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Smart for two electric drive für Mappus

Veröffentlicht am 18. Juni 2010

"Hano - en Daimler" -  Bild: Daimler

Baden-Württembergs Ministerpräsident Mappus erhält heute, als erster Kunde in Baden-Württemberg, einen smart fortwo electric drive. Das berichtet Daimler in einer Pressemitteilung. Überreicht wurde der City-Flitzer im Rahmen der Auftaktveranstaltung „e-mobility Baden-Württemberg“ durch Dr. Dieter Zetsche, Vorstandsvorsitzender der Daimler AG und Leiter Mercedes-Benz Cars.

“Verschenkt” könnte man nun kommentieren: Wann und wo soll sich ein ranghöherer Politiker schon in einem Smart sehen lassen? Aber: Immerhin nett, dass er einen Smart kauft (so interpretiere ich das Wort Kunde mal in diesem Zusammenhang). Und schließlich markiert die Übergabe des ersten Elektro-smarts den Start von „e-mobility Baden-Württemberg“: Die gemeinsame Initiative von Daimler und EnBW soll “das Geburtsland des Automobils innerhalb der nächsten zwei Jahre zum Vorreiter bei lokal emissionsfreier Elektromobilität zu machen.”

Mappus, der bereits im April den Elektro-smart auf der Hannover Messe zum ersten Mal Probe gefahren hatte – “mit großem Spaß” – lobte nicht nur das “vollkommen neue Fahrgefühl”. Er will Baden-Württemberg zu einer deutschen Vorzeigeregion für Elektromobilität machen.“

Der Zweisitzer der Landesregierung soll schon bald ergänzt werden durch weitere emissionsfreie Elektrofahrzeuge: Den B-Klasse F-CELL mit Brennstoffzellenantrieb und den ersten Serien-Elektro-Lieferwagen Vito E-CELL – natürlich beide von Daimler. In Summe, so heißt es in der Pressemitteilung, werde Daimler rund 200 Elektrofahrzeuge der Marken Mercedes-Benz und smart alleine in Baden-Württemberg bis Ende 2011 auf die Straßen bringen.

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Was bringt das Effizienz-Label für Autos?

Veröffentlicht am 4. Juni 2010

Das weiß wohl noch niemand so ganz genau. Dass die derzeit geplante Regelung auf jeden Fall einige Mängel hat, hat sich aber herumgesprochen. Schön zusammengefasst ist der derzeitige Diskussionsstand auch in diesem Artikel bei Spiegel Online: Effizienz-Label für Autos: Grüner Anstrich für Spritfresser.

Das Dilemma: Die offiziellen Verbrauchswerte weichen in der Praxis doch stark nach oben ab. Doch das jetzt geplante Effizien-Label setzt den Verbrauch in Relation zum Gewicht des Autos – und damit könnte ein bulliger Geländewagen einen gleich gut scheinenden Wert erreichen, wie ein spritsparender Kleinwagen.

Lesenswert ist auch, was der VCD in einer Pressemitteilung dazu geschrieben hat und welche Alternativen er favorisiert: Das Modell der Umweltverbände.

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VCD kritisiert CO2-Label

Veröffentlicht am 10. Mai 2010

CO2-Tabelle des VCD

CO2-Tabelle des VCD

Die geplante Kennzeichnung sei nicht im Sinne des Klimaschutzes, kritisiert der Verkehrsclub Deutschland (VCD) und meint damit den Vorschlag der Bundesregierung für ein CO2-Label für Pkw. Zwar sei eine anschauliche Verbrauchskennzeichnung für Pkw, die sich wie etwa bei Kühlschränken an einer Farbskala orientiert und wie sie der VCD seit 2003 fordert, zu begrüßen. Das geplante Label sei in der ausgehandelten Form jedoch ökologisch nicht zielführend.

Werner Korn vom VCD-Bundesvorstand bemängelt, die geplante Kennzeichnung sei ökologisch kontraproduktiv, denn sie bevorzugte Fahrzeuge mit einem hohen Gewicht. Nach Berechnungen des VCD bekäme der Porsche Cayenne Hybrid, eine geländegängige Luxuslimousine mit 380 PS, einer Höchstgeschwindigkeit von 242 km/h und einem CO2-Austoß von 193 g/km, die Kennzeichnung B. Der Audi Q7 3.0 TDI Clean Diesel mit einem Verbrauch von 8,4 l Diesel und einem CO2-Ausstoß von 219 g/km erhielte ein C. Auch schwere, altbackene Geländewagen wie der Freelander des Herstellers Land Rover kämen in den positiven Bereich. Moderne, effiziente Kleinwagen wie die fast baugleichen Toyota Aygo, Citroen C1 und Peugeot 107 mit einem Verbrauch von 4,5 Liter Benzin und einem CO2-Ausstoß von 106 g/km bekämen hingegen ein D. Für ein A müssten diese Modelle unter 3,5 Liter kommen. Ein 2,5 Tonnen schwerer PS-Bolide dürfe hingegen fast acht Liter Sprit verbrauchen und dennoch mit einem grünen A rechnen.

Gerd Lottsiepen, verkehrspolitischer Sprecher des VCD kritisiert, es gehe nicht um Klimaschutz, sondern um die Verkaufsinteressen der deutschen Autoindustrie, “die ihre Dickschiffe absetzen will”. Daimler zum Beispiel soll damzufolge angeblich durchgesetzt haben, dass die Bewertungskurve so gedreht wurde, dass sein neues Flaggschiff, der 250 km/h schnelle Mercedes S 400 Hybrid mit einem CO2-Ausstoß von 186 g/km im Labortest ein C erhält. Genau diese Kennzeichnung bekäme auch der Mercedes A 180 CDI mit einem CO2-Ausstoß von nur 128 g/km sowie der Smart cdi, das Serienauto mit dem aktuell niedrigsten CO2-Ausstoß von 86 g/km.

Der VCD meint: “Es darf nicht sein, dass Pkw, die beim Verbrauch und CO2-Ausstoß um mehr als 100 Prozent auseinander liegen, in einer Bewertungsstufe sind. Insgesamt ist die Bewertung viel zu lasch, mittelmäßige Autos und schwere Karossen schneiden zu gut ab.”

Die aktuelle Tabelle hat der VCD für ausgewählte Pkw mit den entsprechenden Verbrauchskennzeichnungen auf Grundlage des Bundesregierungsvorschlages unter www.vcd.org/co2-label.html online gestellt.

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Irland: 5.000 Euro für ein Elektrofahrzeug

Veröffentlicht am 12. April 2010

Elektrofahrzeuge von Renault

Elektrofahrzeuge von Renault

Die Renault-Nissan Allianz, die irische Regierung und der Energieversorger Electricity Supply Board (ESB) haben ein Abkommen zur Einführung von Elektrofahrzeugen in dem europäischen Inselstaat getroffen. Wie aus einer Pressemitteilung von Renault hervorgeht, ist ein landesweites Netz mit 3.500 Ladestationen und 30 Schnell-Ladezentren geplant. Und: Zur Förderung der Elektromobilität unterstützt die Regierung die Käufer von E-Fahrzeugen mit 5.000 Euro.

Die Partner wollen Irland zu einem der fortschrittlichsten Länder bei der Elektromobilität machen. Neben der landesweiten Lade-Infrastruktur profitieren die irischen E-Autokäufer zukünftig von der Befreiung der Kraftfahrzeugsteuer. Ziel ist es, bis 2020 den Bestand an Elektrofahrzeugen auf zehn Prozent auszubauen. Die Renault-Nissan Allianz wird 2011 die ersten 2.000 Fahrzeuge mit reinem Elektroantrieb liefern.

In Dublin seien die ersten Stromtankstellen bereits fertig gestellt heißt es, weitere sollen in Kürze in Cork, Galway, Waterford und Limerick folgen. Auch neun der geplanten 30 Schnellladestationen werden bereits zum Jahresende 2010 betriebsbereit sein.

Als erstes E-Fahrzeug wird der Allianzpartner Nissan das kompakte Schrägheckmodell „Leaf“ Anfang 2011 in Irland ein führen. Wenige Monate später folgt Renault mit dem kompakten Transporter Kangoo Z.E.. Ebenfalls 2011 liefert Renault mehrere hundert Vorserienmodelle des Fluence Z.E. nach Irland. Die Einführung der Serienversion ist für 2012 geplant. Alle drei Modelle verfügen über Lithium-Ionen-Batterien der Automotive Energy Supply Corporation (AESC), einem Joint Venture von Nissan, NEC und NEC Tonkin.

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Endspurt für die Nachrüstung von Diesel-Partikelfiltern

Veröffentlicht am 26. November 2009

Kein Vergleich zur Umweltprämie: Das Interesse an der Förderung des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) für den Einbau von Diesel-Partikelfiltern scheint vergleichsweise gering. Das geht aus Pressemitteilungen des BAFA hervor. Noch bis zum 31.12.2009 müssen Die Partikelfilter eingebaut werden, damit man die Förderung von 330 Euro mitnehmen kann.

Ab dem 01.09.2009 fördert das BAFA die Nachrüstung von Diesel- PKW mit Partikelminderungssystemen , beantragt werden kann der Zuschuss auch nachträglich bis zum 15. Februar 2010.

Auf der Internetseite des BAFA steht unter www.pmsf.bafa.de ein Antragsformular zur Verfügung, mit dem die erforderlichen Daten direkt an das BAFA übermittelt werden. Anschließend muss das Antragsformular ausgedruckt, unterschrieben und zusammen mit einer Kopie der Zulassungsbescheinigung Teil I (Kraftfahrzeugschein) an das BAFA gesandt werden. Nach Prüfung der Unterlagen zahlt das BAFA den Förderbetrag aus, wenn die Voraussetzungen vorliegen.

Profitieren können Nachrüster auch durch die günstigere Besteuerung ihrer Fahrzeuge (Wegfall des Zuschlags von 1,20 Euro / 100 ccm Hubraum nach § 9a des Kraftfahrzeugsteuergesetzes). Eine befristete Steuerbefreiung nach § 3c des Kraftfahrzeugsteuergesetzes kann jedoch nicht zusätzlich sondern nur alternativ zu einem Zuschuss gewährt werden.
Für Fragen und Auskünfte steht ab dem 3. August eine Hotline (+49 30-346 465 480) zur Verfügung.

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Abwrackprämie neigt sich dem Ende zu

Veröffentlicht am 10. Juli 2009

Klingt ein bißchen nach Alarm, ist aber nach sieben Monaten nicht wirklich besorgniserregend: Der Fördertopf mit den Geldern für die Umweltprämie, die ja jetzt doch vor allem eine Abwrackprämie ist, nähert sich gaaaanz langsam seinem Ende: “Noch Geld für 280 000 Autos vorhanden§ berichtet beispielsweise Die Welt online: Abwrackprämie reicht nur noch bis zur Bundestagswahl. Und fügt im Nachsatz schon das Unvermeidliche an: “SPD-Politiker für Aufstockung”.

Warum die Kollegen der Welt-Redaktion davon schreiben, dass dies das “vorzeitige Ende” sein soll, wissen nur sie selbst: Die Regelung war doch scheinbar allen klar. Wenn die fünf Milliarden Euro an Fördermitteln ausgeschöpft sind, soll Schluss sein. Auch wenn die Bundestagswahl erst danach kommt…
Die gute Nachricht: “Jeder, der seinen Antrag einreicht, kann auch damit rechnen, dass er die Abwrackprämie erhält. Denn: Die Bafa wird nur so lange weitere Anträge online von Privatkunden oder Händlern zulassen, bis das Kontingent erschöpft ist.”

Über den Erfolg der Prämie wird noch gestritten. Fest steht aber wohl, dass die Zahl der Neuzulassungen im ersten Halbjahr 2009 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 26 Prozent auf 2,06 Mio. Fahrzeuge gestiegen ist, vor allem durch Klein- und Kompaktwagen.

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