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Dacia Lodgy: Familienvan zum Sparpreis?

Posted on 10 Januar 2012 by admin

Der Dacia Lodgy  (Bild: Dacia)

In diesem Jahr soll der von der rumänischen Renault-Tochter Dacia neu entwickelte Dacia Lodgy auf den Markt kommen. Der erste Familienvan in dieser vierten Dacia Modellreihe ist kaum angekündigt, da spekuliert die Motopresse schon über eine Billigvariante oder Billigkonkurrenz zu den deutschen Familienkutschen.

Dacia lobt in seiner Pressemitteilung, dass auf 4,5 Meter Länge „hohe Funktionalität mit dem markentypisch exzellenten Preis-Leistungs-Verhältnis” kombiniert werde, was in der Tat auf einen recht günstigen Einstiegspreis der 5- und 7-Sitzer schließen lässt. Die Premiere wird auf dem Genfer Autosalon vom 8. bis 18. März 2012 stattfinden.

Als Zielgruppe ins Visier genommen hat man Familien, die ein vielseitiges und geräumiges Fahrzeug zu einem moderaten Preis suchen oder – man bei Dacia selbst formuliert: die „typische Gebraucht­wagenkäufer, die zum ersten Mal einen Neuwagen erwerben”. Der Lodgy ermögliche immerhin „den Umstieg auf ein modernes Neufahrzeug mit zeitgemäßer Wirtschaftlichkeit und einer Dreijahres-Garantie, die zusätz­liche Sicherheit vor unkalkulier­baren Folgekosten gibt”.

Nachdem Opel mit dem neuen Zafira auch gleich ein neues Preisniveau anpeilt und auch VW den Touran im eher gehobenen Segment anbietet, hat der neue mit dem niedlichen Namen sicher gute Chancen, gerade bei der Zielgruppe der jungen Familien. Da aber diese immer mehr auch Ökologie und geringe Verbrauchskosten im Blick haben, wird es mit Geräumigkeit und einem niedrigen Einstiegspreis alleine nicht getan sein.

Der Preis ist noch nicht bekannt, auch zu Motorisierung und Verbrauch gibt es keine Angaben.

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Renault Kangoo Z.E. ist Van of the year 2012

Posted on 09 Dezember 2011 by admin

Der Renault Z.E. ist Van of the year 2012 (Bild: Renault)

Mit dem Titel „International Van of the Year 2012“ hat der neue Renault Kangoo Z.E. die begehrteste Auszeichnung für leichte Nutzfahrzeuge in Europa gewonnen. Das berichtet Renault in einer Pressemitteilung. Eine unabhängige Jury von 22 europäischen Fachjournalisten habe mit großer Mehrheit für den ersten rein elektrisch betriebenen Transporter aus Großserienproduktion. Insgesamt erhielt der Kangoo Z.E. 104 von 168 möglichen Wertungspunkten und holte sich damit die Trophäe vor Iveco Daily, Fiat Ducato und VW Caddy. In der Fernsehwerbung wird das Modell aktuell intensiv beworben, wobei neben dem vergleichsweise günstigen Verkaufspreis auch die Miete bzw. Leasingrate für den Akku genannt wird.

Gelobt wurde bei der Preisverleihung, dass Renault mit dem Kangoo Z.E. „Elektro­lieferwagen für den Großteil der europäischen Transporternutzer erschwinglich” mache, die Firma leiste damit einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Mobilität.

Der Titel „International Van of the Year“ ist bereits die dritte Trophäe für den Kangoo Z.E. in Folge. Zuvor wurde der Elektrolieferwagen zum Transporter des Jahres in Dänemark gekürt und mit dem „Fleet transport green commercial 2012“ in Irland ausgezeichnet.

Den Wettbewerb „International Van of the Year“ gibt es seit 1992. Renault war vor der Wahl des Kangoo Z.E. bereits zweimal erfolgreich: 1998 errang der Master die Trophäe, 2002 war der Trafic siegreich.

Der Kangoo Z.E. und die Langversion Kangoo Maxi Z.E. sind auf die Bedürfnisse gewerblicher Nutzer zugeschnitten und eignen sich speziell für den Einsatz im Stadtgebiet. Der Kangoo Z.E. ist in Deutschland zum Preis ab 20.000 Euro (netto, ohne Mehrwertsteuer) bereits bestellbar. Zusätzlich mieten die Kunden die Lithium-Ionen-Akkus zum Pauschalpreis ab 72 Euro pro Monat (zuzüglich Mehrwertsteuer), bei einer Laufleistung von 10.000 Kilometern pro Jahr und einer Laufzeit ab 36 Monaten. Das umweltschonende Fahrerlebnis und das großzügige Platz­angebot machen die rein elektrisch betriebenen City-Lieferwagen für Flotten- und Privatkunden gleichermaßen attraktiv.

Die Elektrotransporter beziehen ihre Energie aus einer modernen Lithium-Ionen-Batterie. Der flache Energiespeicher befindet sich in Unterflur­bauweise unter dem Frachtraum­boden, so dass der Laderaum uneingeschränkt zur Verfügung steht. Der 4,21 Meter lange Kangoo Z.E. fasst bis 3,5 Kubikmeter Frachtraumvolumen und 595 Kilogramm Zuladung. Die Langversion Kangoo Maxi Z.E. bietet noch mehr Raum für Passagiere und Transportgut. Bei 4,6 Meter Länge stehen bis zu 4,6 Kubik­meter Laderaum und 595 Kilogramm Zuladung zur Verfügung. In der fünfsitzigen Ausführung fasst das Stauabteil bis zu 3,4 Kubikmeter. Die Zuladung beträgt dann bis zu 632 Kilogramm.

Praxisgerechte Reichweite

Der fremderregte Synchronmotor des Kangoo Z.E. und Kangoo Maxi Z.E. leistet 44 kW/60 PS und zeichnet sich durch die außer­ordentlich hohe Energie­effizienz von etwa 90 Prozent aus. Die Reichweite beträgt mit voll aufgeladener Batterie im Neuen Europäischen Fahrzyklus NEFZ 170 Kilometer, jedoch sind bei sparsamer Fahrweise bis zu 200 Kilometer möglich. Diese Distanz liegt deutlich über dem Mobilitätsbedarf der meisten Kunden.

Kangoo Z.E. und Kangoo Maxi Z.E. werden im Werk M.C.A. (Maubeuge Carosserie Automobile) in Nord­frankreich auf der gleichen Produktionslinie gefertigt wie der Kangoo und Kangoo Rapid mit Verbrennungsmotor.

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Renaults Scenic wird sparsamer

Posted on 06 Dezember 2011 by admin

Neue Renault Scenic Modelle und Motoren (Bild: Renault)

Die neue Generation des Scénic und Grand Scénic, die ab Januar 2012 in Deutschland erhältlich ist, soll dank der neuen Dieselmotorisierung ENERGY dCi 110 mit einem Verbrauch von nur noch 4,1 Liter Kraftstoff pro 100 Kilometer aus kommen. Der Pressemitteilung von Renault zufolge sei er damit „der sparsamste Kompaktvan auf dem Markt”.

Die vorbildlich niedrigen CO2-Emissionen von nur 105 Gramm pro Kilometer bedeuteten ebenfalls den besten Wert der Klasse. Im Frühjahr 2012 soll darüber hinaus der 1,2-Liter-Turbomotor ENERGY TCe 115 im Vergleich zum Vorgänger­triebwerk mit 1,6 Liter Hubraum einen 20 Prozent niedrigeren Verbrauch bei unveränderten Fahrleistungen aufweisen.

Serienmäßigen seien unter anderem die Start & Stopp-Automatik sowie das Generator-Management zur Rückgewinnung von Bewegungsenergie beim Bremsen und im Schubbetrieb (Energy Smart Management).

Neu und ab Werk enthalten sei zudem die Berganfahrhilfe Hill Start Assist: Sie schaltet sich automatisch ein, sobald das Fahrzeug an Steigungen stoppt, und hält das Fahrzeug zwei Sekunden lang fest, bis der Fahrer wieder anfährt. Der Hill Start Assist verhindert dabei, dass der Wagen genau in dem Augenblick nach hinten rollt, wenn der Fahrer mit seinem Fuß vom Brems- auf das Gaspedal wechselt.

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Renault Elektroautos auf der Ecartec

Posted on 13 Oktober 2011 by admin

Renaults neue Elektromodelle

Renaults neue Elektromodelle

Im Rahmen der eCarTec 2011, der dritten Internationalen Leitmesse für Elektromobilität, wird Renault vom 18. bis 20. Oktober seine Elektrofahrzeug-Strategie auf dem Gelände der Neuen Messe München präsentieren. Auf dem Außengelände, so heißt es in der Pressemitteilung weiter, stünden die bereits in Kürze erhältlichen, rein elektrisch betriebenen Modelle Renault Kangoo Z.E. und Renault Fluence Z.E. den Messebesuchern für Probefahrten zur Verfügung. Auf dem Stand in Halle A6 bietet ein Fahrsimulator weitere praxisorientierte Erfahrungen mit der innovativen Antriebstechnologie.

Geplant sei die Einführung von vier batteriebetriebene Elektrofahrzeuge in den kommenden zwölf Monaten: Der Kleintransporter Kangoo Z.E. kommt im November 2011 auf den deutschen Markt, die Limousine Fluence Z.E. im Februar 2012. Die Fahrzeuge beziehen ihre Energie aus Lithium-Ionen-Batterien und werden die gleichen Fahrleistungen erreichen wie vergleichbare Modelle mit 1,6-Liter-Benzinmotor.

Etwas mehr über die oben genannte „Elektrofahrzeug-Strategie” kann man derzeit bei Spiegel Online erfahren. Dort wird heute berichtet, dass es den Akku zu den Fahrzeugen ”nur im Abo” gebe. Sprich: Fahrzeug und Akku sind auch juristisch getrennt. Renault argumentiert, man wolle damit den Bedenken der Kunden entgegentreten, die sich vorzugsweise auf Lebensdauer und Leistungsfähigkeit des Akkus richte.

Damit verringere sich zwar der Fahrzeugpreis, hinzu komme aber eine Monatsgebühr für den Akku.

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Batteriewechsel-Stationen für Elektroautos in Dänemark

Posted on 05 Juli 2011 by admin

Batteriewechsel-Stationen in Dänemark

Batteriewechsel-Stationen in Dänemark

betterplace ist eine Organisation, die genau das machen will, was der Name impliziert: Sie will die Welt zu einem besseren Ort machen. Die Plattform für soziale Projekte hat in letzter Zeit einen guten Ruf erworben und wirbt damit, das eingeworbene Geld zu 100 Prozent einem guten Zweck zuzuführen. Auch in Deutschland sind die Spendensammler aktiv und führen eine Reihe sehr interessanter Hilfsprojekte an, an denen man sich beteiligen kann und soll.

Etwas seltsam hat es mich deshalb angemutet, als ich gelesen habe, Better Place unterstütze auf den Aufbau von Europas erster Batteriewechsel-Station für Elektroautos in Dänemark. Die milliardenschwere Wachstumsmarkt für Elektroautos also nun auf einer Stufe mit Tagesstätten für behinderte Kinder, Schwerhörigen in Kathmandu oder Geburtshilfe in Südsudan?

Wohl kaum. Diese Better Place Organisation ist eine Einrichtung, die sich “accelerating the transition to sustainable transportation” auf die Fahne geschrieben hat. Müßig darüber nachzudenken, welche better-place-Organisationwohl zuerst da war oder ob sich beide unabhängig voneinander den gleichen Namen gegeben haben. Besser bezahlte Journalisten werden das wohl vielleicht noch herauskriegen…

Mir bleibt der Hinweis auf die ersten 20 Batteriewechselstationen, die in Dänemark entstehen sollen und den Markt für Elektrofahrzeuge voranbringen sollen. Und: Nein, Sie brauchen dort sicher nichts zu spenden.

Erster Kooperationspartner dafür ist wohl Renault, zum Einsatz kommen soll der Renault Fluence Z.E.

Die aktuellen Infos gibts auf der Website www.betterplace.com, und nochmal zur Unterscheidung: Die auch von mir hochgeschätzte Hilfsorganisation residiert auf www.betterplace.org.

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Twizy: knuffig und preiswert

Posted on 18 März 2011 by admin

Der Twizy von Renault. Bild: Renault

Der Twizzy von Renault. Bild: Renault

Ist er nicht knuffig? Er hört auf den Namen Twizy, kommt von Renault und nein, er wächst nicht mehr. Hoffentlich auch nicht, was den Preis angeht. Renault hat zum Genfer Autosalon ein Elektrofahrzeug vorgestellt, das nur 6.990 Euro kosten und ab Anfang 2012 in Deutschland verfügbar sein soll.

Wer den kleinen Elektroflitzer jetzt gleich vorbestellen will, der sollte vielleicht noch die hinzu kommende Monatsmiete für die Batterie bei einer jährlichen Fahrleistung von 7.500 Kilometern in seine Kalkulation einbeziehen (45 Euro je Monat). Das für den Innenstadtverkehr entwickelte Elektromodell bietet zwei Personen Platz, schreibt Renault in seiner Pressemittelung, und erreicht je nach Fahrbedingungen bis zu 115 Kilometer Reichweite.

Die Maße: 2,3 Meter Gesamtlänge, 1,2 Meter Breite und ein Wendekreis von 3,4 Meter. So weit die Fakten. In seiner Pressemitteilung lehnt sich Renault allerdings noch ein bißchen weiter aus dem Fenster: „Testfahrten in Paris haben ergeben, dass Twizy-Fahrer für die gleiche Strecke durchschnittlich nur drei Viertel der Zeit benötigen wie mit einem kompakten Kleinwagen.” Da bewegt man sich meiner Einschätzung nach wohl schon eher im Bereich der Legendenbildung. Überaus realistisch dagegen finde ich den Hinweis auf die geringe Parkfläche.

Die Batterieladung erfolgt mittels eines aufrollbaren Kabels, das unter einer Abdeckklappe an der Fahrzeugfront verstaut wird. Der Ladevorgang benötigt 3,5 Stunden. Verschiedene Anschlüsse ermöglichen das Aufladen der Batterie an unterschiedlichen öffentlichen und privaten Ladesystemen (so sie denn vorhanden sind).

Alles in allem finde ich den Twizy zwar nicht so smart, dass ich ihn sofort mit nach Hause nehmen möchte – trotz des niedrigen Anschaffungspreises. Aber die Kombination aus niedrigem Anschaffungspreis und Monatsmiete für eine Batterie scheint mir der richtige Weg zu sein, um die Befürchtungen um einen hohen Wertverlust der Batterien von Elektroautos zu begegnen.

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