Posted on 11 Dezember 2009 by admin

Toyota Prius Plig-In Hybrid
“Stecker rein”: Plugin-Hybrids sind im Gegensatz zu “normalen” Plugins eigentlich gar nicht zu haben bei uns, sollen aber Zukunft haben. Durch den Anschluss ans Stromnetz (so man eine Aufladestelle findet) erhöht sich der Nutzen des Batterie-Antriebs.
Wie Toyota jetzt in einer Pressemitteilung berichtet, wurde auf der Los Angeles Auto Show der Prius Plug-in Hybrid (PHV) vorgestellt. Folgen soll ein weltweites Demonstrationsprogramm mit mehr als 500 Exemplaren des Prius PHV, die außerdem in Japan und Europa an Unternehmen und Regierungsbehörden ausgeliefert werden. Ziel dieser Programme ist eine eingehende Analyse des Nutzerverhaltens und der Kundenerwartungen. Daten wie der Kraftstoffverbrauch, Ladezyklen und die Reichweite im rein elektrischen Fahrmodus werden dabei permanent aufgezeichnet und ausgewertet.
Die Beschreibung in der Pressemitteilung klingt verheißungsvoll:
“Der Toyota Prius Plug-in Hybrid … kombiniert als erstes Toyota Modell den leistungsstarken Vollhybridantrieb mit einer Lithium-Ionen-Batterie, die auch an haushaltsübliche Steckdosen aufgeladen werden kann. Dadurch ist das Fahrzeug in der Lage, mit höherer Geschwindigkeit und für längere Distanzen im rein elektrischen Betrieb zu fahren. Bis zu 20 Kilometer können im Stadtverkehr vollkommen emissionsfrei zurückgelegt werden. Derzeit haben die wenigsten Autofahrer bei den heute stadtüblichen Parkplätzen Zugang zu einer Steckdose. Daher wird bei einer zukünftig möglichen Plug-in Serienproduktion, keinesfalls die bewährte Voll-Hybrid Technik ersetzt, sondern als Modellvariante ergänzt werden.”
Posted on 30 Juni 2009 by admin

Prius schneidet im Autobild-Test gut ab (Foto: Toyota)
Man könnte auch sagen: Da rühren zwei Unternehmen ganz heftig die Werbetrommel. Keine Woche vergeht, ohne dass Honda auf die Verkaufserfolge seines Hybridmodells Insight hinweist. Oder dass Toyota neue Berichte über den erfolgreichen Prius veröffentlicht sehen möchte.
Aber warum auch nicht? Diese beiden haben vieles in Bewegung gebracht und in meinen Augen auch die deutschen High-Tech-Auto-Hersteller ein bißchen vorgeführt.
Jetzt also wieder der Prius: “Gerade erst zu den Händlern gekommen, gewann die dritte Generation des weltweit erfolgreichsten Hybrid-Fahrzeugs jetzt auf Anhieb den ersten Vergleichstest in der auflagenstärksten deutschen Autofachzeitschrift Auto Bild gegen den ebenfalls neuen Honda Insight.” Berichtet die Toyota-Pressestelle.
Den Sieg verdanke der Prius dabei neben dem besseren Platzangebot vor allem seinem Vollhybrid-Antrieb und dem geringeren Praxisverbrauch. “4,5 Liter im Schnitt sind immer drin”, sollen die Autobild-Tester geschrieben haben. Der mit einem Mildhybrid-Konzept angetretene Insight habe im Test knapp 1,5 Liter mehr benötigt.
Letztlich mache die unterschiedliche Stärke der Elektromotoren einen wichtigen Unterschied, und so schafft der Prius rein elektrisch bis zu 1,5 Kilometern
Der neue Prius soll nur noch 3,9 Liter je 100 Kilometer brauchen, was einem CO2-Ausstoß von 89 Gramm entspricht. Einstiegspreis 24.950 Euro.
Posted on 01 April 2009 by admin
Das vermeldet zumindest die Website Autobloggreen.com: Toyota’s low-cost hybrid to be based on Yaris. Spannend wird diese Geschichte ja vor allem dadurch, das Honda mit dem neuen Hybridmodell Insight (ab 20.000 Euro) seit neuestem eine massive Konkurrenz zum Hybrid-Pionier Prius anbietet.
Die US-Autoblogger wollen gehört haben, dass der Yaris wohl die gleiche Technik wie der Prius erhalten soll, nur eben in dem kleineren und preiswerteren Yaris. Verkaufsstart, so die Prognose, könnte 2011 sein.
Posted on 25 März 2009 by admin

Toyota Plug-In Prius
Rund 100 Plug-in-Hybriden (PHV) mit Lithium-Ionen-Batterien will Toyota in der Region Straßburg auf die Straße schicken. Gemeinsam mit dem französischen Energiekonzern Energy de France (EDF) startet Toyota Ende dieses Jahres die Erforschung dieser an der Steckdose aufladbaren Hybridautos auf französischen Straßen.
Der Alltagstest soll insgesamt drei Jahre dauern. Bereits seit 2007 werden PHVs von Toyota und EDF in Paris und in Großbritannien eingesetzt. Ziel der Versuche ist es die Akzeptanz und das Verständnis potentieller Kunden für diese neue Form der Mobilität zu steigern. EDF legt den Schwerpunkt auf die Entwicklung einer funktionierenden Infrastruktur für Elektrizität im Straßenverkehr. Im gleichen Zeitraum startet auch in Japan und den USA eine Versuchsreihe mit den neuen PHVs.
EDF installiert im Elsass mehrere hundert Ladestationen in Privathäusern, auf dem Gelände von Partnerunternehmen, aber auch in öffentlichen Parkhäusern und an öffentlichen Straßen. Ein neues Ladesystem ermöglicht die Kommunikation zwischen Ladestation und Automobil. So kann die Menge des abgenommenen Stroms einem bestimmten Auto zugeordnet werden und eine spätere Abrechnung der Energiekosten im Alltag erfolgen.
Die Plug-In-Modelle bieten alle Vorteile der konventionellen Hybridfahrzeuge von Toyota. Ergänzt wird die Technologie um die Möglichkeit, Strom mittels eines Steckers (Plug) an normalen Haushaltssteckdosen aufzuladen. Verbunden mit einer größeren Batterie kann der PHV auf diese Weise längere Strecken rein elektrisch und damit lokal emissionsfrei zurücklegen. Toyota erwartet, dass diese Technologie in Zukunft den Verbrauch von fossilen Brennstoffen und die damit einhergehenden CO2-Emissionen deutlich senken wird.

An der Steckdose...
Posted on 04 März 2009 by admin

Toyotas Garantie für die Umweltprämie
Alle zittern, dass der Topf für die Umweltprämie vielleicht schon leer ist, bis das bestellte Neufahrzeug eintrifft. Die Reaktionen sind unterschiedlich. Der ADAC verlangt, die Prämie aufzustocken. Toyota hat eine bessere Lösung und garantiert einer Pressemeldung zufolge, “ab sofort all jenen Kunden die staatliche Umweltprämie, die laut Förderrichtlinie Anspruch darauf haben und bis zum 31.03.2009 ein Fahrzeug bei ihrem Toyota Händler bestellen, oder schon bestellt haben.”
Dieses Angebot gilt für die Modelle Aygo, Yaris, Auris und Corolla Verso. Alain Uyttenhoven, der Vizepräsident von Toyota Deutschland betonte, dass man den Kunden dadurch Sicherheit gebe. Viele befürchteten, dass sie nicht mehr in den Genuss der Abwrackprämie kommen könnten. Grund hierfür ist, dass das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) den Erhalt der Prämie an die Vorlage des Fahrzeugbriefes des Neufahrzeuges koppelt. Je länger der Kunde auf sein neues Auto warten muss, desto schwerer lässt sich für ihn abschätzen, ob die staatlichen Mittel ausreichen.
Die Toyota-Garantie ergänzt den bisherigen Service der Händler, Kunden über den Ablauf und die Konditionen der staatlichen Prämie zu informieren und auch die Abwicklung zu übernehmen. Zudem gibt es auch all den Kunden Sicherheit, die die Abwrackprämie als Anzahlung für Finanzierungs- oder Leasingangebote nutzen wollen.
Posted on 06 Februar 2009 by admin
Toyota meldet milliardenschweren Verlust ist heute auf Spiegel Online zu lesen. Angesichts sinkender Verkaufszahlen und des starken Yen sei das Geschäft von Toyota spürbar eingebrochen. Und weiter: “Für das gesamte Geschäftsjahr, das Ende März endet, rechnet das Unternehmen mit einem Verlust von 350 Milliarden Yen, umgerechnet rund drei Milliarden Euro. Noch vor wenigen Wochen waren die Einbrüche mit rund 400 Milliarden Yen allerdings deutlich höher angesetzt worden.”
Nicht viel besser geht es den deutschen Kollegen, die zum Jahreswechsel ja oft schon mit Kurzarbeit die Notbremse gezogen haben. Ebenfalls bei Spiegel Online erfährt man aber, dass BMW offensichtlich nicht so schwer getroffen wurde, wie erwartet: Autokrise: BMW-Absatz geht leicht zurück. BMW sei 2008 “mit einem blauen Auge davon gekommen”, heißt es. Neuen Prozent weniger Autos wurden verkauft – bei den Finanzdienstleistungen dagegen verzeichnete man ein Plus von 12,8 Prozent: Wenn es denn doch ein BMW sein musste, so kann man schlussfolgern, dann eben auf Pump.
Aber vielleicht ist diese Schlußfolgerung ungerecht, denn Autobanken scheinen generell gut wegzukommen: In manchen Häusern gebe es jetzt keine Neukunden-Aufnahmen mehr, heißt es in einem anderen Artikel. Erst müsste der Ansturm der bisherigen Kunden abgearbeitet werden. Autobanken galten bei den Kunden als seriös und “ungefährlich”, weil sie sich nicht an den riskanten Spekulationsgeschäften beteiligten.