Pace: Digitale Technik soll zum smarteres Autofahren führen.

Pace: Digitale Technik soll zum smarteres Autofahren führen.

Wer sich mehr Informationen von seinem Fahrzeug wünscht, also im Sinne von Fahrzeugdaten, dem ist vielleicht schon vor längerem die App Automatic aufgefallen, die ich hier schon einmal vorgestellt hatte. Über einen Adapter am Diagnosestecker sammelt die App Daten, mit denen man unter anderem Hinweise bekommt, wann man sparsam fährt, aber auch viele andere Iformationen.

Der Knackpunkt dabei war und ist allerdings, dass diese Diagnosestecker wohl für jeden Markt spezifisch ausgelegt werden: Automatic funktioniert also – so der Hersteller – ziemlich sicher für modernere Fahrzeuge, die für den amerikanischen Markt zu gelasssen sind.

Ziemlich ähnlich (um es mal vorsichtig auszurücken) ist das System, das hier unter dem Name Pace vorgestellt wurde und mit Kickstarter finanziert wird: PACE | Mach dein Auto zum Smartcar mit dem PACE Link. Nicht nur die Funktionsweise, auch das Preisgefüge ist ähnlich.

Neben den reinen Fahrzeugdaten und deren Auswertung verspricht Pace noch weitere Daten, die per App dann direkt auf dem Handy abrufbar sind. Das reicht von Notruf-Funktionen über einen Traffic Monitor und ein Fahrtenbuch bis hin zum Spritspartrainer. Ich bin nicht auf dem Laufenden, wieviele Informationen die digitalen Info-Zentralen modernster Limousinen jetzt bei uns in Deutschland liefern. Aber für die meisten Autofahrer dürfte das schon eine deutliche Erweiterung des Informationsangebotes sein.

Über den konkreten Nutzen lässt sich zur Zeit schwer etwas sagen: Es war ja schon immer so, dass gerade Autofahrer so umfassend wie möglich informiert werden wollen. Ob das tatsächlich das Fahrverhalten ändert oder anderen Bereicherungen mit sich bringt, ist unsicher. Schönstes Beispiel dürften die Verbrauchsanzeigen sein, die in modernen Autos heute Standard sind – und die ganz offensichtlich kaum jemanden dazu bewegen, sparsamer zu fahren.