Ein epischer Kreisverkehr in Großbritannien

4. August 2016

Ist er nicht schön? Man könnte stundenlang zusehen: In Swindon in Großbritannien befindet sich wohl der größte Kreisverkehr auf der Britischen Insel. Insgesamt sind es sogar 7 (!) Kreisverkehre, die da ineinander verflochten sind. Und mann kann darauf nicht nur mehrsprurig fahren, sondern auch in beide Fahrtrichtungen.

Der Riesenkreisel im Mutterland des Kreisverkehrs hat alle Skeptiker eines Besseren belehrt, die eine größere Unfallhäufigkeit vorausgesagt habe: Bislang hält sich die Unfall-Bilanz hier besser, als in allen anderen Kreiseln. Zum Jubiläum anlässlich des 60jährigen Bestehens haben die Briten die passenden Fahrzeuge aus der Entstehungszeit des Zirkels einfahren lassen und das Ganze mit einer aus der Luft gefilmt.

Wäre es nicht unheimlich beruhigend, sich das Video ohne Ton auf einen großen Bildschirm nahe des Schreibtisch zu installieren? Ständige Bewegung, keine Kollisionen, sozusagen ein Sinnbild der Arbeit, wie sie sein sollte.

Busliniensuche, die Website

29. Juli 2016
busliniensuche.de - Alle Infos zu Fernbussen, gibts auch als App.

busliniensuche.de - Alle Infos zu Fernbussen, gibts auch als App.

Man könnte meinen, das Thema hat sich erledigt, wenn man die heutigen Schlagzeilen liest: Wieder haben zwei Fernbus-Unternehmen fusioniert, die Marktmacht bündelt sich. Wer braucht da in naher Zukunft noch eine App oder eine Website, die Angebote vergleicht?

Diese hier hält sich sicher noch ein Weilchen: Auf busliniensuche.de (eine gleichnamige App gibt es auch) erhält man die Angebote verschiedener Fernbuslinien. Allerdings wird das Angebot standardmäßig erweitert um Mitfahrgelegenheiten von Blablacar sowie die Angebote der Bahn.

Inbegriffen sind auch Busse zu Flughäfen und viele ausländische Ziele. So erfährt man zum Beispiel, dass man von Freiburg in rund 35 Stunden auch nach Bukarest fahren kann, ohne Umsteigen, für etwas mehr als 100 Euro. Allerdings steigt hier das Vergleichsangebot raus: Wer die Bahn-Alternative kennen möchte, der muss dann schon direkt auf die bahn.de-Seite gehen und erfährt, dass man dort ebenfalls 35 Stunden braucht und vier Mal umsteigt.

Wer nicht auf Fernbusse festgelegt ist, der ist wahrscheinlich etwas besser bedient mit der Suchmaschine fromatob oder dem vergleichbaren Angebot rome2rio, die ich beide hier auch schon mal vorgestellt hatte.

Hilfreich ist das Angebot, wenn man sich Fernbusse konzentriert. Und finde ich besonders die Karte wertvoll, die die Städteverbindungen anzeigt: Man gibt seinen Abfahrtsort ein, der dann auf einer Karte rot markiert wird. Grüne Fähnchen oder Punkte bekommen all diejenigen Orte, die man von hier aus mit einem Fernbus erreicht.

Wer schon einmal versucht hat, von bestimmten Flughäfen bestimmte Ziele zu erreichen, der weiß, dass diese Zuordnung manchmal etwas schwierig zu finden ist. Die Karte zeigt auch, dass der Osten und der Süden Europas (Ausnahme Spanien) recht gut erschlossen sind. Im Norden (England und Skandinavien) sieht es dagegen nicht so gut aus. An der Entfernung kanns kaum liegen, denn St. Petersburg (139 Euro) oder Odessa (95 Euro) sind auch dabei. Mit der Karte erfährt man relativ schnell auch den „erwarteten Preis”: Freiburg – Barcelona zum Beispiel ist für 60 Euro zu haben, Freiburg – Madrid dagegen kostet 135 Euro.

Mit mehr Informationen zum Smartcar?

22. Juli 2016
Pace: Digitale Technik soll zum smarteres Autofahren führen.

Pace: Digitale Technik soll zum smarteres Autofahren führen.

Wer sich mehr Informationen von seinem Fahrzeug wünscht, also im Sinne von Fahrzeugdaten, dem ist vielleicht schon vor längerem die App Automatic aufgefallen, die ich hier schon einmal vorgestellt hatte. Über einen Adapter am Diagnosestecker sammelt die App Daten, mit denen man unter anderem Hinweise bekommt, wann man sparsam fährt, aber auch viele andere Iformationen.

Der Knackpunkt dabei war und ist allerdings, dass diese Diagnosestecker wohl für jeden Markt spezifisch ausgelegt werden: Automatic funktioniert also – so der Hersteller – ziemlich sicher für modernere Fahrzeuge, die für den amerikanischen Markt zu gelasssen sind.

Ziemlich ähnlich (um es mal vorsichtig auszurücken) ist das System, das hier unter dem Name Pace vorgestellt wurde und mit Kickstarter finanziert wird: PACE | Mach dein Auto zum Smartcar mit dem PACE Link. Nicht nur die Funktionsweise, auch das Preisgefüge ist ähnlich.

Neben den reinen Fahrzeugdaten und deren Auswertung verspricht Pace noch weitere Daten, die per App dann direkt auf dem Handy abrufbar sind. Das reicht von Notruf-Funktionen über einen Traffic Monitor und ein Fahrtenbuch bis hin zum Spritspartrainer. Ich bin nicht auf dem Laufenden, wieviele Informationen die digitalen Info-Zentralen modernster Limousinen jetzt bei uns in Deutschland liefern. Aber für die meisten Autofahrer dürfte das schon eine deutliche Erweiterung des Informationsangebotes sein.

Über den konkreten Nutzen lässt sich zur Zeit schwer etwas sagen: Es war ja schon immer so, dass gerade Autofahrer so umfassend wie möglich informiert werden wollen. Ob das tatsächlich das Fahrverhalten ändert oder anderen Bereicherungen mit sich bringt, ist unsicher. Schönstes Beispiel dürften die Verbrauchsanzeigen sein, die in modernen Autos heute Standard sind – und die ganz offensichtlich kaum jemanden dazu bewegen, sparsamer zu fahren.

Faltrad mal anders gefaltet: Dahon Qix D8 Folding Bike

15. Juli 2016

Vorstellung eines neuen Faltrades von Dahon, einem der wenigen großen Faltrad-Hersteller. Das Besondere: Das Rad wird anders gefaltet, und steht quasi vertikal. Schon alleine von der Anschauung wirkt das Ganze nicht so kompakt und das Zusammenklappen auch nicht ganz so geschmeidig wie ebim Klassiker der Szene, dem Brompton.

Aber der überschaubare Markt der Falträder lebt ja schließlich davon, dass es immer wieder neue Entwicklungen gibt. Und preislich ist das Dahon mit seiner 8-Gang-Schaltung sicher attraktiv. Zumal es neben der Schaltung auch gleich Schutzbleche und einen Gepäckträger mitbringt, also ziemlich komplett ist. Außerdem macht es sich auf clevere Weise (ohne zu kopieren) eine der besten Eigenschaften des Brompton zu eigen: Durch die Konstruktion mit den Mini-Rädchen am Gepräckträger kann es ebenfalls in zusammen geklapptem Zustand geschoben werden.

Auch das kompakteste Faltrad wird einfach dann schwer und klobig, wenn man es längere Zeitr tragen muss. Und so lässt sich das Rad-Paket handeln wie ein Rollkoffer. Für mich einer der größten Vorteile von Brompton und eben diesem Dahon.

Radler-Doku einer jungen Schottin: I travel by bike – cycling documentary

8. Juli 2016

Eine kleine Dokumentation über Catherina, eine schottische Ärztin, die große Reisen mit dem Rad unternimmt. Sympathische Darstellung ohne die Abenteurer-Allüren, die man oft zu diesem Thea findet. Ein unaufegregtes, eindrucksvolles Porträt, das vielleicht für die nächsten (auch kleineren) Rad-Reisen animiert.

The Vanual – ein digitales Handbuch für Camper-Interessenten

1. Juli 2016
The Vanual - macht Lust aufs Camperleben

The Vanual - macht Lust aufs Camperleben

Das Wort Camper ist ja hierzulande fast aus dem Sprachschatz verschwunden: Wohnmobile erfreuen sich größer Beliebtheit, je größer und komfortabler, desto besser. Preise im bis sechsstelligen Bereich sind keine Seltenheit. Und selbst wer dem guten alten VW-Bus anhängt stellt schnell fest, dass die Neufahrzeuge ab rund 50.000 Euro beginnen und ein komfortables Camping-Fahrzeug eher bei 70.000 Euro liegt.

Noch immer aber gibt es einige Interessenten, die mit den Freiheiten des Camperlebens den alten, oft selbst ausgebauten Bus verbinden. In Lieferwagen-Größe, ohne allzu viel Schnick-Schnack und eher preiswert.

Für die gibt es mit der Website The Vanual eine gute, informative und überaus schick aufgemachte Website, mit der man sich ins Thema vertiefen kann. Dahinter steckt Zach Both, der es mit seinem schmucken, selbst ausgebauten Van neulich auch bis in ein großes deutsches Nachrichten-Magazin geschafft hat.

Die Seite zeigt im ersten Teil, dem Build Manual, zwar nicht im Detail, aber in groben Zügen, wie es geht, bis hin zu Isolierung und Solarenergie. Und sie widmet sich darüber hinaus in einem zweiten Teil, dem Lifestyle Manual, Themen wie die Auswahl des richtigen Fahrzeugs, Sicherheit und Gesundheit und Hygiene.

Natürlich ist das alles auf amerikanische Verhältnisse zu geschnitten. Aber es ist so schön gemacht und unterhaltsam, dass man sich gerne darin vertieft, wenn einen das klassische Camperleben interessiert. Oder wenn man nostalgischen Erinnerungen nachhängen möchte an die Zeit im alten VW-Bus.

Wen zunächst nur die Bilder interesserien von Zach Boths Leben im Van, der ist auf seiner Instagram-Seite ganz gut aufgehoben.

Video-Beitrag:

Klapprad-Erfahrungen

Über...

Joachim Ott

Joachim Ott. Journalist und Blogger. Gerne unterwegs, vor allem im Südwesten, am liebsten umweltfreundlich.

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