Mobil bleiben - auch ohne Auto

Mobil bleiben - auch ohne Auto

Wer nach Geschenken sucht, der hat das Problem schon erkannt: Die meisten Menschen haben schon fast alles, was sie brauchen und sehr viel von dem, was sie sich wünschen. Die Gefahr, etwas zu verschenken, das nachher ungenutzt im Regal liegt (oder bestenfalls weiter verschenkt wird) ist groß.

Am ehesten kann man den meisten Menschen eine Freude machen mit etwas, das einen konkreten Nutzwert hat – auch wenn sie selbst das entsprechende Geschenk noch gar nicht auf der Wunschliste hatten und vielleicht auch nie drauf gesetzt hätten.

Hier ein paar Tipps für Geschenke, die umweltfreundlich sind und die Möglichkeiten, mobil zu bleiben, erhöhen.

Fahrradtaschen gibts in allen Variationen

Fahrradtaschen gibts in allen Variationen

1. Die Fahrradtaschen

„Ich fahr mal mit dem Auto, ich muss noch was einkaufen.” Was genau einkaufen? Zwei Joghurts, ein Brot, einen Liter Milch und eine Rolle Klebeband. Mist, wegen dem Klebeband muss man in einen extra Laden. Also zweimal Parkplatz suchen. Eigentlich könnte man ja mit dem Fahrrad, aber das Gepäck?

Vorbei die Zeiten, als es für Fahrräder nur expeditionsfähige Satteltaschen gab. heute gibt es für jeden Anlass das passende Gepäckstück: Einkaufstaschen, Notebook-Taschen, wasserdicht oder aus Stoff, in neutralem Büro-Schwarz, -Grau, -Braun oder farbenfroh mit Blümchen. Niemand muss seine Einkäufe auf dem Fahrrad mit dem Rucksack transportieren, das ist auf Dauer nicht arg bequem.

Wer originelle Lösungen sucht, der schaut, wie es die Holländer machen. Die Firma Basil verkauft ihre Produkte auch hierzulande und nein: Es sieht nicht alles so aus, als könnte man das nur auf einem schwarzen Hollandrad benutzen.

Alltagstauglich und robust sind fast alle. Sportliches Flair verströmen eher die Produkte von Spartartikel-Herstellern wie Vaude (VAUDE Radtasche Aqua Deluxe Back, Wood/Black, 37 x 33 x 19 cm, 48 Liter, 11624), stylisch elegant sind eher die von Basil (Basil Tasche Bloom Shopper 20 Liter wasserabweisend Reflex).

Regenschutz fürs Radfahren

Regenschutz fürs Radfahren

2. Regenhosen

Man kann ja heute nicht vor die Tür: Es regnet. Bestenfalls gelangt man mit dem Schirm noch bis zum Auto. Für oben rum hätte man ja die schicke Outdoorjacke für mehrere hundert Euro, mit der man auch den Stadtbummel macht oder einkaufen geht. Aber unten?

Das sieht nicht immer sehr elegant aus, wenn man in Regenhosen unterwegs ist – aber es erweitert die MMöglichkeiten ganz beträchtlich, wenn man sich regenfest einkleiden kann. Ab etwa 20 Euro bekommt man Regenhosen, wer einen Markenartikel vom Sportartikel-Hersteller möchte, zahlt etwas mehr.

Wer das optisch wettmachen möchte, der verschenkt modebewussten Damein die passenden Pantoletten und vielleicht gleich noch den passenden Sattelüberzug mit Blumenmotiv.

Die Monatskarte für den Verkehrsverbund

Die Monatskarte für den Verkehrsverbund

3. Eine Monatskarte

Klingt banal und ist natürlich nichts für jemanden, der jeden tag mit Bus und Bahn zur Arbeit fährt. Alle andere, die mit Auto und Fahrrad unterwegs sind und gerne mal umsteigen würden, haben für die Vermeidung des ÖPNV jede Menge Argumente. Uneingestanden auf Platz eins dieser Argumente stehen die Kosten und die Unbequemlichkeit: Das Auto steht vor der Tür, die Bahn kostet extra. Und dann noch die blöden Fahrscheinautomaten. Sich einen Monat lang nicht drum kümmern müssen, ob sich das lohnt, ob man noch rechtzeitig eine Fahrkarte bekommt. Einfach einsteigen und losfahren, vielleicht auch dann, wenn die Fahrt gar nicht notwendig ist: einen Ausflug machen, die Gegend kennen lernen, mal wohin fahren, wo man sonst nicht hinfährt.

Offline-Navigation fürs handy

Offline-Navigation fürs Handy

4. Apps für draußen

Ein Smartphone hat ja jeder. Aber wer hat schon immer Empfang? Wer in abgelegenen Gegenden wie Schwarzwald oder Eifel unterwegs ist der lernt technisch einiges dazu, zum Beispiel dass es neben LTE auch noch Verbindungen gibt, die mit E für Edge gekennzeichnet sind. Arg viel mehr als telefonieren ist da plötzlich nicht mehr drin.

Da viele Smartphones auch GPS nutzen können, kann man hier auf Apps zurückgreifen. Zwar gibt es inzwischen auch einige Möglichkeiten mit Kartendiensten offline zu navigieren. Richtig spassig ist das aber nicht. Einfacher gehts mit einer App wie City Maps 2Go Pro » Offline Karten und Reiseführer.

Zuhause, oder solange man noch guten Empfang hat, muss man sich allerdings die Karten zur Offline Nutzung (kostenlos) herunterladen. Danach wird aus dem nutzlosen Blech-Glas-Gemenge wieder ein nützliches technisches Gerät in entlegenen Gegenden. Es gibt – wie so oft – eine kostenlose Version mit Werbung und eben die Pro Version. Und: Die Karten sind natürlich nicht auf Städte beschränkt, wie der Name vermuten ließe. Es gibt verschiedene Zuschnitte, meisten sind es in Deutschland Stadt- oder Landkreise, in anderen Ländern meistens ebenfalls Verwaltungseinheiten.

Und ja: Man kann Apps verschenken. Und der Beschenkte wird, wenn er die App erst einmal genutzt hat, immer wieder gerne an Sie denken