The Vanual – ein digitales Handbuch für Camper-Interessenten

1. Juli 2016
The Vanual - macht Lust aufs Camperleben

The Vanual - macht Lust aufs Camperleben

Das Wort Camper ist ja hierzulande fast aus dem Sprachschatz verschwunden: Wohnmobile erfreuen sich größer Beliebtheit, je größer und komfortabler, desto besser. Preise im bis sechsstelligen Bereich sind keine Seltenheit. Und selbst wer dem guten alten VW-Bus anhängt stellt schnell fest, dass die Neufahrzeuge ab rund 50.000 Euro beginnen und ein komfortables Camping-Fahrzeug eher bei 70.000 Euro liegt.

Noch immer aber gibt es einige Interessenten, die mit den Freiheiten des Camperlebens den alten, oft selbst ausgebauten Bus verbinden. In Lieferwagen-Größe, ohne allzu viel Schnick-Schnack und eher preiswert.

Für die gibt es mit der Website The Vanual eine gute, informative und überaus schick aufgemachte Website, mit der man sich ins Thema vertiefen kann. Dahinter steckt Zach Both, der es mit seinem schmucken, selbst ausgebauten Van neulich auch bis in ein großes deutsches Nachrichten-Magazin geschafft hat.

Die Seite zeigt im ersten Teil, dem Build Manual, zwar nicht im Detail, aber in groben Zügen, wie es geht, bis hin zu Isolierung und Solarenergie. Und sie widmet sich darüber hinaus in einem zweiten Teil, dem Lifestyle Manual, Themen wie die Auswahl des richtigen Fahrzeugs, Sicherheit und Gesundheit und Hygiene.

Natürlich ist das alles auf amerikanische Verhältnisse zu geschnitten. Aber es ist so schön gemacht und unterhaltsam, dass man sich gerne darin vertieft, wenn einen das klassische Camperleben interessiert. Oder wenn man nostalgischen Erinnerungen nachhängen möchte an die Zeit im alten VW-Bus.

Wen zunächst nur die Bilder interesserien von Zach Boths Leben im Van, der ist auf seiner Instagram-Seite ganz gut aufgehoben.

ADAC Test: Umrüstung von VW-Diesel-Fahrzeugen ist im Test wirksam

28. Juni 2016

Der ADAC hat erste von VW umgerüstete Fahrzeuge mit 2-Liter-Dieseln unter die Lupe genommen. Sein Fazit: Die Ergebnisse nach dem Software-Update deuten darauf hin, dass die VW-Umrüstung bei den untersuchten Modellen im realen Fahrbetrieb einen Umweltnutzen bringen kann. Verbrauch und Motorleistung hingegen werden durch die Umrüstung kaum beeinträchtigt.

Zusammen mit den Partnerclubs ÖAMTC aus Österreich und TCS aus der Schweiz und mit Unterstützung der FIA (Fédération Internationale de l’Automobile) hat der ADAC drei Audi Avant 2,0 TDI sowie einen VW Golf 2,0 TDI BMT getestet, jeweils mit manueller 6-Gang-Schaltung und Start-Stopp-System.

Abgas-, Verbrauchs- und Leistungsmessungen fanden sowohl auf dem Prüfstand statt wie – die Fahrdynamik-Messungen und Fahrversuche – auf der Straße. Untersucht wurden die Fahrzeuge jeweils vor und nach der softwaretechnischen Umrüstung des Herstellers, bei gleichbleibenden, genormten Bedingungen. Die Autos wurden sowohl dem für die Fahrzeugtypengenehmigung relevanten NEFZ (Neuer Europäischer Fahrzyklus) unterzogen als auch den realitätsnäheren Zyklen WLTC (Worldwide Harmonized Light-Duty Vehicles Test Procedure) und BAB130 (ADAC Autobahnzyklus). WLTC und BAB130 sind besonders aussagekräftig, weil hier mit höherem Tempo und alltäglichen Verbrauchern wie der Klimaanlage gefahren wird.

Alle Ergebnisse findet man hier.

Noch ein Ergebnis des Tests: „Auffällig ist, dass der im NEFZ-Zyklus ermittelte Dieselverbrauch bei den Messungen aller vier Fahrzeuge bereits vor der Softwareänderung um 7 bis 15 Prozent höher ausfiel als der Hersteller jeweils angab (Normverbrauch).” Ein Umstand, den viele Verbraucher durch eigene schmerzliche Ertfahrungen nach dem Kauf bereits herausgefunden haben – auch bei andere Marken.

Wie sicher ist Dein Fahrradschloss?

21. Juni 2016

Brachial aber beeindruckend: In einem Beitrag fürs amerikanische Fernsehen hat die Londner Polizei vorgemacht, wie Profis Rad-Schlösser knacken. Beziehungsweise sie hat vorgemacht, dass Profis jedes Rad-Schloss knacken. Was etwas demotivierend ist.

Erhellend ist immerhin, dass man sieht, wie der Aufwand allmählich steigt, je robuster die Schlösser werden. und was auf den ersten Blick massiv aussieht, hält in der Realität nur kurze Zeit dem Bemühen des Diebes stand. Zwei Schnitte mit der akku-betriebenen Flex sind halt doch etwas aufwändig, dauern ein bißchen länger und machen ziemlichen Lärm.

Die Luftverschmutzung auf einer Radstrecke durch Amsterdam

14. Juni 2016

Der Beitrag ist zwar auf niederländisch, aber der Kern der Sache ist gut nachvollziehbar: Das sind die Maßwerte der Luftverschmutzung gemessen an einer Amsterdamer Fahrradstrecke und parallel zum Verlauf im Video eingeblendet.

Keine Ahnung wie genau oder wissenschaftlich das ist. Aber ich bin mir sicher, dass das ein Argument ist, das auch viele Leute davon abhält im Stadtverkehr aufs Rad umzusteigen: Wieso soll ich meine Belastung vergrößern durch Anstrengung in schlechter Luft, wenn die Autofahrer in Kapsel vielleicht besser wegkommen als ich?

Natürlich ist das nur die halbe Wahrheit. Etwas für die Umwelt zu tun ist zunächst selbstlos – aber das kann man nicht von jedem verlangen. Und ob man später einmal davon profitiert, wenn die Luftbelastung sinkt (falls!) ist unklar.

Allerdings habe ich hier schon einmal auf ein Projekt hingewiesen, bei dem Radler je nach Verkehrslage und Luftbelastung auf Routen abseits des Autoverkehrs gelenkt werden. Und das wiederum könnte motivierend sein. Auch wenn man aus Erfahrung weiß, dass viele Radfahrer beanspruchen, wie das Auto die schnellste und kürzeste Verbindung zu nutzen.

Infografik: Der Elektro­automobil­markt im direkten Ländervergleich

31. Mai 2016

Von der Website smava.com kam ein interessantes Angebot, das ich gerne nutze. Mir war die Website nur als Internet-Kreditvermittler bekannt. Aber wenn man sich dort die Mühe macht, solch interaktive Grafiken zu erzeugen, dann mache ich gerne davon Gebrauch. Da auf der Website dazu auch die Quellen angegeben sind, vertraue ich auch den veröffentlichten Daten.

Frauen & Radfahren

25. Mai 2016

Was machen Frauen anders als Männer, dass man ihnen ein eigenes Thema widmen muss? Die Antwort sollte eigentlich ab einem gewissen Lebensalter jedem klar sein: Frauen machen vieles anders, gehen an bestimmte Dinge anders heran. Beim Autofahren ist das Thema fest in Männerhand, beim Radfahren ebenfalls, wenn man sich mal die einschlägigen Magazine ansieht. Deswegen hat dieses hier auch einen eigenen Stellenwert: Total Women’s Cycling.

Es geht ums Rennradeln und um MTB, um Fitness und die richtige Ernährung. Aber auch um richtige Ernährung, Fahrrad-Technik und das Radeln in der Stadt. Ein Themen-Mix, der sicher auch viele männliche Radler neidisch werden lässt, die schon mal einen Blick in die eher spezialisierten Magazine geworfen haben: Da gehts meistens nur um Fahrrad-Technik, nur ums Rennradeln, nur ums Montain-Biking.

Angesprochen werden freilich auch auf der Frauen-Website vor allem sportlichere Fahrerinnen: Schließlich ist das wohl auch die Zielgruppe, die etwas mehr Zeit und Geld ins Thema investiert – für Verlag und Herausgeber kein ganz uninteressanter Aspekt.

Auffallend ist übrigens, dass auch bei Fahrrad-Websites, bei denen das Sportliche nicht im Vordergrund steht, meist die Männer das Sagen haben. Das drückt sich oft auch in der Themenwahl aus. Wer sich übrigens vor allem for mofdische Aspekte interessiert und lediglich Anregungen sucht, der ist bei diesem Oldtimer gut aufgehoben: Auf http://www.copenhagencyclechic.com wird – ganz ohne Werbung und Produktverlinkung – ein buntes Bilder der Kopenhagener auf dem Rad vermittelt und gezeigt, wie chic man auch im Alltag auf dem Rad daher kommen kann.

Video-Beitrag:

Klapprad-Erfahrungen

Über...

Joachim Ott

Joachim Ott. Journalist und Blogger. Gerne unterwegs, vor allem im Südwesten, am liebsten umweltfreundlich.

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