Leben im Campervan ist in den USA und anderen (wärmeren) Teilen der Welt ziemlich populär. In diesem Video stellt die eine kanadische Campervan-Website „Exploring Alternatives“ in der Reihe „Van Life” den Macher der anderen kanadischen Campervan-Website vor: Julien Roussin Côté von GoVan. Interessant ist auch für deutsche Campingbus-Nutzer die Einrichtung des Campers, mit dem der Fimemacher ganzjährig auf Reisen geht. Im Prinzip ist der GMC nicht arg viel größer als ein VW-Bus. Aber es scheint einige Bequemlichkeiten mehr zu geben. Und schließlich ist der Camper auch hinsichtlich der Anforderungen des Filmemachers mit einer guten Stromversorgung gut ausgestattet.

Exploring Alternatives beschäftgit sich (auch) mit dem mobilen Leben im Campervan.

Exploring Alternatives beschäftgit sich (auch) mit dem mobilen Leben im Campervan.

Campervan: mehr ein als Lifestyle-Element

Das Leben im Camper scheint so viele interessante Leute anzuziehen, dass man davon gleich einige Websites und ungezählte Videos machen kann. Dabei wird zwar immer wieder betont, dass man durch das Leben im Campingbus viel Geld spart. Aber die meisten der vorgestellten Campervan Reisenden scheinen das mobile Leben nicht gezwungenermaßen aus Geldmangel zu führen.

Entgegen kommt den Campervan Nomaden, dass sie innerhalb Nordamerikas in verschiedene Klimazonen ausweichen können. Vor allem Künstler, Kreative scheinen immer öfter das Leben im Campervan zu wählen. Sie können damit für eine gewissen Zeit an verschiedenen Orten leben, wo sie gerade Aufträge erledigen. Und während man in Nordamerika vielleicht gerade mal die kanadische Grenze überqueren muss, müsste man in Deutschland für ein ähnlich großes Einzugsgebiet und diverse Klimazonen etliche Fremdsprachen beherrschen.

Camper im Land der Wohnmobile?

Der gezeigte hat einige Annehmlichkeiten, die bei unseren VW-Bussen und Kastenwägen meist fehlen. Aber selbst mit weiteren wohnlichen Features sind europäische Gefilde aus einigen Gründen weniger geeignet a.s Nordamerika. So haben die meisten Campingplätze und Stellplätze  hierzulande und auch bei den europäischen Nachbarn einen anderen Charakter. Außerdem dominieren die „Dickschiffe”, große Wohnmobile, die Szenerie.

Interessant wird das Leben im Van, wenn man die Perlen unter den Standorten findet. Und dann pendelt zwischen Süd und Nord, Ost und West. Alleine die europäische Kleinteiligkeit stellt noch immer etliche Hürden auf. So ist der Mobilfunk-Zugriff, für digitale Nomaden unabdingbar, äußerst unterschiedlich. Und in jedem Land mit anderen Karten und Tarifen verbunden.

Bis der eigene Traum vom mobilen Leben realisiert werden kann, findet man auf den beiden oben genannten Websites genügend Beispiel, bei denen man sich Anregungen holen kann.

Go Van ist die Website des im Video porträtierten Julien.

Go Van ist die Website des im Video porträtierten Julien.