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Strom tanken: Ladestationen in Deutschland

Veröffentlicht am 1. Februar 2012

Strom tanken: Ladestationen in Deutschland

Strom tanken: Ladestationen in Deutschland

Auch wenn im Augenblick das Thema Elektroautos nicht ganz so positiv besetzt ist, weil in den Medien darauf hingewiesen wird, dass Elektroautos nur so grün sind wie die Art der Stromerzeugung, die genutzt wird: Die Zahl Elektroautos wächst langsam, vor allem durch geschäftliche Nutzung, bei der man auch eine Art Imagewerbung unterstellen darf. Im geschäftlichen Bereich spielen wohl auch die echten Betriebskosten dann wegen des Werbe-Effekts nicht die große Rolle. Und vielleicht auch nicht die Verbreitung der Strom-Tankstellen, weil hier wahrscheinlich der Standort des Unternehmens im Zentrum des Einsatzbereiches liegt und für die eigene Flotte gut ausgestattet wird.

Für all die anderen ist die Dichte des Strom-Tankstellen-Netzes ein wichtiges Thema. Der ADAC hat jetzt in Verbindung mit YelloMap eine Website samt Smartphone-App entwickelt, mit der man relativ bequem erforschen kann, wo man sein E-Mobil auftanken kann: SmartTanken heißt die Website, die dazu passende App findet man über den dort integrierten Link.

Wer noch nicht berücksichtigt ist, kann sich auch selbst dort eintragen. Alleine die unten angezeigten Partner RWE, EnBW, Vattenfall und Eon werden aber dafür sorgen, dass die meisten öffentlich nutzbaren Stromtankstellen bereits verzeichnet sind.

Angegeben wird die Art der Nutzung (in der Regel gewerblich), die Öffnungszeiten und die Zahl der Ladeplätze. Und natürlich auch die Entfernung von einem angegebenen Standort. Erst mit einem weiteren Klick erfährt man, ob das Angebot zum Beispiel nur für Mitglieder gilt und welche Anschlussarten vertreten sind. Immerhin wird Ökostrom als genutzte Stromart ebenfalls gekennzeichnet, wenn dieser genutzt wird.

Die Gesamtzahl der Stromtankstellen habe ich derzeit (noch?) nicht gefunden. In meiner Umgebung (also in der südbadischen Provinz) wurden bei einer Testsuche 5 Standorte mit 13 Anschlüssen bis zu einer Entfernung von 40 km gefunden. Das Ergebnis verbesserte sich übrigens auch nicht, als ich meinen Test-Standort für die Suche in die Breisgau-Metropole Freiburg verlegte. Und erst recht nicht, als ich ihn noch 60 km weiter südlich in Rhein am Weil platzierte: Auch von dort muss man wohl bis zu mir fahren, wenn man Strom tanken will…

Da die Plattform erst im Januar bekannt gemacht wurde, wird sich die Zahl der Stromtankstellen aber sicher rasch erhöhen.

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Start der Hybrid-Offensive von Mercedes-Benz mit 4,2 l / 100km

Veröffentlicht am 23. Dezember 2011

Daimler-Oberklassemodell mit 4,2 Litern / 100 km

Daimler-Oberklassemodell mit 4,2 Litern / 100 km (Copyright Daimler)

Da haben sich die Kollegen in der Presseabteilung von Daimler die Hände gerieben und gefeixt: Diese Schlagzeile wollte doch sicher jeder Motorjournalist schon immer einmal geschrieben haben. „Start der Hybrid-Offensive von Mercedes-Benz: Sparsamstes Oberklasse-Modell der Welt”, so prangt es über der aktuellen Pressemitteilung des Daimler-Konzerns. (Verzeihung, wenn ich das zugunsten des aussagekräftigeren Verbrauchswertes etwas umgestaltet habe ;-) )

Stolz sein kann man in der Tat auf diese Verbrauchswerte für die Oberklasse (wenn sie denn den Alltagsbedingungen standhalten): Der Mercedes-Benz E 300 BlueTEC HYBRID, der auch als T-Modell erhältlich sein wird, soll mit 4,2 l Diesel/100 km auskommen, das entspricht 109 g CO2/km. Die Verbrauchswerte des E 400 Hybrid, der für den amerikanischen Markt bestimmt ist, wird mit 27 mpg Benzin angegeben (mpg = miles per Gallon, das entspricht einem Verbrauch von 8,71 Litern auf 100 km).

Gelobt wird das modulare Hybrid-Konzept mit Lithium-Ionen Batterie und die Reduktion der CO2-Emissionen und des Verbrauchs gegenüber dem E 250 CDI um rund 15 Prozent. Als Merkmale aufgezählt werden das Start/Stopp-System, Rekuperation, Boost-Effekt, rein elektrisches Fahren und Segeln.

Schwachbrüstig sind beide Modelle für den europäischen und den amerikanischen Markt nicht, sogenanntes Downsizing hin oder her: Der 4-Zylinder-Diesel des E 300 BlueTEC HYBRID verfügt über 150 kW (204 PS) und 500 Nm, der Elektromotor hat 20 kW und 250 Nm.

Der V6-Ottomotor des E 400 Hybrid leistet 225 kW (306 PS) und 370 Nm, hinzu kommen auch hier 20 kW und 250 Nm des Elektromotors. Die Verbrauchswerte nach amerikanischer Norm CAFE: City 24 mpg, Highway 31 mpg, Combined 27 mpg.

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Neuer Fiat Panda startet in Italien – noch sparsamer

Veröffentlicht am 16. Dezember 2011

Der neue Fiat Panda (ab 2012)

Die dritte Modellgeneration des Fiat Panda ist jetzt in Italien verfügbar –
in drei Versionen und mit drei Motoren. In Deutschland startet der Nachfolger des einst als Kiste bezeichneten Kleinwagens – nun mit wesentlich rundlicheren Formen – als Fünftürer im März 2012.

Seit 31 Jahren, so heißt es dazu in einer Pressemitteilung von Fiat, sei der Panda mit seinen vielseitigen Qualitäten zum Citycar geworden und habe bis heute mehr als 6,5 Millionen Käufer gefunden. Der Kraftstoffverbrauch wurde weiter reduziert: Mit dem automatisierten Schaltgetriebe Dualogic und dem TwinAir Turbo werden nur noch 4,1 Liter Kraftstoff pro 100 Kilometer (kombiniert) ebnötigt, der CO2-Wert betrage 95 Gramm pro Kilometer.

Der neue Fiat Panda ist im Vergleich zum Vorgänger nur minimal größer (Länge 365 Zentimeter, Breite 164 cm, Höhe 155 cm). Die Folge sind ein gewachsenes Platzangebot für Passagiere und Gepäck sowie verbesserte Sicherheit für die Fahrgäste. Das ausschließlich als Fünftürer gebaute Fahrzeug bietet bis zu fünf Personen Platz und verfügt über einen Kofferraum, der bei umgeklappter Lehne der Rücksitzbank bis zu 870 Liter fasst.

Angeboten wird unter anderem ein Notbremsassistent: Das System erkennt Hindernisse vor dem Fahrzeug und leitet in einem Geschwindigkeitsbereich von weniger als 30 km/h eine Notbremsung ein, falls der Fahrer nichts unternimmt, um eine drohende Kollision zu vermeiden.

Das Motorenangebot ist um ein Zweizylinder-Triebwerk aus der TwinAir-Familie erweitert. Es handelt sich dabei um die mehrfach prämierte mit einem Turbolader kombinierte Version mit 63 kW (85 PS). Zur Wahl stehen außerdem der bewährte 1.2-Liter-Benziner aus der FIRE-Baureihe mit 51 kW (69 PS) und der Turbodiesel 1.3 Multijet 16V mit 55 kW (75 PS). Das TwinAir-Triebwerk und der Multijet-Turbodiesel sind mit Start&Stopp-Automatik ausgestattet, die den Motor bei einem Halt (z. B. an einer roten Ampel) abschaltet und zum Wiederanfahren automatisch verzögerungsfrei wieder startet. Darüber hinaus kann der TwinAir Turbo in den Modus ECO geschaltet werden, die den Kraftstoffverbrauch weiter reduziert. Mit dem automatisierten Schaltgetriebe Dualogic verbraucht der Fiat Panda TwinAir Turbo nur 4,1 Liter Kraftstoff pro 100 Kilometer (kombiniert), der CO2-Wert beträgt 95 Gramm pro Kilometer.

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Opel Zafira CNG: Sparsam mit großer Reichweite

Veröffentlicht am 13. Dezember 2011

Opel Zafira CNG (© GM Company)

Klassen-Bestwert: Der Zafira Tourer CNG erreicht 530 Kilometer Gas-Reichweite. Dabei produziert der 1,6 Liter CNG Turbo ecoFLEX mit 110 kW/150 PS und mit 25 kg Gasvorrat nur 129 g/km CO2, so Opel jetzt in einer Pressemitteilung.

Im Januar 2012 soll die neue Erdgas-Variante mit einem 14 Liter großen Benzin-Reservetank, der für zusätzliche 150 Kilometer Aktionsradius sorgt, auf den Markt kommen. Er verbraucht im kombinierten Zyklus lediglich 4,7 Kilogramm (7,2 m3) Erdgas auf 100 Kilometer, sechs Prozent weniger als der Vorgänger Zafira CNG. Der CO2-Ausstoß des Euro-5-Triebwerks sank auf 129 g/km (Vorgänger: 139 g/km). Der 1,6-Liter-Motor kann auch mit Biogas oder einer beliebigen Mischung aus Biogas und Erdgas fahren. Wird zu 100 Prozent Biogas als Kraftstoff eingesetzt, so Opel weiter, sei die CO2-Bilanz „nahezu ausgeglichen”.

Die auf 530 Kilometer gesteigerte Gas-Reichweite entspricht einer Verbesserung von rund 25 Prozent im Vergleich zum Vorgänger und gehe im Wesentlichen auf ein neues Leichtbau-Tanksystem mit 25 statt 21 Kilogramm Fassungsvermögen zurück. Die Preise für die Erdgasversion des Zafira Tourer, die bereits bestellbar ist, starten bei 27.950 Euro (unverbindliche Preisempfehlung inkl. MWSt). In Deutschland ist Erdgas etwa 50 Prozent günstiger als Benzin. Die aktuelle Preisentwicklung beim Diesel dürfte die Gas-Fahrzeuge noch attraktiver machen.

Seit Markteinführung seines ersten Erdgasfahrzeugs im Jahr 2001 hat Opel europaweit mehr als 70.000 Erdgasautos verkauft, darunter die Modelle Zafira, Astra Caravan und Combo. Über zwei Drittel des Absatzes entfielen auf den Zafira. In Bezug auf seine Erdgas-Verkaufszahlen in Europa gehört Opel nach eigener Darstellung von Anfang an zu den Top-Drei aller Hersteller.

Der Zafira 1.6 Turbo CNG bleibt weiter im Programm.

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Renault Kangoo Z.E. ist Van of the year 2012

Veröffentlicht am 9. Dezember 2011

Der Renault Z.E. ist Van of the year 2012 (Bild: Renault)

Mit dem Titel „International Van of the Year 2012“ hat der neue Renault Kangoo Z.E. die begehrteste Auszeichnung für leichte Nutzfahrzeuge in Europa gewonnen. Das berichtet Renault in einer Pressemitteilung. Eine unabhängige Jury von 22 europäischen Fachjournalisten habe mit großer Mehrheit für den ersten rein elektrisch betriebenen Transporter aus Großserienproduktion. Insgesamt erhielt der Kangoo Z.E. 104 von 168 möglichen Wertungspunkten und holte sich damit die Trophäe vor Iveco Daily, Fiat Ducato und VW Caddy. In der Fernsehwerbung wird das Modell aktuell intensiv beworben, wobei neben dem vergleichsweise günstigen Verkaufspreis auch die Miete bzw. Leasingrate für den Akku genannt wird.

Gelobt wurde bei der Preisverleihung, dass Renault mit dem Kangoo Z.E. „Elektro­lieferwagen für den Großteil der europäischen Transporternutzer erschwinglich” mache, die Firma leiste damit einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Mobilität.

Der Titel „International Van of the Year“ ist bereits die dritte Trophäe für den Kangoo Z.E. in Folge. Zuvor wurde der Elektrolieferwagen zum Transporter des Jahres in Dänemark gekürt und mit dem „Fleet transport green commercial 2012“ in Irland ausgezeichnet.

Den Wettbewerb „International Van of the Year“ gibt es seit 1992. Renault war vor der Wahl des Kangoo Z.E. bereits zweimal erfolgreich: 1998 errang der Master die Trophäe, 2002 war der Trafic siegreich.

Der Kangoo Z.E. und die Langversion Kangoo Maxi Z.E. sind auf die Bedürfnisse gewerblicher Nutzer zugeschnitten und eignen sich speziell für den Einsatz im Stadtgebiet. Der Kangoo Z.E. ist in Deutschland zum Preis ab 20.000 Euro (netto, ohne Mehrwertsteuer) bereits bestellbar. Zusätzlich mieten die Kunden die Lithium-Ionen-Akkus zum Pauschalpreis ab 72 Euro pro Monat (zuzüglich Mehrwertsteuer), bei einer Laufleistung von 10.000 Kilometern pro Jahr und einer Laufzeit ab 36 Monaten. Das umweltschonende Fahrerlebnis und das großzügige Platz­angebot machen die rein elektrisch betriebenen City-Lieferwagen für Flotten- und Privatkunden gleichermaßen attraktiv.

Die Elektrotransporter beziehen ihre Energie aus einer modernen Lithium-Ionen-Batterie. Der flache Energiespeicher befindet sich in Unterflur­bauweise unter dem Frachtraum­boden, so dass der Laderaum uneingeschränkt zur Verfügung steht. Der 4,21 Meter lange Kangoo Z.E. fasst bis 3,5 Kubikmeter Frachtraumvolumen und 595 Kilogramm Zuladung. Die Langversion Kangoo Maxi Z.E. bietet noch mehr Raum für Passagiere und Transportgut. Bei 4,6 Meter Länge stehen bis zu 4,6 Kubik­meter Laderaum und 595 Kilogramm Zuladung zur Verfügung. In der fünfsitzigen Ausführung fasst das Stauabteil bis zu 3,4 Kubikmeter. Die Zuladung beträgt dann bis zu 632 Kilogramm.

Praxisgerechte Reichweite

Der fremderregte Synchronmotor des Kangoo Z.E. und Kangoo Maxi Z.E. leistet 44 kW/60 PS und zeichnet sich durch die außer­ordentlich hohe Energie­effizienz von etwa 90 Prozent aus. Die Reichweite beträgt mit voll aufgeladener Batterie im Neuen Europäischen Fahrzyklus NEFZ 170 Kilometer, jedoch sind bei sparsamer Fahrweise bis zu 200 Kilometer möglich. Diese Distanz liegt deutlich über dem Mobilitätsbedarf der meisten Kunden.

Kangoo Z.E. und Kangoo Maxi Z.E. werden im Werk M.C.A. (Maubeuge Carosserie Automobile) in Nord­frankreich auf der gleichen Produktionslinie gefertigt wie der Kangoo und Kangoo Rapid mit Verbrennungsmotor.

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VW und sein ganz eigenes Öko-Label

Veröffentlicht am 8. Dezember 2011

Fingierte Effizienztabelle: VW trickst beim Öko-Label, so titelt heute Spiegel Online und zahlreiche andere Medien berichten ebenfalls über das ganze eigene Öko-Label des VW-Konzerns.

Demnach hätten die Wolfsburger anstelle der acht Effizienzklassen von A+ bis G, die seit 1. Dezember für mehr Transparenz beim Autokauf sorgen sollen, ganz eigenständig um eine weitere Klasse H ergänzt haben.

Die Folge: Selbst das Modell mit dem größten Spritverbrauch in der bislang schlechtesten Effizienzklasse landet damit „nur” auf einem vorletzten Platz.

Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe (DUH), spricht von einer Täuschung der Verbraucher, Volkswagen dagegen spricht von “menschlichem Versagen”.

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