Die Webseiten der Autohersteller erschließen sich in aller Regel recht schnell: Da geht ums Verkaufen, neue Modelle, Ausstattung etc. Nur wenige der finanzstarken Konzerne leisten sich den Luxus, die Interessenten und möglichen Kunden auch mit anderweitigen Informationen zu unterhalten. Mercedes Benz ist da schon länger mit dabei, Mini war mal recht stark. Ab und zu findet man auch sogenannte Micro-Websites, temporäre Angebote zu bestimmten Themen, die nachher wieder verschwinden.

Natürlich ist das im Endeffekt auch nix anderes als Werbung. Den Ausdruck „durch die Hintertür” verwende ich hier absichtlich nicht: Es besteht zu keinem Zeitpunkt Zweifel daran, wer dahinter steckt und welche Interessen der Anbieter verfolgt.

Der Bereich bei Mercedes Benz, dem ich mal längere Zeit gefolgt war hieß mixed tape. In dem relativ umfangreichen Themenbereich bei mercedes me gibts jetzt auch einen Bereich, der sich speziell dem Thema Vans widmet: MyVan.

Für mich ist das nicht uninteressant, weil mein Herz an so ziemlich allen Arten von Campern und Wohnmobilen hängt. Solche Geschichten wie Willi, der Mercedes-Benz Oldtimerbus O 319 sollen natürlich zuallererst zeigen, dass die eigenen Karossen langlebig und werterhaltend sind. Aber die Geschichte zum Auto ist andererseits immer spannend und weniger ein Kaufanreiz.

Angenehm finde ich die (journalistische) Methode, den Fokus vom Werbe-Image zu lösen und alltagsnahe Erfahrungen in den Vordergrund zu stellen. Ist vielleicht nicht so effektiv wie eine reine Verkaufsschau, aber mit Sicherheit ein wirksamer Weg, Kunden und Interessenten zu binden.