Die "kleinen" Volvo-Modelle DRIVe / ©Volvo

Die kleinen Volvo-Modelle DRIVe / ©Volvo

Jahrzehntelang waren sie die Dickschiffe im Straßenverkehr: Ein Volvo galt uns Deutschen immer als Inbegriff der Stabilität, unverwüstlich. Schwedenstahl und so weiter. Wer keinen Mercedes wollte, weil ihm das Image nicht passte oder die Konzernstrategie, der kaufte sich einen Volvo. Hatte einen Hauch von Alternativem.

Die Schweden nutzten dieses Image nach Kräften. Auch dadurch, dass sie das Image der unverwüstlichen Schweden-Stahl-Karosse auf die kleineren Modell zu übertragen versuchte.

Doch jetzt wollen die Kunden keine kleinen Panzerkreuzer mehr, sondern kleine Autos, die zwar immer noch sicher sind, aber weniger Sprit verbrauchen und umweltfreundlicher sind. Und Volvo hat reagiert: Mit dem etwas unhandlichen Begriff DRIVe (ja, schreibt man genau so).

Es gibt den Volvo C30, Volvo S40 und Volvo V50 1.6D DRIVe, die CO2-Emissionen liegen bei diesen Modellen zwischen 115 und 118g/km. „Volvo C30 und Volvo V50 weisen in ihrem Segment die niedrigsten Werte auf“, schreibt Volvo in einer Pressemitteilung (welches Segment ist das bitte genau und wie heißen die Mitbewerber, mit denen man sich vergleicht?).

Die ökonomische Dieselvariante hat einen kombinierten Kraftstoffverbrauch von 4,4 l/100 km (Volvo C30) bzw. 4,5 l/100 km (Volvo S40 und Volvo V50) sowie CO2-Emissionswerten von 115 beziehungsweise 118 g/km. Interessant dabei ist, dass nur einer der drei mit niedrigem verbrauch ein Diesel ist: „Mit diesen Fahrzeugen zeigen wir, dass niedrige CO2-Werte nicht ausschließlich kleinen Dieselmotoren vorbehalten sind. Mit einem Volvo V50 DRIVe beispielsweise, der weniger als 120 Gramm CO2 pro Kilometer emittiert, können auch Familien und andere Kunden mit höherem Platzbedarf das Autofahren mit aktivem Umweltschutz verbinden“, sagt Fredrik Arp, Präsident und CEO von Volvo in einer Pressemitteilung.