert mich an die zahlreichen Umfragen, denen zufolge die Deutschen am liebsten vor allem Bioprodukte kaufen möchten. Und das geben die Befragten mit Sicherheit auch so an. Die Realität im Supermarkt sieht ja aber bekanntlich anders aus und zeigt uns, dass Sein und Bewusstsein halt nicht immer eins sind.

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Gehört den zweirädrigen Fahrzeugflotten die Zukunft?

Posted on 06 Mai 2009 by admin

Ein Fahrrad leasen...

Ein Fahrrad leasen...

Was mit dem Auto klappt, das soll künftig auch mit dem Fahrrad gehen: Für die Firma und das Klima strampeln, so ist ein Artikel auf der Website utopia.de überschrieben, in dem das Freiburger Unternehmen Leaserad (leaserad.de) vorgestellt wird.

Der Name ist Programm: Firmen können ihre Mitarbeiter mit einem Fahrrad ausstatten, das im Leasing-Verfahren eingesetzt wird. In finanzieller und steuerlicher Hinsicht soll das attraktiv sein für die Firmen.

Geschildert wird der Fall einer Druckerei, die die Räder für ihre Mitarbeiter einsetzt. Diese zahlen zwischen 20 und 40 Euro im Monat, was steuerlich absetzbar ist, sofern das Rad rein dienstlich eingesetzt wird. Wartung und den Service übernimmt Leaserad.

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