Der Beitrag ist zwar auf niederländisch, aber der Kern der Sache ist gut nachvollziehbar: Das sind die Maßwerte der Luftverschmutzung gemessen an einer Amsterdamer Fahrradstrecke und parallel zum Verlauf im Video eingeblendet.

Keine Ahnung wie genau oder wissenschaftlich das ist. Aber ich bin mir sicher, dass das ein Argument ist, das auch viele Leute davon abhält im Stadtverkehr aufs Rad umzusteigen: Wieso soll ich meine Belastung vergrößern durch Anstrengung in schlechter Luft, wenn die Autofahrer in Kapsel vielleicht besser wegkommen als ich?

Natürlich ist das nur die halbe Wahrheit. Etwas für die Umwelt zu tun ist zunächst selbstlos – aber das kann man nicht von jedem verlangen. Und ob man später einmal davon profitiert, wenn die Luftbelastung sinkt (falls!) ist unklar.

Allerdings habe ich hier schon einmal auf ein Projekt hingewiesen, bei dem Radler je nach Verkehrslage und Luftbelastung auf Routen abseits des Autoverkehrs gelenkt werden. Und das wiederum könnte motivierend sein. Auch wenn man aus Erfahrung weiß, dass viele Radfahrer beanspruchen, wie das Auto die schnellste und kürzeste Verbindung zu nutzen.