Archive | Umwelt

Tags: , , , , ,

Transporte: Den letzten Kilometer umweltfreundlich bewältigen

Veröffentlicht am 16. Januar 2012

Cargounternehmen für die letzte Meile

Die Briten sprechen natürlich von „the last mile”. Gemeint ist damit eben das letzte Stücke des Transports von Waren zum Zielort. Auf dieser letzten Meile wird einem – pardon – die ganze Ökobilanz des Transports versaut: Stiunkende Dieselfahrzeuge im Großstadtverkehr, oft im Stau stehend, beim Parken und Ausliefern immer jemandem im Weg.

Das Unternehmen GnewtCargo hat sich darauf spezialisiert, diese letzte Meile umweltfreundlich zurückzulegen und macht das vorzugsweise mit Elektro-Transportfahrrädern. Das ist nun gerade im Winter keine verlockende Aussicht, da wünscht man auch dem Paketboten ein warmes, regensicheres Gehäuse. Aber Hochkonjunktur hat diese Art der Öko-Zustellung nun gerade in London, das nicht gerade als Schönwetter-Paradies bekannt ist.

GnewtCargo spricht selbstbewusst von einer zero-emission fleet. Und auf der Seite mit dem Carbon Calculator kann jeder nachrechnen, um wieviel umweltfreundlicher und CO2-ärmer die schnuckelig aussehenden Elektro-Rikschas sind. „Fueled by coffee” steht da schon mal auf der Werbefläche.

Die Website good.is hat in diesem Artikel gleich ein paar Anbieter solcher Services in Europa aufgezählt, kein Wunder, dass die umweltbewussten Autoren aus Amerika einigermaßen neidisch auf good old europe schauen. Als Pioniere wird dort übrigens neben den Briten auch das holländische Unternehmen Cargohopper in Utrecht aufgeführt. Dort setzt man freilich weniger auf die smarten Elektro-Dreiräder der Briten als vielmehr auf kleine Elektrozüge mit mehreren Anhängern, was zumindest der Kleinräumigkeit vieler europäischer Großstädte sicher nicht so gut gerecht wird.

Auf der Website lilligreen.de wird als weiteres Unternehmen in diesem Kreis die Pariser Firma La Petite Reine genannt. Dort wird auch aus Studie der Uni Westminster von 2010 zitiert, wonach die Co2-Belastung pro Paket durch den elektrischen Transport um 62 prozent reduziert werde, bei einer durchschnittlichen Streckenreduzierung durch diese Transportart von 54 Prozent. La Petite Reine (ist wohl ein französischer Spitzname fürs Fahrrad) ist in fünf französischen und einer schweizer Stadt tätig.

Kommentare (0)

Tags: , , , , , ,

Start der Hybrid-Offensive von Mercedes-Benz mit 4,2 l / 100km

Veröffentlicht am 23. Dezember 2011

Daimler-Oberklassemodell mit 4,2 Litern / 100 km

Daimler-Oberklassemodell mit 4,2 Litern / 100 km (Copyright Daimler)

Da haben sich die Kollegen in der Presseabteilung von Daimler die Hände gerieben und gefeixt: Diese Schlagzeile wollte doch sicher jeder Motorjournalist schon immer einmal geschrieben haben. „Start der Hybrid-Offensive von Mercedes-Benz: Sparsamstes Oberklasse-Modell der Welt”, so prangt es über der aktuellen Pressemitteilung des Daimler-Konzerns. (Verzeihung, wenn ich das zugunsten des aussagekräftigeren Verbrauchswertes etwas umgestaltet habe ;-) )

Stolz sein kann man in der Tat auf diese Verbrauchswerte für die Oberklasse (wenn sie denn den Alltagsbedingungen standhalten): Der Mercedes-Benz E 300 BlueTEC HYBRID, der auch als T-Modell erhältlich sein wird, soll mit 4,2 l Diesel/100 km auskommen, das entspricht 109 g CO2/km. Die Verbrauchswerte des E 400 Hybrid, der für den amerikanischen Markt bestimmt ist, wird mit 27 mpg Benzin angegeben (mpg = miles per Gallon, das entspricht einem Verbrauch von 8,71 Litern auf 100 km).

Gelobt wird das modulare Hybrid-Konzept mit Lithium-Ionen Batterie und die Reduktion der CO2-Emissionen und des Verbrauchs gegenüber dem E 250 CDI um rund 15 Prozent. Als Merkmale aufgezählt werden das Start/Stopp-System, Rekuperation, Boost-Effekt, rein elektrisches Fahren und Segeln.

Schwachbrüstig sind beide Modelle für den europäischen und den amerikanischen Markt nicht, sogenanntes Downsizing hin oder her: Der 4-Zylinder-Diesel des E 300 BlueTEC HYBRID verfügt über 150 kW (204 PS) und 500 Nm, der Elektromotor hat 20 kW und 250 Nm.

Der V6-Ottomotor des E 400 Hybrid leistet 225 kW (306 PS) und 370 Nm, hinzu kommen auch hier 20 kW und 250 Nm des Elektromotors. Die Verbrauchswerte nach amerikanischer Norm CAFE: City 24 mpg, Highway 31 mpg, Combined 27 mpg.

Kommentare (0)

Tags: , , ,

Neuer Fiat Panda startet in Italien – noch sparsamer

Veröffentlicht am 16. Dezember 2011

Der neue Fiat Panda (ab 2012)

Die dritte Modellgeneration des Fiat Panda ist jetzt in Italien verfügbar –
in drei Versionen und mit drei Motoren. In Deutschland startet der Nachfolger des einst als Kiste bezeichneten Kleinwagens – nun mit wesentlich rundlicheren Formen – als Fünftürer im März 2012.

Seit 31 Jahren, so heißt es dazu in einer Pressemitteilung von Fiat, sei der Panda mit seinen vielseitigen Qualitäten zum Citycar geworden und habe bis heute mehr als 6,5 Millionen Käufer gefunden. Der Kraftstoffverbrauch wurde weiter reduziert: Mit dem automatisierten Schaltgetriebe Dualogic und dem TwinAir Turbo werden nur noch 4,1 Liter Kraftstoff pro 100 Kilometer (kombiniert) ebnötigt, der CO2-Wert betrage 95 Gramm pro Kilometer.

Der neue Fiat Panda ist im Vergleich zum Vorgänger nur minimal größer (Länge 365 Zentimeter, Breite 164 cm, Höhe 155 cm). Die Folge sind ein gewachsenes Platzangebot für Passagiere und Gepäck sowie verbesserte Sicherheit für die Fahrgäste. Das ausschließlich als Fünftürer gebaute Fahrzeug bietet bis zu fünf Personen Platz und verfügt über einen Kofferraum, der bei umgeklappter Lehne der Rücksitzbank bis zu 870 Liter fasst.

Angeboten wird unter anderem ein Notbremsassistent: Das System erkennt Hindernisse vor dem Fahrzeug und leitet in einem Geschwindigkeitsbereich von weniger als 30 km/h eine Notbremsung ein, falls der Fahrer nichts unternimmt, um eine drohende Kollision zu vermeiden.

Das Motorenangebot ist um ein Zweizylinder-Triebwerk aus der TwinAir-Familie erweitert. Es handelt sich dabei um die mehrfach prämierte mit einem Turbolader kombinierte Version mit 63 kW (85 PS). Zur Wahl stehen außerdem der bewährte 1.2-Liter-Benziner aus der FIRE-Baureihe mit 51 kW (69 PS) und der Turbodiesel 1.3 Multijet 16V mit 55 kW (75 PS). Das TwinAir-Triebwerk und der Multijet-Turbodiesel sind mit Start&Stopp-Automatik ausgestattet, die den Motor bei einem Halt (z. B. an einer roten Ampel) abschaltet und zum Wiederanfahren automatisch verzögerungsfrei wieder startet. Darüber hinaus kann der TwinAir Turbo in den Modus ECO geschaltet werden, die den Kraftstoffverbrauch weiter reduziert. Mit dem automatisierten Schaltgetriebe Dualogic verbraucht der Fiat Panda TwinAir Turbo nur 4,1 Liter Kraftstoff pro 100 Kilometer (kombiniert), der CO2-Wert beträgt 95 Gramm pro Kilometer.

Kommentare (0)

Tags: , , , ,

Opel Zafira CNG: Sparsam mit großer Reichweite

Veröffentlicht am 13. Dezember 2011

Opel Zafira CNG (© GM Company)

Klassen-Bestwert: Der Zafira Tourer CNG erreicht 530 Kilometer Gas-Reichweite. Dabei produziert der 1,6 Liter CNG Turbo ecoFLEX mit 110 kW/150 PS und mit 25 kg Gasvorrat nur 129 g/km CO2, so Opel jetzt in einer Pressemitteilung.

Im Januar 2012 soll die neue Erdgas-Variante mit einem 14 Liter großen Benzin-Reservetank, der für zusätzliche 150 Kilometer Aktionsradius sorgt, auf den Markt kommen. Er verbraucht im kombinierten Zyklus lediglich 4,7 Kilogramm (7,2 m3) Erdgas auf 100 Kilometer, sechs Prozent weniger als der Vorgänger Zafira CNG. Der CO2-Ausstoß des Euro-5-Triebwerks sank auf 129 g/km (Vorgänger: 139 g/km). Der 1,6-Liter-Motor kann auch mit Biogas oder einer beliebigen Mischung aus Biogas und Erdgas fahren. Wird zu 100 Prozent Biogas als Kraftstoff eingesetzt, so Opel weiter, sei die CO2-Bilanz „nahezu ausgeglichen”.

Die auf 530 Kilometer gesteigerte Gas-Reichweite entspricht einer Verbesserung von rund 25 Prozent im Vergleich zum Vorgänger und gehe im Wesentlichen auf ein neues Leichtbau-Tanksystem mit 25 statt 21 Kilogramm Fassungsvermögen zurück. Die Preise für die Erdgasversion des Zafira Tourer, die bereits bestellbar ist, starten bei 27.950 Euro (unverbindliche Preisempfehlung inkl. MWSt). In Deutschland ist Erdgas etwa 50 Prozent günstiger als Benzin. Die aktuelle Preisentwicklung beim Diesel dürfte die Gas-Fahrzeuge noch attraktiver machen.

Seit Markteinführung seines ersten Erdgasfahrzeugs im Jahr 2001 hat Opel europaweit mehr als 70.000 Erdgasautos verkauft, darunter die Modelle Zafira, Astra Caravan und Combo. Über zwei Drittel des Absatzes entfielen auf den Zafira. In Bezug auf seine Erdgas-Verkaufszahlen in Europa gehört Opel nach eigener Darstellung von Anfang an zu den Top-Drei aller Hersteller.

Der Zafira 1.6 Turbo CNG bleibt weiter im Programm.

Kommentare (0)

Tags: , , , , ,

Renault Kangoo Z.E. ist Van of the year 2012

Veröffentlicht am 9. Dezember 2011

Der Renault Z.E. ist Van of the year 2012 (Bild: Renault)

Mit dem Titel „International Van of the Year 2012“ hat der neue Renault Kangoo Z.E. die begehrteste Auszeichnung für leichte Nutzfahrzeuge in Europa gewonnen. Das berichtet Renault in einer Pressemitteilung. Eine unabhängige Jury von 22 europäischen Fachjournalisten habe mit großer Mehrheit für den ersten rein elektrisch betriebenen Transporter aus Großserienproduktion. Insgesamt erhielt der Kangoo Z.E. 104 von 168 möglichen Wertungspunkten und holte sich damit die Trophäe vor Iveco Daily, Fiat Ducato und VW Caddy. In der Fernsehwerbung wird das Modell aktuell intensiv beworben, wobei neben dem vergleichsweise günstigen Verkaufspreis auch die Miete bzw. Leasingrate für den Akku genannt wird.

Gelobt wurde bei der Preisverleihung, dass Renault mit dem Kangoo Z.E. „Elektro­lieferwagen für den Großteil der europäischen Transporternutzer erschwinglich” mache, die Firma leiste damit einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Mobilität.

Der Titel „International Van of the Year“ ist bereits die dritte Trophäe für den Kangoo Z.E. in Folge. Zuvor wurde der Elektrolieferwagen zum Transporter des Jahres in Dänemark gekürt und mit dem „Fleet transport green commercial 2012“ in Irland ausgezeichnet.

Den Wettbewerb „International Van of the Year“ gibt es seit 1992. Renault war vor der Wahl des Kangoo Z.E. bereits zweimal erfolgreich: 1998 errang der Master die Trophäe, 2002 war der Trafic siegreich.

Der Kangoo Z.E. und die Langversion Kangoo Maxi Z.E. sind auf die Bedürfnisse gewerblicher Nutzer zugeschnitten und eignen sich speziell für den Einsatz im Stadtgebiet. Der Kangoo Z.E. ist in Deutschland zum Preis ab 20.000 Euro (netto, ohne Mehrwertsteuer) bereits bestellbar. Zusätzlich mieten die Kunden die Lithium-Ionen-Akkus zum Pauschalpreis ab 72 Euro pro Monat (zuzüglich Mehrwertsteuer), bei einer Laufleistung von 10.000 Kilometern pro Jahr und einer Laufzeit ab 36 Monaten. Das umweltschonende Fahrerlebnis und das großzügige Platz­angebot machen die rein elektrisch betriebenen City-Lieferwagen für Flotten- und Privatkunden gleichermaßen attraktiv.

Die Elektrotransporter beziehen ihre Energie aus einer modernen Lithium-Ionen-Batterie. Der flache Energiespeicher befindet sich in Unterflur­bauweise unter dem Frachtraum­boden, so dass der Laderaum uneingeschränkt zur Verfügung steht. Der 4,21 Meter lange Kangoo Z.E. fasst bis 3,5 Kubikmeter Frachtraumvolumen und 595 Kilogramm Zuladung. Die Langversion Kangoo Maxi Z.E. bietet noch mehr Raum für Passagiere und Transportgut. Bei 4,6 Meter Länge stehen bis zu 4,6 Kubik­meter Laderaum und 595 Kilogramm Zuladung zur Verfügung. In der fünfsitzigen Ausführung fasst das Stauabteil bis zu 3,4 Kubikmeter. Die Zuladung beträgt dann bis zu 632 Kilogramm.

Praxisgerechte Reichweite

Der fremderregte Synchronmotor des Kangoo Z.E. und Kangoo Maxi Z.E. leistet 44 kW/60 PS und zeichnet sich durch die außer­ordentlich hohe Energie­effizienz von etwa 90 Prozent aus. Die Reichweite beträgt mit voll aufgeladener Batterie im Neuen Europäischen Fahrzyklus NEFZ 170 Kilometer, jedoch sind bei sparsamer Fahrweise bis zu 200 Kilometer möglich. Diese Distanz liegt deutlich über dem Mobilitätsbedarf der meisten Kunden.

Kangoo Z.E. und Kangoo Maxi Z.E. werden im Werk M.C.A. (Maubeuge Carosserie Automobile) in Nord­frankreich auf der gleichen Produktionslinie gefertigt wie der Kangoo und Kangoo Rapid mit Verbrennungsmotor.

Kommentare (0)

Tags: , ,

VW und sein ganz eigenes Öko-Label

Veröffentlicht am 8. Dezember 2011

Fingierte Effizienztabelle: VW trickst beim Öko-Label, so titelt heute Spiegel Online und zahlreiche andere Medien berichten ebenfalls über das ganze eigene Öko-Label des VW-Konzerns.

Demnach hätten die Wolfsburger anstelle der acht Effizienzklassen von A+ bis G, die seit 1. Dezember für mehr Transparenz beim Autokauf sorgen sollen, ganz eigenständig um eine weitere Klasse H ergänzt haben.

Die Folge: Selbst das Modell mit dem größten Spritverbrauch in der bislang schlechtesten Effizienzklasse landet damit „nur” auf einem vorletzten Platz.

Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe (DUH), spricht von einer Täuschung der Verbraucher, Volkswagen dagegen spricht von “menschlichem Versagen”.

Kommentare (0)

Premiumpartner


 

Anzeigen

Günstigere Autoversicherung?


 

CO-WEBSITES

WERBUNG

Empfohlene Videos

„Fully charged” heißt der Youtube-Kanal des britischen Schriftstellers, Schauspielers und Broadcasters Robert Llewellyn, der sich hier mit grünen Auto-Themen beschäftigt.

Einer der meist gesehenen Beiträge dieses Kanals gilt dem Nissan Leaf.

Der aktuelle Beitrag zum Ford Transit connect Elektro-Transporter.