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EnBW stellt Wasserstofftankstelle vor

Veröffentlicht am 19. März 2012

EnBW Wasserstoff-Tankstelle

Ende 2011 hat die Energie Baden-Württemberg an ihrem Hauptsitz in Karlsruhe eine Wasserstofftankstelle in Betrieb genommen. Jetzt hat der südwestdeutsche Energieversorger ein Video zu der Pilotanlage veröffentlicht, das wir an dieser Stelle zusammen mit der Pressemitteilung veröffentlichen.

Wasserstoff kann Brennstoffzellenautos lokal emissionsfrei antreiben und mithilfe erneuerbarer Energien sogar CO2 neutral hergestellt werden. Die Wasserstoff-Tankstelle auf dem EnBW-Betriebsgelände am Hauptsitz in Karlsruhe ist ein Prototyp.

Die Tankstelle verfügt über einen Container mit insgesamt 56 Kilogramm Wasserstoff. Damit könnten über 15 Fahrzeuge pro Tag vollgetankt werden. Angeliefert wird der Wasserstoff von Lkws. Die maximale Betankungsmenge je Fahrzeug beträgt 3,6 Kilogramm. Eine Tankfüllung reicht durchschnittlich für 300-350 Kilometer. Ein Kilogramm Wasserstoff hätte einen Materialwert von etwa neun Euro. Im Rahmen des Forschungsprojekts stellt die EnBW den Wasserstoff wegen der geringen Menge kostenlos zur Verfügung.

“Schnelltank-Methode” kommt zum Einsatz

Dahinter steht der im März 2010 veröffentlichte Standard SAE 2601 A70. Nach diesem neuen technischen Standard wird der Wasserstoff vor dem Tankvorgang auf bis zu minus 40 Grad Celsius abgekühlt und dann bei 700 bar vertankt. Dies gibt die Sicherheit innerhalb von drei Minuten Betankungszeit pro Fahrzeug 1-7 kg Wasserstoff (dies entspricht einer Reichweite von 100-650km) betankt werden. Mit dieser sogenannten “Cold-Fill”-Methode kann erstmals sichergestellt werden, dass nicht nur die Tankzeit minimal gehalten, sondern dass der Tank, egal in welchem Fahrzeug, auch voll ausgenutzt werden kann.

Nutzung für jedermann möglich

Die EnBW Tankstelle ist nach Voranmeldung unter “h2mobility@enbw.com” auch für Brennstoffzellenfahrzeuge anderer H2Mobility-Partner außerhalb des EnBW-Fuhrparks zugänglich.

Zukunft: Wasserstoff-Tankstellen als Windspeicher

Im nächsten Jahr nimmt die EnBW ein weiteres Forschungsthema unter die Lupe. In Stuttgart soll an einer zweiten Wasserstoff-Tankstelle untersucht werden, ob es wirtschaftlich ist, Wasserstoff als Speicher für Windenergie zu nutzen.

Weitere Informationen zu elektromobilen Themen der EnBW gibt es hier: www.enbw.com/e-mobilitaet

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Hybridautos kaufen – eine Übersicht bei emissionslos.com

Veröffentlicht am 8. März 2012

Hybridautos wie der Toyota Prius sind ein wachsender Markt (Foto: Toyota)

Hybridautos wie der Toyota Prius sind ein wachsender Markt (Foto: Toyota)

Hybridautos kaufen: Diese Modelle gibt es in Deutschland, so heißt ein aktueller Artikel auf der Website emissionslos.com. Mit Stand vom 3. März 2012 werden die derzeit in Deutschland verfügbaren Hybridautos aufgeführt, die man als Neuwagen kaufen kann.

Die Liste reicht vom Toyota Prius bis zum Porsche Cayenne. Schade, dass man die Tabelle nicht nach den verschiedenen Themen sortieren kann (obwohl das Symbol darauf hindeutet): Also zum Beispiel nach Preis (knapp 19.000 bis 124.000 Euro) oder nach Spritverbrauch (3,8 bis 9,9 Liter). Aber die Tabelle ist ja recht übersichtlich auf auf jeden Fall sehr hilfreich. Sympathisch ist mir auch, dass all die vollmundig angekündigten Projekte noch nicht drauf sind, sondern eben nur das, was der Markt aktuell hergibt.

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Strom tanken: Ladestationen in Deutschland

Veröffentlicht am 1. Februar 2012

Strom tanken: Ladestationen in Deutschland

Strom tanken: Ladestationen in Deutschland

Auch wenn im Augenblick das Thema Elektroautos nicht ganz so positiv besetzt ist, weil in den Medien darauf hingewiesen wird, dass Elektroautos nur so grün sind wie die Art der Stromerzeugung, die genutzt wird: Die Zahl Elektroautos wächst langsam, vor allem durch geschäftliche Nutzung, bei der man auch eine Art Imagewerbung unterstellen darf. Im geschäftlichen Bereich spielen wohl auch die echten Betriebskosten dann wegen des Werbe-Effekts nicht die große Rolle. Und vielleicht auch nicht die Verbreitung der Strom-Tankstellen, weil hier wahrscheinlich der Standort des Unternehmens im Zentrum des Einsatzbereiches liegt und für die eigene Flotte gut ausgestattet wird.

Für all die anderen ist die Dichte des Strom-Tankstellen-Netzes ein wichtiges Thema. Der ADAC hat jetzt in Verbindung mit YelloMap eine Website samt Smartphone-App entwickelt, mit der man relativ bequem erforschen kann, wo man sein E-Mobil auftanken kann: SmartTanken heißt die Website, die dazu passende App findet man über den dort integrierten Link.

Wer noch nicht berücksichtigt ist, kann sich auch selbst dort eintragen. Alleine die unten angezeigten Partner RWE, EnBW, Vattenfall und Eon werden aber dafür sorgen, dass die meisten öffentlich nutzbaren Stromtankstellen bereits verzeichnet sind.

Angegeben wird die Art der Nutzung (in der Regel gewerblich), die Öffnungszeiten und die Zahl der Ladeplätze. Und natürlich auch die Entfernung von einem angegebenen Standort. Erst mit einem weiteren Klick erfährt man, ob das Angebot zum Beispiel nur für Mitglieder gilt und welche Anschlussarten vertreten sind. Immerhin wird Ökostrom als genutzte Stromart ebenfalls gekennzeichnet, wenn dieser genutzt wird.

Die Gesamtzahl der Stromtankstellen habe ich derzeit (noch?) nicht gefunden. In meiner Umgebung (also in der südbadischen Provinz) wurden bei einer Testsuche 5 Standorte mit 13 Anschlüssen bis zu einer Entfernung von 40 km gefunden. Das Ergebnis verbesserte sich übrigens auch nicht, als ich meinen Test-Standort für die Suche in die Breisgau-Metropole Freiburg verlegte. Und erst recht nicht, als ich ihn noch 60 km weiter südlich in Rhein am Weil platzierte: Auch von dort muss man wohl bis zu mir fahren, wenn man Strom tanken will…

Da die Plattform erst im Januar bekannt gemacht wurde, wird sich die Zahl der Stromtankstellen aber sicher rasch erhöhen.

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Start der Hybrid-Offensive von Mercedes-Benz mit 4,2 l / 100km

Veröffentlicht am 23. Dezember 2011

Daimler-Oberklassemodell mit 4,2 Litern / 100 km

Daimler-Oberklassemodell mit 4,2 Litern / 100 km (Copyright Daimler)

Da haben sich die Kollegen in der Presseabteilung von Daimler die Hände gerieben und gefeixt: Diese Schlagzeile wollte doch sicher jeder Motorjournalist schon immer einmal geschrieben haben. „Start der Hybrid-Offensive von Mercedes-Benz: Sparsamstes Oberklasse-Modell der Welt”, so prangt es über der aktuellen Pressemitteilung des Daimler-Konzerns. (Verzeihung, wenn ich das zugunsten des aussagekräftigeren Verbrauchswertes etwas umgestaltet habe ;-) )

Stolz sein kann man in der Tat auf diese Verbrauchswerte für die Oberklasse (wenn sie denn den Alltagsbedingungen standhalten): Der Mercedes-Benz E 300 BlueTEC HYBRID, der auch als T-Modell erhältlich sein wird, soll mit 4,2 l Diesel/100 km auskommen, das entspricht 109 g CO2/km. Die Verbrauchswerte des E 400 Hybrid, der für den amerikanischen Markt bestimmt ist, wird mit 27 mpg Benzin angegeben (mpg = miles per Gallon, das entspricht einem Verbrauch von 8,71 Litern auf 100 km).

Gelobt wird das modulare Hybrid-Konzept mit Lithium-Ionen Batterie und die Reduktion der CO2-Emissionen und des Verbrauchs gegenüber dem E 250 CDI um rund 15 Prozent. Als Merkmale aufgezählt werden das Start/Stopp-System, Rekuperation, Boost-Effekt, rein elektrisches Fahren und Segeln.

Schwachbrüstig sind beide Modelle für den europäischen und den amerikanischen Markt nicht, sogenanntes Downsizing hin oder her: Der 4-Zylinder-Diesel des E 300 BlueTEC HYBRID verfügt über 150 kW (204 PS) und 500 Nm, der Elektromotor hat 20 kW und 250 Nm.

Der V6-Ottomotor des E 400 Hybrid leistet 225 kW (306 PS) und 370 Nm, hinzu kommen auch hier 20 kW und 250 Nm des Elektromotors. Die Verbrauchswerte nach amerikanischer Norm CAFE: City 24 mpg, Highway 31 mpg, Combined 27 mpg.

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Neuer Fiat Panda startet in Italien – noch sparsamer

Veröffentlicht am 16. Dezember 2011

Der neue Fiat Panda (ab 2012)

Die dritte Modellgeneration des Fiat Panda ist jetzt in Italien verfügbar –
in drei Versionen und mit drei Motoren. In Deutschland startet der Nachfolger des einst als Kiste bezeichneten Kleinwagens – nun mit wesentlich rundlicheren Formen – als Fünftürer im März 2012.

Seit 31 Jahren, so heißt es dazu in einer Pressemitteilung von Fiat, sei der Panda mit seinen vielseitigen Qualitäten zum Citycar geworden und habe bis heute mehr als 6,5 Millionen Käufer gefunden. Der Kraftstoffverbrauch wurde weiter reduziert: Mit dem automatisierten Schaltgetriebe Dualogic und dem TwinAir Turbo werden nur noch 4,1 Liter Kraftstoff pro 100 Kilometer (kombiniert) ebnötigt, der CO2-Wert betrage 95 Gramm pro Kilometer.

Der neue Fiat Panda ist im Vergleich zum Vorgänger nur minimal größer (Länge 365 Zentimeter, Breite 164 cm, Höhe 155 cm). Die Folge sind ein gewachsenes Platzangebot für Passagiere und Gepäck sowie verbesserte Sicherheit für die Fahrgäste. Das ausschließlich als Fünftürer gebaute Fahrzeug bietet bis zu fünf Personen Platz und verfügt über einen Kofferraum, der bei umgeklappter Lehne der Rücksitzbank bis zu 870 Liter fasst.

Angeboten wird unter anderem ein Notbremsassistent: Das System erkennt Hindernisse vor dem Fahrzeug und leitet in einem Geschwindigkeitsbereich von weniger als 30 km/h eine Notbremsung ein, falls der Fahrer nichts unternimmt, um eine drohende Kollision zu vermeiden.

Das Motorenangebot ist um ein Zweizylinder-Triebwerk aus der TwinAir-Familie erweitert. Es handelt sich dabei um die mehrfach prämierte mit einem Turbolader kombinierte Version mit 63 kW (85 PS). Zur Wahl stehen außerdem der bewährte 1.2-Liter-Benziner aus der FIRE-Baureihe mit 51 kW (69 PS) und der Turbodiesel 1.3 Multijet 16V mit 55 kW (75 PS). Das TwinAir-Triebwerk und der Multijet-Turbodiesel sind mit Start&Stopp-Automatik ausgestattet, die den Motor bei einem Halt (z. B. an einer roten Ampel) abschaltet und zum Wiederanfahren automatisch verzögerungsfrei wieder startet. Darüber hinaus kann der TwinAir Turbo in den Modus ECO geschaltet werden, die den Kraftstoffverbrauch weiter reduziert. Mit dem automatisierten Schaltgetriebe Dualogic verbraucht der Fiat Panda TwinAir Turbo nur 4,1 Liter Kraftstoff pro 100 Kilometer (kombiniert), der CO2-Wert beträgt 95 Gramm pro Kilometer.

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Opel Zafira CNG: Sparsam mit großer Reichweite

Veröffentlicht am 13. Dezember 2011

Opel Zafira CNG (© GM Company)

Klassen-Bestwert: Der Zafira Tourer CNG erreicht 530 Kilometer Gas-Reichweite. Dabei produziert der 1,6 Liter CNG Turbo ecoFLEX mit 110 kW/150 PS und mit 25 kg Gasvorrat nur 129 g/km CO2, so Opel jetzt in einer Pressemitteilung.

Im Januar 2012 soll die neue Erdgas-Variante mit einem 14 Liter großen Benzin-Reservetank, der für zusätzliche 150 Kilometer Aktionsradius sorgt, auf den Markt kommen. Er verbraucht im kombinierten Zyklus lediglich 4,7 Kilogramm (7,2 m3) Erdgas auf 100 Kilometer, sechs Prozent weniger als der Vorgänger Zafira CNG. Der CO2-Ausstoß des Euro-5-Triebwerks sank auf 129 g/km (Vorgänger: 139 g/km). Der 1,6-Liter-Motor kann auch mit Biogas oder einer beliebigen Mischung aus Biogas und Erdgas fahren. Wird zu 100 Prozent Biogas als Kraftstoff eingesetzt, so Opel weiter, sei die CO2-Bilanz „nahezu ausgeglichen”.

Die auf 530 Kilometer gesteigerte Gas-Reichweite entspricht einer Verbesserung von rund 25 Prozent im Vergleich zum Vorgänger und gehe im Wesentlichen auf ein neues Leichtbau-Tanksystem mit 25 statt 21 Kilogramm Fassungsvermögen zurück. Die Preise für die Erdgasversion des Zafira Tourer, die bereits bestellbar ist, starten bei 27.950 Euro (unverbindliche Preisempfehlung inkl. MWSt). In Deutschland ist Erdgas etwa 50 Prozent günstiger als Benzin. Die aktuelle Preisentwicklung beim Diesel dürfte die Gas-Fahrzeuge noch attraktiver machen.

Seit Markteinführung seines ersten Erdgasfahrzeugs im Jahr 2001 hat Opel europaweit mehr als 70.000 Erdgasautos verkauft, darunter die Modelle Zafira, Astra Caravan und Combo. Über zwei Drittel des Absatzes entfielen auf den Zafira. In Bezug auf seine Erdgas-Verkaufszahlen in Europa gehört Opel nach eigener Darstellung von Anfang an zu den Top-Drei aller Hersteller.

Der Zafira 1.6 Turbo CNG bleibt weiter im Programm.

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