Archive | September, 2011

Tags: , , , ,

Fully charged stellt einen Elektro-Transporter vor

Veröffentlicht am 28. September 2011

Elektroautos sind das große Thema. Aber kaum eines ist bei uns zu haben, schon gar nicht zu einem vernünftig erscheinenden Preis. Wir alle tun uns noch schwer damit, ökologische, soziale und nachhaltige Faktoren zu berücksichtigen, wenn darum geht, das mit dem eigenen Geldbeutel zu tun.

Die von mir gern gesehen Reihe Fully charged von Robert Llewellyn widmet sich in ihrer 30. Epsiode dem Ford Transit connect Elektro-Transporter. Und auch wenn der Autor das Ding in den höchsten Tönen lobt muss man wohl schon schlucken, wenn man die Zahlen hört: Reichweite 130 Kilometer, Aufpreis fürs elektrische rund 40.000 Euro.

Da klingt auch die Vision des begeisterten Llewellyn von Firmen, die ihr Firmendach mit Solarpaneelen bestücken und ihre Firmenfahrzeuge selbst aufladen fast etwas blauäugig.

Ich stelle das hier trotzdem vor, weil ich Robert Llewellyn und seine Videos mag und weil ich gut finde, dass die professionellen Fahrer angesprochen werden. Und weil ich denke, dass bei der rasanten Entwicklung von Technik und Markt in diesem Bereich eine praktikable Lösung nicht mehr allzu weit entfernt. Ob der Transit connect in dieser Elektroversion jetzt schon dazugehört, dass müssen diejenigen entscheiden, die solche Autos für den eigenen Betrieb anschaffen.

Kommentare (0)

Tags: , , , ,

Mercedes-Benz Concept B-Class E-CELL PLUS: Elektroauto mit Range Extender

Veröffentlicht am 20. September 2011

Mercedes-Benz Concept B-Class E-CELL PLUS

Mercedes-Benz Concept B-Class E-CELL PLUS

Mit dem Concept B-Class E-CELL PLUS präsentiert Mercedes-Benz auf der IAA 2011 in Frankfurt sein erstes Elektrofahrzeug mit Range Extender. Die Kombination aus einem Elektroantrieb mit einem Benzinmotor sorgt für bestmögliche Alltags- und Langstreckentauglichkeit. Als Energie­speicher kommt eine Lithium-Ionen Batterie zum Einsatz, die bis zu 100 Kilometer lokal emissionsfreies Fahren ermöglicht. Dank des zusätzlichen Dreizylinder-Ottomotors summiert sich die Gesamtreichweite des Concept B-Class E-CELL PLUS auf bis zu 600 km, heißt es in einer Pressemitteilung.

Die Serieneinführung ist freilich erst für 2014 geplant. Mercedes-Benz betont, das Concept B-Class E-CELL PLUS sei seriennah und das angestrebte Elektroauto „voll alltagstauglich”. Kombiniert werden dazu der Elektroantrieb mit einer Dauerleistung von 70 kW und ein 50 kW starken Ottomotor. Dieser lädt bei niedrigen Geschwindigkeiten lädt über einen Generator die Batterie und bei höheren Geschwindigkeiten – zum Beispiel auf längeren Autobahnetappen – fungiert er zusätzlich als Fahrmotor, der zusammen mit dem Elektromotor über ein neu entwickeltes Automatikgetriebe auf die Vorderräder wirkt.

Rein elektrisch kommt das Concept B-Class E-CELL PLUS bis zu 100 Kilometer weit. So lassen sich mehr als 80 Prozent der täglichen Fahrten problemlos abdecken. Die Gesamtreichweite von bis zu 600 Kilometern erlaubt zudem den Einsatz auf Langstrecken.

Unterschreitet der Ladezustand der Batterie eine bestimmte Grenze, so schaltet sich der Verbrennungsmotor zu („Range Extender Betrieb“). Die große Reichweite im „Range Extender Betrieb“ gewährleistet, dass das Fahrzeug selbst bei entladener Batterie immer sicher ans Ziel gelangt. Auch die Beschleunigungszeit von 0 auf 100 km/h in ca. 11 Sekunden sowie die Höchstgeschwindigkeit von 150 km/h können in jedem Betriebszustand erreicht werden.

Über die im hinteren Stoßfänger integrierte Ladebuchse und den 3,3 kW-Bordlader kann die Batterie an jeder normalen Haushaltssteckdose oder einer öffentlichen Ladestation geladen werden.
Über die sogenannte Vehicle Homepage wird bei Serieneinführung zudem eine komfortable Fernabfrage und Fernkonfiguration des Fahrzeugs möglich sein. Der Fahrer kann dann über das Internet mit seinem PC oder Smartphone bequem auf sein Fahrzeug zugreifen. So lässt sich beispielsweise der aktuelle Ladezustand der Lithium-Ionen Batterie abfragen oder die momentane Reichweite des Fahrzeugs auf einer Landkarte anzeigen. Ein weiteres Feature ist das Smart Charging. Der Kunde wählt einen gewünschten Zeitpunkt des Fahrtbeginns und das System sorgt für eine voll aufgeladene Batterie und falls gewünscht für eine Vorklimatisierung zu diesem Zeitpunkt. Abgerundet wird das Angebot der Vehicle Homepage durch weitere Komfortfunktionen, wie zum Beispiel einen Routenplaner speziell für Elektrofahrzeuge.

Mercedes-Benz Concept B-Class

Aufladen lässt sich der Energiespeicher über jede konventionelle Haushaltssteckdose.

Kommentare (0)

Tags: , , , ,

VCD kritisiert IAA-Motto

Veröffentlicht am 16. September 2011

Die mächtige PR-Maschinerie der Autohersteller arbeitet auf Hochtouren: Anderes als Weltpremieren kündigt man schon gar nicht mehr an, und natürlich wird alles besser bei den Automodellen der Zukunft.

Das Motto der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) lautet „Zukunft serienmäßig”, doch der VCD kritisiert, dass das, was zu sehen ist, nur stückweise dem wohl klingenden Leitspruch entspreche. Die Autohersteller würden weiterhin auf Autokonzepte von vorgestern setzen und verdienten insbesondere mit den gängigen Luxuslimousinen, die einen enormen Spritverbrauch aufweisen Rekordsummen, so der ökologische Verkehrsclub jetzt in einer Pressemitteilung.

Gerd Lottsiepen, Verkehrspolitischer Sprecher des Verkehrsclub Deutschland (VCD) meint sogar, die Einführung von Zukunftstechnologien sei in Deutschland „völlig verschlafen” worden und verweist auf Japan. Während Toyota und Honda die Hybridisierung bereits bei Kleinwagen einführen, fände man den Hybridantrieb bei deutschen Herstellern ausschließlich unter den Luxuslimousinen.

Damit werden laut Lottsiepen lediglich die Spritschlucker im Normtest unter zehn Liter Verbrauch gebracht. „Allein der Bau der effizientesten und schnellsten Pkw im sogenannten Premiumsegment reicht aber nicht aus, um gegenüber der Konkurrenz aus Asien zu bestehen.”

Auch beim Thema Elektromobilität sieht der VCD Aufholbedarf und kritisiert, dass die Autoindustrie E-Autos als Allheilsbringer präsentiere. Dabei steht kein Elektroauto aus dem Volkswagen- und Daimler-Konzern oder von BMW auf der IAA, das noch in diesem Jahr gekauft werden kann. Die Autohersteller, so Lottsiepens Fazit, lenken mit der Elektromobilität von ihren Hauptaufgaben ab, den CO2-Ausstoß für die gesamte Fahrzeugflotte zu senken

In der Sonderschau zur Elektromobilität in Halle 4 sind viele Konzeptstudien zu sehen: kleine, leichte Ein- und Zweisitzer. Das kann ein Einstieg in eine zukunftsfähige Mobilität sein. Die Fahrzeuge passen allerdings nicht in einen von Höchstgeschwindigkeitsideologie beherrschten Realverkehr, in der über zwei Tonnen schwere Geländewagen den Ton angeben. Bezahlbare Elektrofahrzeuge werden auch zukünftig klein und in ihrer Höchstgeschwindigkeit begrenzt sein.

Mit Blick auf den EU-weit geltenden CO2-Grenzwert von durchschnittlich 130 Gramm pro Kilometer, der ab 2015 für die gesamte Neuwagenflotte gilt, sind die meisten Autohersteller auf der Zielgeraden, so heißt es weiter in der Pressemitteilung. Das ist angesichts der viel zu schwachen Vorgaben keine großartige Leistung. EU-weit lag der CO2-Ausstoß im vergangenen Jahr bei 140 Gramm pro Kilometer, in Deutschland bei 151. Im europäischen Vergleich ist der durchschnittliche CO2-Ausstoß der in Deutschland verkauften Autos damit viel zu hoch. Laut einer Analyse der Europäischen Umweltagentur weist Deutschland 2010 mit einem Minus von 1,8 Prozent zudem die niedrigste Reduktionsrate auf.

Kommentare (0)

Tags: , , , ,

Honda Civic: gutes Design, eher nüchterne Werte

Veröffentlicht am 13. September 2011

Der neue Honda Civic

Der neue Honda Civic

Jetzt ist sie da, die vierte und aktuellste Pressemitteilung von Honda zum neuen Civic landete in meinem Email-Briefkasten. Und solange haben die PR-Menschen auch gebraucht, um neben den stylischen Fotos auch Verbrauchsdaten anzugeben. Nach dynamischer Linienführung und sportlichem Innencharakter kommen die Daten, denen zufolge die beiden Benziner zwischen 128 und 150 Gramm CO2 emittieren, der Diesel bringt es aber auf immerhin 110 bis 115 Gramm CO2.

Sicher keine schlechten Werte, aber nach den Ankündigungen hätte ich persönlich doch etwas mehr erwartet. Eine Hybridversion, die es früher mal gab, ist offensichtlich nicht geplant, und damit ist das verbrauchsgünstige Diesel-Modell wohl auch schon die Spitze der Umweltfreundlichkeit.

Ich weiß nicht, ob ich der einzige bin, der nach Insight und CR-Z etwas mehr Engagement im Hybridbereich erwartet hatte. Immerhin kündigen anderen Autohersteller wie Mercedes bei neuen Modellen schon an, dass es künftig auch andere Antriebsarten geben wird.()

Kommentare (0)

Tags: ,

Peugeot 3008 HYbrid4: ÖkoGlobe für den weltweit ersten Full-Hybrid-Diesel

Veröffentlicht am 8. September 2011

Peugeot 3008 HYbrid4

Peugeot 3008 HYbrid4

Der Peugeot 3008 HYbrid4, das weltweit erste Serienfahrzeug mit Full-Hybrid-Diesel, gewinnt den ÖkoGlobe in der Kategorie „Serienfahrzeug mit Nachhaltigkeitsfaktor“. Die Jury – eine Kommission aus Wissenschaftlern, Künstlern und Mobilitätsexperten – ist von seinen ökologischen Vorteilen überzeugt: Die Kombination von zwei Antrieben (HDi FAP mit 120 kW an der Vorderachse und 27 kW Elektromotor an der Hinterachse) spart 35 Prozent Kraftstoff und Emissionen im Vergleich zu gleich starken Dieselfahrzeugen. Der kumulierte Verbrauch liegt bei 3,8 Liter auf 100 Kilometer, was einem CO2-Ausstoß von 99 g/km entspricht, so heißt es weiter in der Peugeot-Pressemitteilung.

Der ÖkoGlobe ist der erste internationale Umweltpreis für Automobilindustrie und Zulieferer, der ausschließlich ökologische Kriterien bewertet. Verliehen wird der ÖkoGlobe von den DEVK Versicherungen und dem Automobil-Club Verkehr ACV in Zusammenarbeit mit dem ÖkoGlobe-Institut der Universität Duisburg-Essen.

Peugeot war bereits zwei Mal erfolgreich im ÖkoGlobe-Wettbewerb: 2010 siegte das Elektroauto Peugeot i0n in der Kategorie „Elektro- und Hybridfahrzeuge“, im Jahr 2007 gewann Peugeot den ÖkoGlobe in der Kategorie „Beste Kommunikation“.

Vorgestellt wird der weltweit erste Full-Hybrid-Diesel jetzt auf der IAA vor, das Auto können bereits regulär bestellt werden.

Stolz ist man bei Peugeot offensichtlich darauf, die „in dieser Form einmalige Technik” nicht in einem hochpreisigen Oberklasse-Auto einzuführen, sondern in der Kompaktklasse. Der Grundpreis des 3008 HYbrid4 99g, der mit einem kombinierten Verbrauchswert von nur 3,8 Liter glänzt, liegt bei 34.150 Euro (UVP). Der noch besser ausgestattete 3008 HYbrid4 soll ab 36.150 Euro (UVP) kosten.

Die Leasingrate, so wird in diesem Zusammenhang auch betont, gilt auch und insbesondere im Leasing, wo die Hybridtechnik mit einer Rate veranschlagt wird, die nur 29 Euro im Monat über der des bisherigen Spitzenmodells aus der 3008-Baureihe liegt. Diese Differenz sei selbst bei niedrigen Kilometerleistungen schnell durch den geringeren Kraftstoffverbrauch des 3008 HYbrid4 ausgeglichen, betont man bei Peugeot.

Um den hohen Erwartungen an das besondere Auto gerecht zu werden, werden nicht nur die Verkaufs- und Servicemitarbeiter besonders qualifizieret: Bei der Fahrzeugübergabe erhalten Kunden eine detaillierte Einweisung und in der Einführungsphase einen Gutschein für ein ADAC-Spritspartraining, das spezifisch auf HYbrid4-Vorteile abgestimmt ist.

Kommentare (0)

Tags: , ,

Opel Insignia-Dieselmotoren mit geringerem Verbrauch

Veröffentlicht am 7. September 2011

Opel Insignia mit geringerem Verbrauch

Opel Insignia mit geringerem Verbrauch

Um 12 Prozent wurde nach Opel-Angaben der Verbrauch des Opel Insignia jetzt reduziert. Das ecoFLEX-Modell mit 160 PS emittiert demnach nur noch 115 g/km CO2. Zudem soll eine veränderte Einspritzstrategie für geringere Geräusche und Vibrationen sorgen.

Mit Start/Stop-Automatik sowie einer Reihe Modifikationen konnten die drei Zweiliter-Turbodiesel im Verbrauch um 0,6 Liter pro 100 Kilometer verbessert werden. Der 118 kW/160 PS starke Insignia 2.0 CDTI ecoFLEX verbraucht nur noch 4,3 Liter Diesel pro 100 Kilometer bei einem CO2-Ausstoß von lediglich 115 Gramm pro Kilometer, die 81 kW/110 PS und 96 kW/130 PS starken Aggregate liegen jetzt bei 4,4 Liter Diesel pro 100 Kilometer und bei einem CO2-Ausstoß von 116 g/km.

Im Zylinder integrierte Drucksensoren sollen eine optimale Verbrennungssteuerung sicherstellen und damit eine deutliche Reduzierung von Stickoxiden (NOx) und Rußpartikeln.

Kommentare (0)

Premiumpartner


 

Anzeigen

Günstigere Autoversicherung?


 

CO-WEBSITES

WERBUNG

Empfohlene Videos

„Fully charged” heißt der Youtube-Kanal des britischen Schriftstellers, Schauspielers und Broadcasters Robert Llewellyn, der sich hier mit grünen Auto-Themen beschäftigt.

Einer der meist gesehenen Beiträge dieses Kanals gilt dem Nissan Leaf.

Der aktuelle Beitrag zum Ford Transit connect Elektro-Transporter.