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Die meisten verkauften Autos in Großbritannien

Veröffentlicht am 18. Januar 2012

Die meist verkauften Autos in Großbritannien 2011

Die Briten sind mir ja sowieso schon sympathisch. Und die Hitliste der best verkauften Autos im Königreich schmälert diesen Respekt nicht, im Gegenteil. Ein Auszug? Ford Fiesta und Focus, dann Corsa, Golf und Astra auf den ersten fünf Plätzen. Auch die übrigen Platzierungen, die man hier nachlesen kann (Biggest selling cars in Britain in 2011) bei guardian.co.uk wirken alle wie vernünftige, umweltfreundliche Vehikel.

Haben die Briten weniger Geld für Autos übrig? Sind ihnen andere Dinge vielleicht gar wichtiger? Oder sind sie einfach sparsamer und umweltbewusster als beispielsweise wir Deutschen, wo Mercedes und BMW eine ganz große Rolle in dieser Toplist spielen? Who knows?

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Grüner fahren – im weitesten Sinne

Veröffentlicht am 12. Januar 2012

Mehr Vielfalt für umweltfreundliche Mobilität

Dieses Blog „grüner fahren” entstand, als die sogenannte Abwrackprämie den deutschen Automarkt ankurbeln sollte und neue, modernere und umweltfreundlichere Autos die älteren Modelle von der Straße holen sollten. Wie wir alle wissen, ist das recht gut geglückt. Und auch die Unkenrufe, die deutsche Autoindustrie werde sich lange nicht von der Flaute erholen, die auf den subventionierten Kaufrausch folgen sollte, haben sich ja erledigt.

Im Fokus stehen seitdem günstige und umweltfreundliche Autos, meistens geht es hier – wie in einigen anderen Blogs – um Neuvorstellungen und / oder technische Neuerungen. Zu einem umweltfreundlichen Verkehrsverhalten gehören aber auch andere Themen und Fortbewegungsmittel, die ich ab sofort auch hier mehr in den Blickpunkt rücken möchte.

Nach meiner Vorstellung wird die Zukunft unserer Mobilität nicht geprägt von einem Typus wie dem Hybrid- oder Elektroauto. Durchsetzen wird sich meiner Ansicht nach vielmehr ein komplexeres Verkehrsverhalten. Ein Auto muss man nicht mehr selbst besitzen, damit bekommt man auch den Kopf frei, um andere Verkehrsmittel so zu nutzen, wie es den meisten Sinn macht. Zumindest in den Städten ist die Wahlfreiheit schon heute enorm. Auf dem flachen Land müssen Verkehrsmodelle abseits des traditionellen Pkw erst noch entwickelt werden.

Meine Favoriten für die Zukunft bekommen deswegen hier künftig jeweils eine eigene Kategorie, zusätzlich zu den bisherigen Schwerpunkten:

1. Umsteigen aufs Rad – die Sofortlösung

So banal es klingt, das Fahrrad ist in meinen Augen nicht nur das umweltfreundlichste und effektivste Verkehrsmittel, sondern auch dasjenige, dem ich die meisten Zuwachsraten und Folgewirkungen zutraue. Über Elektro-Autos wird noch lange diskutiert werden, technische Neuerungen bei Verbrennungsmotoren werden zwar angekündigt und vorgestellt. Aber Einsparungen werden oftmals rasch wieder durch Gewichtszunahme oder andere Faktoren ausgeglichen.

Die Kollegen in den Motor-Redaktionen, die noch Fahrzeuge selbst testen, berichten auch immer öfter, dass viele Verbrauchszahlen schöngerechnet sind und sich im Alltag kaum erreichen lassen. Das Fahrrad hat nicht nur in China das Zeug zum Massenverkehrsmittel. Gerade in Städten, in denen Hybridmodelle ihre Stärken ausspielen und Carsharing-Modelle wachsen, ist das ein wichtiges Element zu einer besseren Mobilität.

2. Clever kombiniert: Bahn & Co.

Zugegeben, das Öffentliche Verkehrsmittel, also Bahn & Co. lässt sich schwer in allgemeiner Form darstellen. Zu unterschiedlich sind die Konzepte: Überregional spielt derzeit nur die Bahn eine Rolle, in den Ballungszentren gibt es clevere Verbundlösungen, die man teilweise schon gut mit anderen Verkehrsmitteln kombinieren kann. In der Provinz werden gute und bezahlbare Lösungen schon seltener. Aber wo es beispielhafte, gute Lösungen gibt, da will ich das aufgreifen.

3. Netzwerke & Modelle: für jeden Zweck die richtige Mobilität

Wir brauchen in der intelligente neue Verkehrsmodelle. Car2go zum Beispiel hat vor einiger Zeit auf sich aufmerksam gemacht und ist nicht nur auf großes Interesse und Akzeptanz gestoßen. Auch Auto-Verleihsysteme abseits der Mitfahrgelegenheit und das klassischen Carsharing sprießen zwar noch zögerlich, aber unaufhaltsam. Bei den großen Projekten ist das Interesse der Autohersteller sichtbar, die einen Fuß in der Tür haben wollen, wenn in künftigen Generationen der Besitz eines eigenen Autos nicht mehr im Vordergrund steht. Bei anderen, wie den Plattformen für den privaten Autotausch, scheint mir eher die Freude am Ausprobieren neuer Netzwerktechniken im Vordergrund zu stehen.

Das alles unter einen Hut zu bekommen und systemübergreifend nutzen zu können, scheint mir eine der interessantesten Herausforderungen der Zukunft. Dass ich ein Auto übers Smartphone finden, reservieren und bezahlen kann – das sollte heute Alltag sein, ist es aber nur in einigen Modellregionen. Aber dass ich von A nach B komme, ohne stundenlang am Computer zu planen oder Unsummen zu zahlen oder irgendwann festsitze, das wird wohl noch ein Weilchen länger dauern und neue, weitreichendere Modelle erfordern.

Diese drei Bereiche werden sich nicht nur an der Alltagstauglichkeit in den großen Städten messen lassen müssen: Ich lebe schließlich auch in der Provinz, wo die „kritische Masse” für wirtschaftliche Lösungen eher schwer erreicht wird.

Alles in allem also soll es hier auf gruener-fahren.de künftig etwas bunter werden.

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EnBW baut Ladeinfrastruktur mit Partnern aus

Veröffentlicht am 22. November 2011

Ladestation der EnBW für Pedelecs

Der Aufbau einer öffentlich zugänglichen Ladeinfrastrukur für elektromobile Fahrzeuge in Baden-Württemberg durch die EnBW nimmt konkrete Formen an. Sichtbare Zeichen gab es Ende Oktober mit der Inbetriebnahme von zwei Projekten in der Landeshauptstadt Stuttgart, über die die EnBW jetzt in einer Pressemitteilung berichtete. Demzufolge sollen in den nächsten Wochen 28 Ladestationen für Elektrofahrzeuge in baden-württembergischen Parkhäusern installiert werden. Bereits eingerichtet wurden 45 Ladestationen für das Fahrrad-Ausleihsystem der Bahn, Call-A-Bike, sowie 60 zusätzliche elektrifizierte Stellplätze für Pedelecs.

Laden im Parkhaus

Parkhäuser sind attraktive Standorte für Ladesäulen. Zum einen ist die Bereitstellung der technischen Infrastruktur einfacher zu organisieren als unter freiem Himmel im öffentlichen Stadtraum. Zum anderen stehen bereits Parkplätze zur Verfügung, die für Elektrofahrzeuge reserviert werden können. Und zuletzt ist die Verweildauer eines Fahrzeugs in einem Parkhaus in der Mehrzahl lang genug, um einen Ladevorgang sinnvoll zu gestalten.

Diesen Standortvorteil setzt die EnBW in den nächsten Wochen in Zusammenarbeit mit der landeseigenen Parkraumgesellschaft Baden-Württemberg (PBW) um. Die PBW bewirtschaftet an über 200 Standorten Parkhäuser und -plätze, die sich auf Liegenschaften des Landes (Theater, Museen, Finanzämter, Behörden usw) befinden.

28 Ladestationen der EnBW werden in den nächsten Wochen in PBW-Parkhäusern in Stuttgart und weiteren baden-württembergischen Städten installiert.

Der Startschuss fiel am 27. Oktober, als in Anwesenheit von Dr. Nils Schmid, Minister für Finanzen und Wirtschaft in Baden-Württemberg, im Stuttgarter Parkhaus Staatsgalerie eine erste Ladestation in Betrieb genommen wurde. Die sogenannte Wallbox verfügt über zwei Ladepunkte mit jeweils zwei Steckdosen – einem Schukostecker und einem “Stecker Typ 2″. Die dazu gehörigen Parkplätze sind ausschließlich für Elektrofahrzeuge reserviert. Die Ladestationen in PBW-Häusern stehen allen EnBW-Kunden zur Verfügung. Die Freischaltung erfolgt mit Hilfe einer Ladekarte, die mit einem RFID-Chip zwecks Identifizierung an der Säule ausgestattet ist.

Elektrisch radeln

Während Parkhäuser eher etwas für die Mobilität auf vier Rädern ist, richtet sich das zweite Projekt an elektrifizierte Zweiräder – E-Bikes, E-Roller und vor allem Pedelecs in Stuttgart. Dort hat die EnBW zusammen mit der Stadt Stuttgart und mit dem Ausleihsystem Call-A-Bike der Deutschen Bahn AG insgesamt 45 Ladestationen eingerichtet. Zusätzlich wurden Stellplätze für 60 Pedelecs elektrifiziert, die jetzt im Rahmen von Call-A-Bike ausgeliehen werden können. Deren Zahl wird im Frühjahr auf 100 steigen

An den 45 Pedelec-Standorten wurden Ladestationen eines neuen Typs aufgestellt. Denn an diesen Ladesäulen können zum einen Buchungen innerhalb von Call-a-Bike vorgenommen und zum anderen öffentlich Strom geladen werden. Zwei Ladepunkte mit Schukosteckdosen stehen jeweils zur Verfügung. Auch an diesen Stationen können Kunden der EnBW mit ihrer Ladekarte ein Elektrozweirad aufladen.

Der Stuttgarter Oberbürgermeister Dr. Wolfgang Schuster hat diesen elektromobilen Ausbau des Verleihsystems von Call-a-Bike am 28. Oktober auf dem Stuttgart Marienplatz in Betrieb genommen. Es ist ab sofort verfügbar.

Wallbox: Aufladestatiion für Elektroautos im Parkhaus

Infos über die Standorte gibt es auch auf der Website der Parkraumgesellschaft BW http://www.pbw.de
Infos über Call-a-Bike http://www.callabike-interaktiv.de
Mehr Infos zum Thema Elektromobilität bei der EnBW gibt es hier: http://www.enbw.com/emobilitaet

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Mobiles Thema für grüner-fahren.de

Veröffentlicht am 12. August 2011

gruener-fahren.de für mobile Endgeräte wie Smartphones und Tablets

gruener-fahren.de für mobile Endgeräte wie Smartphones und Tablets

Wahrscheinlich ist es kaum aufgefallen, aber gruener-fahren.de ist überarbeitet worden: Gleiches Layout, aber größere Schrift, bessere Lesbarkeit und Übersichtlichkeit. Anlass war das Upgrade auf die neueste Version des dahinter werkelnden Word-Press.

Wer im Feed-Reader mitliest hat das wahrscheinlich gar nicht bemerkt und kann sich das ja gerne mal wieder im Browser ansehen. Anlässlich der Überarbeitung gibts gruener-fahren.de jetzt auch als mobile Version (passt ja zum Thema Mobilität): Die Website wird für die Darstellung auf mobilen Endgeräten wie Smartphones oder Tablets nicht einfach bis zur Unleserlichkeit verkleinert, sondern hier wird ein gesondertes Layout „ausgeliefert”.

Es bleibt auch auf kleinen Bildschirmen alles erhalten, die Inhalte, Bilder und Navigation.

Statistiken zufolge ist das Surfen auf Smartphones noch kein Massenphänomen, auch wenn viele Medien den Hype schon bejubeln. Unbedingt nötig wars also auch nach meiner Ansicht eigentlich nicht. Aber da ich selbst immer öfter auch Websites im iPhone ansehe ist es natürlich schön, wenn die eigene Website leserlich bleibt.

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ADAC TV: Tests im Video

Veröffentlicht am 28. Juli 2011

ADAC TV: Webvideo für die Tests

ADAC TV: Webvideo für die Tests

Die ADAC-Tests gibts jetzt auch als Video auf der Website. Die Beiträge sind relativ kurz gehalten und prägnant, eine willkommene Abwechslung für all diejenigen, die sich schnell und ohne lange Lektüre einen Eindruck verschaffen wollen. Zum Beispiel vom aktuellen Test der Pedelec-E-Bikes, vom Test verschiedener Automodelle oder dem gerade so aktuellen Raststätten-Test.

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Sind alte Autos umweltfreundlich?

Veröffentlicht am 31. Mai 2011

Buchtipp: My cool campervan

Buchtipp: My cool campervan

Buchtipp zum Thema: My Cool Campervan Das Buch der beiden britischen Autoren Chris Haddon und JaneField-Lewis ist der Nachfolger des auch in Deutschland ungewöhnlich erfolgreichen Titels Mein wunderbarer Wohnwagen. In beiden Fällen dreht es sich um liebevoll restaurierte oder gut erhaltene Oldtimer, für die es in England einen sehr guten Markt gibt.

Wer sich nur halbwegs für das Thema interessiert, der muss wahrscheinlich (wie ich) beide Bücher haben und kann mit rund 20 Euro pro Band in eine unterhaltsame und gut aufgemachte Zeitreise starten. Das Campervan-Buch zum Thema Camping-Busse gibt es allerdings bislang nur in englischer Sprache. Die beiden Autoren gehen das Thema eher vom gestalterischen Ansatz an: Welchen Stil verkörpern die älteren Gefährte, wie haben die Besitzer eine eigene Note eingebracht oder – viel öfter – den Puls der damaligen Zeit getroffen.

Aktuell ist das Thema aber nicht nur, was den stetig wachsenden Markt für sogenannte Classic-Cars angeht. Auch bei uns in Deutschland findet man an jedem Zeitschriften-Kiosk gleich mehrere Titel, die sich mit Oldtimern oder Youngtimern befassen. Und wer selbst gerade ein in die Jahre geratenes Fahrzeug besitzt, der nähert sich dem Thema Erhalt oder Verschrottung gedanklich unvermeidlich.

Alte Autos erhalten, verkaufen oder verschrotten?

Auf der Suche nach neuen Autos mit geringem Verbrauch und guten Umweltdaten kann man schon verzweifeln: Die Autos, die man möchte, sind nicht besonders umweltfreundlich. Die Autos, die umweltfreundlich sind, gefallen einem nicht. Und das eigene, alte Auto, das eigentlich noch gut in Schuss ist, soll man für diesen Kompromiss in die Entsorgung bringen?

Aber es hilft ja nichts: Ab einem gewissen Alter fährt man mit seinem alten Fahrzeug zumindest umwelttechnisch gesehen hoffnungslos hinterher. Das ganze Dilemma der Entsorgung alter Fahrzeuge wird einem aber meistens erst bewusst, wenn man auf Oldtimer stößt, die noch ein paar Jährchen mehr auf dem Buckel haben, top gepflegt sind und in Sachen Design und Styling eben eine ganz andere Kategorie.

Spätestens, wenn man bei deren Anblick zusammenrechnet, wieviele Neufahrzeuge man schon gekauft und verkauft hat, seitdem man selbst mit dem heutigen Oldtimer geliebäugelt hat, wird einem bewusst, dass die Umweltbelastung dieser Oldtimer / Youngtimer sich meistens in Grenzen hält: Verglichen mit dem Produktionsaufwand neuer Fahrzeuge erscheint der Kraftstoffverbrauch in einem anderen Licht.

Wenn man sich dann noch vor Augen hält, dass eine deutlich geringere Fahrleistung zum Beispiel noch viel mehr Sprit, CO2 und Schadstoffe einspart als eine um ein bis drei Liter niedrigerer Durchschnitts-Verbauch, wird einem klar, dass man die Besitzer der älteren Vehikel nicht generell als Umweltsünder schmähen darf.

Alte, gut erhaltene Autos stehen heute hoch im Kurs. Meistens beschränkt sich die Vorliebe derjenigen, die sich für die ältere Modelle interessieren, auf ganz bestimmte Fahrzeuge: Die Stil-Ikonen einer Zeit. Wer heute noch einen VW Bulli, also den T2 mit der runden Form besitzt, der darf sich glücklich schätzen: Auch wenn man an dem lieb gewordenen Bulli einiges reparieren lassen müsste, wird man normalerweise noch einen Verkaufspreis erzielen, der das ausgleicht.

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