Veröffentlicht am 21. Juli 2009

Renault Kangoo Rapid eco2
Auch die kleinen Kastenwägen kommen allmählich in niedrigere Verbrauchs- und CO2-Zonen: Der neue Renault Kangoo Rapid Eco2 verbraucht nur 4,9 l/100 km, berichtet die Renault-Pressestelle. Die CO2-Emissionen belaufen sich damit auf lediglich 130 g/km und: Es wird kein Aufpreis fällig gegenüber dem dCi 85 eco2.
Und weil Kastenwägen vor allem unter den Aspekten der Wirtschaftlichkeit betrachtet werden, rechnet man bei Renault gleich die Kosten hoch: Der “Stadtlieferwagen mit dem niedrigsten Kraftstoffverbrauch in Deutschland” spare über eine Laufleistung von 90.000 Kilometern Kraftstoffkosten von knapp 400 bis über 1000 Euro (Literpreis 1,05 Euro) und erweise sich damit als besonders attraktives Angebot für Unternehmer, die mit dem spitzen Bleistift kalkulieren.
Es werden 14.030 Euro (ohne Mehrwertsteuer) fällig, was nun gemessen an der Ausstattung eines Kastenwagens doch verblüfft, finde ich. Die Leistung des 1,5-Liter-Turbodieselmotors bleibt mit 63 kW/86 PS unverändert. Das Laderaumvolumen beträgt bis zu 3,5 Kubikmeter, die Zuladung 592 Kilogramm.
Veröffentlicht am 17. Juli 2009
So ähnlich ging es einem ja auch schon zuhause: Man hängt den Anzug in den Schrank – und findet nochmal eben 20 Euro in der Jackentasche. Etwas mehr war es beim Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa), wie jetzt einzelne Medien berichten (Abwrackprämie: Der Topf ist voller als gedacht – FOCUS Online.
Es können nach dem jetzigen Stand (16. Juli 2009) noch rund 412 000 Prämien ausgezahlt werden und nicht wie zuvor berichtet rund 230.000. Durch einige Doppel-Reservierungen war diese Fehlkalkulation entstanden. Bei bis zu 9.000 Anträge pro Tag könnte das theoretisch also noch rund 45 Tage reichen….
Eine seriöse Prognose, so ein Bafa-Sprecher, sei freilich nicht möglich.
Veröffentlicht am 10. Juli 2009
Klingt ein bißchen nach Alarm, ist aber nach sieben Monaten nicht wirklich besorgniserregend: Der Fördertopf mit den Geldern für die Umweltprämie, die ja jetzt doch vor allem eine Abwrackprämie ist, nähert sich gaaaanz langsam seinem Ende: “Noch Geld für 280 000 Autos vorhanden§ berichtet beispielsweise Die Welt online: Abwrackprämie reicht nur noch bis zur Bundestagswahl. Und fügt im Nachsatz schon das Unvermeidliche an: “SPD-Politiker für Aufstockung”.
Warum die Kollegen der Welt-Redaktion davon schreiben, dass dies das “vorzeitige Ende” sein soll, wissen nur sie selbst: Die Regelung war doch scheinbar allen klar. Wenn die fünf Milliarden Euro an Fördermitteln ausgeschöpft sind, soll Schluss sein. Auch wenn die Bundestagswahl erst danach kommt…
Die gute Nachricht: “Jeder, der seinen Antrag einreicht, kann auch damit rechnen, dass er die Abwrackprämie erhält. Denn: Die Bafa wird nur so lange weitere Anträge online von Privatkunden oder Händlern zulassen, bis das Kontingent erschöpft ist.”
Über den Erfolg der Prämie wird noch gestritten. Fest steht aber wohl, dass die Zahl der Neuzulassungen im ersten Halbjahr 2009 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 26 Prozent auf 2,06 Mio. Fahrzeuge gestiegen ist, vor allem durch Klein- und Kompaktwagen.
Veröffentlicht am 1. Juli 2009
Diese Schlagzeile hat viele Medienmacher offensichtlich zu sehr fasziniert, um der Versuchung zu widerstehen. Auch der Stern (Rabatte für Neuwagen : Autos erstmals für die Hälftefuhr auf diesen wenig aussagekräftigen Titel ab, weitere folgten.
Gerechnet wird natürlich immer im Billig-Segment um die 10.000 Euro: Der Citroen C1 gilt als Paradebeispiel, hier macht der Hersteller-Rabatt zusammen mit der Umweltprämie tatsächlich 50 Prozent aus.
Im höheren Preisniveau wird der VW Touareg angeüfhrt: 7.500 Euro Tabatt von VW plus plus 2.500 Euro staatlicher Prämie – aber von der Hälfte des Neupreises natürlich weit entfernt.
Veröffentlicht am 19. Juni 2009
Der Topf für die Umweltprämie ist zu 80 Prozent ausgeschöpft – und dennoch haben bislang nur wenige Antragsteller ihr Geld erhalten. Das ist nur ein Aspekt der aktuellen Meldungen zum Stand der Umweltprämie. Für weitere 376.00 Anträge würde das Geld derzeit noch reichen (Stand 19.6.2009), das sind also noch rund 20 Prozent.
Eine weitere weniger hilfreiche Information: Vorwiegend Frauen hätten die Prämie bislang beantragt. Was nicht wirklich überraschend ist: Den größten Reiz haben die “geschenkten” 2.500 Euro bei einem preisgünstigen Kleinwagen. Und diese gelten ja schlechthin als sogenannte “Frauenautos”. Was nicht diskriminierend gemeint sein soll.
Als durchaus ärgerlich kann man empfinden, dass die Auszahlung der Prämie so schleppend erfolgt. Schließlich ist dieser Betrag von den allermeisten Autokäufern ja vorfinanziert worden. Und man kann zu Recht mutmaßen, dass gerade diese Käufer ja eher die finanzschwachen sind.
Angesichts der gerade wieder rasant steigenden Benzinpreise dürften sich viele stolze Neuwagenbesitzer gerade verwundert die Augen reiben: In Testberichten war gerade den Benzinern unter den angeblich so sparsamen kleinen Neuwagen immer wieder eine wesentlich höherer Verbrauch zugeschrieben worden, als der in der Autobeschreibung genannte Wert. Wer die Testberichte aufmerksam studiert hat (wohlgemerkt diejenigen Testberichte, für die auch wirklich das Auto selbst gefahren wurde) dem fiel die Diskrepanz der 5-Liter-Autos zum gemessenen Testverbrauch von rund 7 Litern immer wieder auf.
Veröffentlicht am 16. Juni 2009

Focus-Artikel über Rabatte
Eine aktuelle Übersicht über – auch kombinierte – Rabatte beim Neuwagenkauf gibt es auf Focus Online:
Düsseldorf: Mit der Abwrackprämie billig zum Kompakten
Dort sind die derzeitigen (Stand: 15. Juni) Vergünstigungen einigen Herstellern gelistet. Der Trend geht dahin, die Abwrackprämie in den Berechnungen gleich auf den eigenen Rabatt drauf zu schlagen. Das ergibt dann ein nettes Sümmchen. Beispiel: Beim Kauf des Focus gibts 2.000 Euro Herstellerprämie plus ggf. 2.500 vom Staat. Damit sinkt der Preis von 15.350 Euro auf 10.850 Euro.
Ein Nachteil der so rabattierten Autos: Meist sind es die Einstiegsmodelle ohne Alles, Dreitürer ohne KLimaanlage, die so auf die magische 10.000-Euro-Schwelle heruntergerechnet werden. Vorteil der derzeitigen Preispolitik: Beim Leasing zB sollen etliche Hersteller die Abwrackprämie gleich mit einrechnen, so dass man nicht den vollen Preis finanzieren muss und nachher die 2.500 so einsteckt. Dadurch gibts geringfügig niedrigere Zinsbelastung, insgesamt gesehen.