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Schon wieder Tchibo: Elektro-Roller

Posted on 21 April 2009 by admin

Elektro-Roller von Tchibo

Elektro-Roller von Tchibo

Offensichtlich hat Tchibo sein Spektrum für Versandangebote jetzt endgültig auf den Fahrzeugbereich ausgeweitet: Nach dem Smart, den es zum 60jährigen Bestehen des Kaffeerösters zwar nicht billiger aber online gab, wird nun ein Elektro-Roller angeboten. Zum Kampfpreis von 1.660 Euro.

Optisch machen die Roller-Modelle zwar einiges her, die technischen Daten lesen sicher aber eher ernüchternd: Einer Reichweite von rund 50 Kilometern steht eine Aufladezeit von rund 7 Stunden gegenüber. 350 Ladezyklen reichen bei werktäglichem Einsatz also gerade mal für anderthalb Jahre.

Naja, für die meisten Einsätze im Stadtgebiet wird es reichen. Und wer auf dem flachen Land wohnt, der wird wohl auch in absehbarer Zeit nicht mit Elektro-Fahrzeugen liebäugeln.

3 Comments For This Post

  1. Mike Says:

    Angaben über Ladezyklen sind immer Vollzyklen! Wird der Akku nur teilweise entladen (z.b. um 1/3) und dann geladen reicht es für 3*350 Ladezyklen.
    Ich fahre übrigens seit geraumer Zeit einen E-Roller mit ähnlichen Leistungsdaten (habe ihn aber günstiger als den Tchibo-Roller bekommen).
    Fahre jeden Werktag 20km Roller oder Fahrrad, Winter oder Sommer. Der Roller ist zuverlässig und ist viel spritziger als ein Benzinroller trotz des immensen Gewichts aufgrund der Blei-Akkus. Ladezeiten sind mir egal, geht über Nacht. Energiekosten fallen überhaupt nicht auf. Bin bei einem Ökostromanbieter und habe selber eine PV-Anlage welche an drei sonnigen Tagen den kompletten Strombedarf des Rollers in einem Jahr (bei 4000km Fahrleistung) erzeugt.
    Ich wohne auf dem Land, zur Arbeit ist es sehr hügelig, mit einem 2kW Roller kein Thema. Den Härtetest mit Schnee Matsch etc. problemlos überstanden.
    Mein Roller kommt auch aus China, so wie der Tchibo Roller. Ist der Akku irgendwann mal kaputt (schätze nach ca. 8000km) kommt ein LiFePo4 rein.
    Also preisgünstiger in die Welt der elektrischen Fortbewegung wird man kaum kommen (außer mit einer U-Bahn-Karte).
    Wenn man das elektrische Fahren eine Weile gewöhnt ist, kann man es kaum erwarten bis die Autowelt endlich nachzieht…

  2. Peter Says:

    Was für ein LiFePO4-Akku käme denn in Frage? Wer liefert den? Wie teuer ist er?
    Wäre das auch für den Tschibo-Elektroroller eine Alternative?

  3. fahrschulbögen Says:

    solange das logistisch hinhaut,warum nicht? zur Qualität muss ich sagen, 50 km Reichweite ist nicht viel!

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