Archive | Februar, 2012

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Neuer Peugeot 208 als Benziner und Diesel: weniger als 100 g/km CO2

Veröffentlicht am 22. Februar 2012

Sparsamer: Der neue Peugeot 208. Bild: Peugeot

Sparsamer: Der neue Peugeot 208. Bild: Peugeot

Dieser Tage schaut die Auto-Fachwelt nach Genf, wo beim Autosalon wieder die neuesten Modelle vorgestellt werden. Und wie immer werden grüne Autos Beachtung finden, aber kleine und sparsame Autos werden auch 2012 kaum im Mittelpunkt stehen. Da ist es doch sympathisch, dass Peugeot darauf aufmerksam macht, dass bei ihnen der kleine Peugeot 208 die Hauptrolle spielen soll.

Zehn 208-Modelle werden gezeigt, der Schwerpunkt liegt auf der Re-Generation, die es in der Pressemitteilung heißt: Der Generationswechsel soll gekennzeichnet sein auch durch umweltbewusste Re-Generation: zehn leistungsstarke und saubere Motoren, z. B. ein erweitertes e-HDi-Angebot und Einführung einer neuen Generation von 3-Zylinder-Benzinmotoren werden in den Blickpunkt gerückt.

Termin für die Markteinführung des 208 ist das Frühjahr 2012. Das Absatzziel für das Jahr 2013 liegt bei über 550.000 Fahrzeugen weltweit.

Glanzlichter hinsichtlich des Verbrauchs setzen als Diesel der 1.4 l e-HDi FAP (50 kW/68 PS), der mit automatisiertem Fünfgang-Schaltgetriebe, STOP & START einen CO2-Ausstoss von nur 87 g/km aufweist. Und als Benziner der 1.0 l VTi (50 kW/68 PS) der es auf 99 gCO2/km bringt.

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LEGO Volkswagen T1 Camper Van – ein Timelapse-Video

Veröffentlicht am 17. Februar 2012

[Video hier direkt bei Youtube ansehen]

Ich weiß: Das hat mit dem Thema grüner fahren nun wirklich nur am Rande zu tun. Aber als alter VW-Bus-Fan komme ich an dem Thema nicht vorbei. Ich finde es erstaunlich, dass Lego diesen alten „Bulli” auf diese Weise wiederbelebt. Aber offensichtlich schwappt nun – wenn auch deutlich abgemildert – die Welle der Begeisterung für alle Busse aus Großbritannien zu uns herüber. Dort erzielen die rundlichen T1, T2-Modelle noch heute Spitzenpreise, werden liebevoll restauriert, auf großen Treffen stolz vorgeführt und sind auch noch oft genug im täglichen Einsatz anzutreffen.

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Ford Ecoboost: Gute Noten für die Spritsparer

Veröffentlicht am 16. Februar 2012

Ford Focus Ecoboost. Bild: Ford

Ford Focus Ecoboost. Bild: Ford

Im November vergangenen Jahres nahm man bei Ford die Produktion der Eco Boost Motoren auf: Die relativ kleinen 1,0-Liter-EcoBoost-Motoren werden in Köln produziert, in einem für 134 Millionen Euro modernisierten Motorenwerk.

Für Anfang 2012 waren die ersten Autos mit den sparsameren Dreizylinder-Motoren angekündigt und wer bislang schon „downgegradete” Dreizylinder kennengelernt hatte, der versprach sich vielleicht nicht allzuviel vom Einsatz der Ein-Liter Maschinen in Modellen wie Focus und Konsorten, die jedoch eher zu den größeren Modellen gehören.

Nun sind die ersten Testwagen in den Redaktionen angekommen, und die Resonanz ist überaus positiv: Der hubraumkleinste Ford-Motor bringt es noch auf 100 oder 125 PS, kommt jetzt auch im großen Focus Turnier zum Einsatz und später in den noch größeren C-Mac und B-Max-Modellen.

Der Verbrauch wurde mit 5,1 Litern/100 km angegeben, bei Spiegel Online berichtet man nun, dass dort im Praxistest der Redaktion immerhin ein Verbrauch von sechs Litern erreicht wurde.

Die Tester loben allerdings nicht nur den relativ geringen Aufpreis von rund 200 Euro für die Ecoboost-Motoren (vor allem im Vergleich zu den wesentlich teureren Diesel-Modellen). Sie zeigen sich auch vom Motorverhalten angenehm überrascht und loben den immer noch geringen Testverbrauch. Auch andere Redaktionen loben die Motoren nach ihren Tests als laufruhig und elastisch, wenn sie auch mit höheren Drehzahlen gefahren werden müssten.

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Bahncard 100: das Non-plus-ultra fürs umweltfreundliche Reisen?

Veröffentlicht am 8. Februar 2012

Bahncard 100 - die rundum-sorglos-Lösung?

Bahncard 100 - die rundum-sorglos-Lösung?

Wer über umweltfreundliche Mobilität grübelt, der kommt an öffentlichen Verkehrsmitteln kaum vorbei. In unserem Land heißt das: Bahn fahren. Und bei diesem Stichwort fallen einem spontan tausend Stichworte ein – und kaum eines davon ist positiv besetzt: Ausfälle bei Kälte, Strapazen bei Hitze durch ausgefallene Klimaanlagen, Verspätungen, Pöbeleien im Zug etc.

Dabei gibt es durchaus echte Bahnfans, die gerne im innerdeutschen (und internationalen) Zugnetz unterwegs sind und auch viel Lob für diese Art der Fortbewegung finden. Aber wer viel reist, der erlebt auch viel und da sind eben auch kritische Betrachtungen angebracht. Zum Beispiel solche wie diese von Jan Theofel: Was bekommt man bei der DB für 4000 Euro? Keine klare Antwort!.

Hier bezieht sich die Kritik auf die Nutzung der Bahncard 100 in den Stadtgebieten. Für Bahncard 100-Nutzer sollte die wohl generell frei sein. Alle anderen Bahncard-Benutzer haben dagegen die Einschränkung, dass ihr Abfahrtsort mindestens 100 km entfernt ist und zu einem der City-Ticket-Gebiete gehört (wenn ich das richtig verstanden habe)

Für alle, die sich nicht so intensiv mit dem Thema Bahncard beschäftigt haben: Die Bahncard 100 ist sozusagen die Krönung des Bahnfahrens: Für derzeit 3900 Euro kann man ein Jahr ohne weitere Kosten im Streckennetz der DB fahren, eben auch in den Verkehrsverbünden der Stadtgebiete. Das Rundum-sorglos-Paket also.

Für soviel Geld muss man schon eine Weile unterwegs sein, damit sich das lohnt: Die Wochenendbesuche bei der Oma im 100 Kilometer entfernten Ort werden kaum ausreichen, damit sich das amortisiert. Auf der anderen Seite spart man auch in anderen Bereichen, bekommt Leihfahrräder und -Autos entweder günstiger oder spart die Grundgebühr etc.

Insgesamt ist das Angebot zwar auf den ersten Blick verlockend. Aber – wie auch der oben angeführte Artikel zeigt – eben nicht die Rundum-sorglos-Lösung: Was ist mit Platzreservierungen? Wieso bekomme ich das Leihfahrrad zum Beispiel nicht umsonst, als Bahncard 100 Kunde? Betriebskosten wie beim Mietwagen entstehen ja nicht. Auch für die Parkplätze am Bahnhof gibts günstigere Preise. Aber wer für jede Abfahrt in die nächste größere Stadt muss und dort ein paar Tage lang sein Auto abstellt, der zahlt ordentlich drauf.

Und schließlich: Gibts da keine App dafür? Es gibt wohl, wenn meine Übersicht stimmt, für viele Teilbereiche eine App: Für den Fahrplan, den Ticketkauf, das Leih-Fahrrad… Aber fürs große Ganze? Beispielsweise von hier (Emmendingen) nach Freiburg ins Parkhaus, dann mit Platzreservierung in den ICE nach Hamburg, dort auf Fahrrad oder Leihwagen umsteigen.

Aber auch dann bliebe noch die Überlegung, dass zu den knapp 4000 Euro fürs Bahnticket noch Parkhauskosten, Reservierungskosten und evt. Anschlusskosten (Fahrrad, Auto) kommen. Bei Viel-Reisenden – und nur für die ist das ja interessant – kommt da nochmal ein schöner Batzen zusammen.

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Strom tanken: Ladestationen in Deutschland

Veröffentlicht am 1. Februar 2012

Strom tanken: Ladestationen in Deutschland

Strom tanken: Ladestationen in Deutschland

Auch wenn im Augenblick das Thema Elektroautos nicht ganz so positiv besetzt ist, weil in den Medien darauf hingewiesen wird, dass Elektroautos nur so grün sind wie die Art der Stromerzeugung, die genutzt wird: Die Zahl Elektroautos wächst langsam, vor allem durch geschäftliche Nutzung, bei der man auch eine Art Imagewerbung unterstellen darf. Im geschäftlichen Bereich spielen wohl auch die echten Betriebskosten dann wegen des Werbe-Effekts nicht die große Rolle. Und vielleicht auch nicht die Verbreitung der Strom-Tankstellen, weil hier wahrscheinlich der Standort des Unternehmens im Zentrum des Einsatzbereiches liegt und für die eigene Flotte gut ausgestattet wird.

Für all die anderen ist die Dichte des Strom-Tankstellen-Netzes ein wichtiges Thema. Der ADAC hat jetzt in Verbindung mit YelloMap eine Website samt Smartphone-App entwickelt, mit der man relativ bequem erforschen kann, wo man sein E-Mobil auftanken kann: SmartTanken heißt die Website, die dazu passende App findet man über den dort integrierten Link.

Wer noch nicht berücksichtigt ist, kann sich auch selbst dort eintragen. Alleine die unten angezeigten Partner RWE, EnBW, Vattenfall und Eon werden aber dafür sorgen, dass die meisten öffentlich nutzbaren Stromtankstellen bereits verzeichnet sind.

Angegeben wird die Art der Nutzung (in der Regel gewerblich), die Öffnungszeiten und die Zahl der Ladeplätze. Und natürlich auch die Entfernung von einem angegebenen Standort. Erst mit einem weiteren Klick erfährt man, ob das Angebot zum Beispiel nur für Mitglieder gilt und welche Anschlussarten vertreten sind. Immerhin wird Ökostrom als genutzte Stromart ebenfalls gekennzeichnet, wenn dieser genutzt wird.

Die Gesamtzahl der Stromtankstellen habe ich derzeit (noch?) nicht gefunden. In meiner Umgebung (also in der südbadischen Provinz) wurden bei einer Testsuche 5 Standorte mit 13 Anschlüssen bis zu einer Entfernung von 40 km gefunden. Das Ergebnis verbesserte sich übrigens auch nicht, als ich meinen Test-Standort für die Suche in die Breisgau-Metropole Freiburg verlegte. Und erst recht nicht, als ich ihn noch 60 km weiter südlich in Rhein am Weil platzierte: Auch von dort muss man wohl bis zu mir fahren, wenn man Strom tanken will…

Da die Plattform erst im Januar bekannt gemacht wurde, wird sich die Zahl der Stromtankstellen aber sicher rasch erhöhen.

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